Zahltag: Die zweite Folge heute Abend bei RTL (17.09.2019)

"Zahltag! Ein Koffer voller Chancen" bei RTL
© TVNOW / Gordon Mühle

Heute Abend geht es mit der zweiten Folge von „Zahltag! Ein Koffer voller Chancen“ bei RTL weiter und es kommt in dieser Folge eine neue Familie hinzu.

Viel zu tun für die Experten Ilka Bessin, Heinz Buschkowsky und Felix Thönnessen: Die neue Familie T. aus Siegen bekommt einen Geldkoffer, will eine Bar eröffnen und kauft sich zuerst ein Auto. Familie R. aus Selb setzt ihren Suppenladen unter Wasser, Familie S. aus Fürstenberg verzweifelt am Hausmeisterservice und Familie S. aus Eisleben kauft einen Imbisswagen. Reicht Geld allein, um Langzeitarbeitslose aus der Armut zu holen?

Die drei Familien S. aus Eisleben, R. aus Selb und S. aus Fürstenberg waren bereits in der Auftaktfolge dabei. In der zweiten Folge kommt eine neue Familie dazu: Familie T. aus Siegen.


 

Die neue Familie T. aus Siegen (Event- und Hotdog-Bar oder Einkaufservice):
Eine neue Familie, die den Koffer voller Chancen erhält, sind Michael und Melanie Traut aus Siegen. Das junge Paar lebt mit ihren drei Söhnen Sidney, Damien und Jamie in einem Haus mit rund 140 qm Wohnfläche. Beide haben keine abgeschlossene Ausbildung, noch nie haben sie lange gearbeitet. Michael hatte immer das Problem, sich seinen autoritären Chefs unterzuordnen. Dadurch konnte er bei keinem bisherigen Job Wurzeln schlagen. Ohne Hartz IV wäre die Familie völlig aufgeschmissen. Michael und Melanie versuchen, ihren süßen Kids ein schöneres Leben zu ermöglichen, als sie es selbst aus ihrer Kindheit kennen. Körperliche Gewalt, Nahrungsentzug, permanente Vernachlässigung haben damals ihren Alltag bestimmt. Als Michael in die Vorschule kam, kannte er keine einzige Farbe. Die Erlösung für Melanie war damals die Oma und das Pflegeheim – für Michael die Pflegeeltern. Als der Koffer ankommt, verschlägt es dem jungen Pärchen die Sprache. Der coole Michael bewahrt gerne seine Checker-Fassade und Melanie weiß mit den vielen Scheinen gar nichts anzufangen. Womit die junge Familie absolut nicht rechnet, ist der Besuch von Ilka Bessin: Mit der Finanzspritze von 28.373 Euro möchte Michael eine Event- und Hotdog-Bar eröffnen. Er als Geschäftsmann und Melanie soll sich nur um den Papierkram und weiter um die Kinder kümmern. Ilka Bessin schaut sich das Haus an und stellt fest, dass Melanie mit dem Haushalt und der Erziehung der Kinder völlig überfordert ist. Melanie braucht Hilfe und zwar im Alltag! Für seine Bar hat der junge Familienvater ein Ladenlokal im Auge und ist sich sicher: Das kriegt er! Doch der Vermieter sieht die Sache anders. Enttäuschung macht sich breit und schon gibt der 28-Jährige seinen Traum von einer Hot-Dog-Bar wieder auf. Michael zaubert einen Plan B aus dem Ärmel. Er will sich nun mit einem Einkaufservice selbständig machen und kauft sich für fast 10.000 Euro einen Firmenwagen! Kann das gut gehen?

 

Familie S. aus Eisleben (Imbisswagen):
Nachdem Familie S. aus Eisleben ihre Mietrückstände beglichen hat, fällt ihr ein Stein vom Herzen: Endlich ist ein Teil ihrer Schulden weg und sie kann mit ihrem Imbiss durchstarten! Bei seinem Überraschungsbesuch macht sich Felix Thönnessen ein Bild von den Finanzen der Familie. Entsetzt stellt er fest, dass nach Abzug aller Kreditraten und Ausgaben der vierköpfigen Familie bisher lediglich 150 Euro im Monat zum Leben blieben. Gemeinsam mit Maik schaut sich der Gründungsexperte den Hyundai an, den der Familienvater vor knapp einem Jahr als EU-Neuwagen für 30.000 Euro geholt hat. Da Maik in einer Anstellung war, stellte der Kauf kein Problem dar. Noch bis 2029 (!) läuft die Finanzierung. Seinen damaligen Job, für den er den Wagen hauptsächlich angeschafft hat, verlor er kurz danach. Die Raten blieben. Doch der Verkauf des Wagens kommt für Maik nicht in Frage, auch wenn er die Kosten seiner Familie senken könnte. Der Gründungscoach zeigt sich der Selbständigkeit der Schubardts gegenüber skeptisch. Er legt dem Ehepaar ans Herz, ihn bei sämtlichen Schritten einzubeziehen und nach möglichen festen Jobs zu schauen. Doch sie recherchieren lieber nach einem geeigneten Imbisswagen. Schließlich entscheiden sie sich für einen Hänger für rund 7.000 Euro. Eine Einladung der Oberbürgermeisterin Jutta Fischer ins Rathaus ist für die Schubardts ein unverhofftes Highlight. Die Bürgermeisterin ist begeistert von dem Imbisswagen und dem Namen. Doch die Familie will unbedingt etwas Besonderes anbieten: Leber! Das isst die Bürgermeisterin sehr gerne und wird auch allgemein gerne gegessen. Wird „Schubi´s Futterbude“ nun ein Paradies für Leberfans?

Familie R. aus Selb (Suppenladen):
Nach der Investition von 7.000 Euro können Manuela und Sascha R. aus Selb es kaum erwarten, ihre Suppenküche zu eröffnen. Doch zunächst muss der Mietvertrag unterschrieben werden. Überrascht stellen Manuela und Sascha fest, dass ihnen die Vermieterin ein Blankoformular vorlegt – ohne konkrete Zahlenangaben. Die Experten trauen ihren Augen nicht, als die Röders den Mietvertrag auf Treu und Glauben unterzeichnen – ohne die extra Kosten zu erfahren! Manuela freut sich nun, für ihr „Eintöpferl“ zu shoppen. Bei der Bestellung von Küchengeräten greift sie ordentlich in die Tasche. Tochter Sabrina hilft dabei, die unzähligen Kartons und Tüten in den Laden zu verfrachten. Den beiden Frauen verschlägt es allerdings die Sprache, als die großen Theken vom Spediteur nur bis zur Bordsteinkante angeliefert werden. Schließlich müssen alle Familienmitglieder mithelfen. Als Sohn Benjamin am Untertischgerät für Warmwasser schraubt, passiert ein Desaster. Da der junge Handwerker vergisst, wichtige Ventile zu befestigen, läuft das Wasser unter der Spüle aus und überschwemmt die gesamte Küche! Völlig in ihrem Element zeigt sich Manuela an den Theken eines Supermarktes. Sie packt den Einkaufswagen voll und freut sich jetzt schon aufs Kochen. Aus der Ferne gehen die Experten auf die Barrikaden und sind sich einig: Das hat doch mit Kochen nichts zu tun?! Wie will Manuela mit billigen Fertigprodukten, Büchsen und Dosen frische und leckere Küche anbieten? Doch die 8-fache Familienmama ist glücklich. Obwohl der Koffer sowie das Bankkonto bis auf 242 Euro Wechselgeld leergeräumt sind, steht der Eröffnung des „Eintöpferl“ nichts mehr im Wege. Funktioniert der Suppenladen?

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Familie Schröder aus Fürstenberg (Hausmeisterservice):
Ines und René S. aus Fürstenberg freuen sich über den Besuch ihres 17-jährigen Sohnes Benjamin. Als das Jugendamt vor sieben Jahren entschieden hat, dass der schwererziehbare Junge von seiner Familie räumlich getrennt wird und in einer betreuten Wohngemeinschaft leben muss, war es für seine Eltern ein Schlag mitten ins Gesicht. Bis heute haben sie daran zu knabbern. Ines liebt ihre beiden Söhne abgöttisch und sie kämpft gegen die Tränen, wenn sie über die schwere Zeit spricht. Auch die aktuellen Konflikte der Jungs machen es ihr schwer zu schaffen. Ihre Jungs geraten immer wieder aneinander und auch heute streiten sie übelst wegen einem Laptop. Der kleine Tom ist zwar bockig und sauer, aber eigentlich vermisst er seinen großen Bruder immer ganz schrecklich. Tom will nur eines: Benni muss wieder zuhause wohnen! Und zwar für immer. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels. Für René und Ines bedeutet der Koffer nämlich nicht nur den Startschuss in die Selbständigkeit, sondern auch die langersehnte Familienzusammenführung. Auch Benni hofft auf einen Neustart für sich und seine Familie. Das Beste, was ihm jetzt passieren könnte, wäre, in den Hausmeisterservice seines Vaters einsteigen zu können. Dann kann er vielleicht auch in sein altes Kinderzimmer ziehen.

Für ihren Hausmeisterservice „McHelp“ wollen Ines und René Flyer gestalten. Doch auf dem Entwurf schleichen sich immer wieder Fehler ein. Gelingt der Start in die Selbstständigkeit?

„Zahltag! Ein Koffer voller Chancen“ heute Abend um 20:15 Uhr bei RTL

 
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