"Vermisst"-Moderatorin Sandra Eckardt möchte Menschen, die durch das Schicksal getrennt wurden, helfen und reist dafür um die ganze Welt.
© RTL / Guido Engels

Heute Abend hilft Sandra Eckardt den beiden Schwestern Daniela und Marion, die auf der Suche nach ihrer leiblichen Familie sind. Außerdem bittet Ellen um Hilfe, sie vermisst ihren Vater Henry.

Familienangehörige, die sich aus den Augen verloren haben, Kinder, die ihren Vater noch nie im Leben gesehen haben, Geschwister, die durch Schicksalsschläge auseinander gerissen wurden: In ‚Vermisst‘ sucht Sandra Eckardt für diese Menschen nach den vermissten Personen und führt sie wieder zueinander. Oft handelt es sich um Schicksale, die hoffnungslos scheinen, wo die Betroffenen längst aufgegeben haben, ihre Angehörigen jemals zu finden.




Die beiden Fälle heute Abend

Daniela (50) und Marion (52) suchen ihre leibliche Familie

Schon als Babys kamen die ungleichen Schwestern Daniela und Marion in ein Kinderheim in Berlin und wurden später von der gleichen Familie adoptiert. Seit jeher quält die beiden Schwestern die Frage nach ihrer leiblichen Familie und vor allem nach dem warum.

Von der Führsorge erfahren sie, dass Marion zunächst mit einer weiteren Schwester namens Astrid im Heim war. Die Mutter holt später nur Astrid wieder zu sich, Marion und Daniela nicht. In ihrer Pflegefamilie entwickeln sich die Mädchen sehr unterschiedlich.

Doch der gemeinsame Wunsch, ihre Familie, vielleicht ihre Mutter und die Schwester Astrid zu finden, schweißt die sie zusammen. In einem sehr emotionalen Gespräch merkt Sandra schnell, wie wichtig es für die Schwestern ist, diese Lücke in ihrem Leben zu schließen und sie will ihnen unbedingt helfen.

Ellen (30) sucht Vater Henry (59) in Amerika

Ellen erblickt 1984 das Licht der Welt. Leider verbringt sie bereits die ersten neun Lebensmonate ohne ihren Vater. Henry, ein amerikanischer Soldat, wird vier Monate vor ihrer Geburt in die USA zurück versetzt und muss seine schwangere Ehefrau Sylvia in Deutschland alleine zurücklassen.

Ein Jahr später wird er zurück nach Deutschland und zu seiner Familie versetzt und sieht endlich zum ersten Mal sein ‚beautiful little girl named ELLEN MARIE‘. Doch der Alltag und die immer wieder auftretenden Differenzen zwischen ihm und seiner Frau, bedingt durch die lange Trennung, nagen an der erst kürzlich wiedervereinten Familienidylle.

In einer Nacht- und Nebel-Aktion packt Sylvia ein paar Habseligkeiten und ihre Tochter und verlässt das Familienheim. Von diesem Moment an wächst Ellen als Einzelkind bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf. Als Ellen 11 Jahre alt ist, wird sie urplötzlich von einem Telefonat aus den USA überrascht.

In ihrem Zimmer spielend, wird sie von ihrer Mutter unterbrochen, die ihr den Telefonhörer hinhält und fragt, ob sie mit ihrem Vater sprechen möchte. Das Mädchen ist völlig verschreckt und verneint panisch.

Gerade einmal 11 Jahre jung begreift sie gar nicht, dass es vielleicht ihre einzige Chance ist, den eigenen Vater kennen zu lernen. Aber ausgelöst durch den Anruf beginnt Ellen, Fragen zu stellen.

Wer ist mein Vater? Wie geht es ihm? Von nun an vermisst sie ihn immer mehr. Als Erwachsene durchforstet sie soziale Netzwerke, recherchiert im Internet und kontaktiert unzählige Männer gleichen Namens.

Aber sie bleibt erfolglos. Selbst Freunde in den USA, die Ellen helfen wollen, können den vermissten Vater nicht ausfindig machen. Verzweifelt wendet sich Ellen an Sandra Eckardt, die ihre letzte Hoffnung ist.

„Vermisst“ heute Abend um 19:05 Uhr bei RTL

 
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