The Voice of Germany: Geht „The Voice“ die Puste aus?

Geht "The Voice" die Puste aus?
© SAT.1/ProSieben/Richard Hübner
Seit den Live Shows geht „The Voice of Germany“ immer mehr die Puste aus. Ein Allzeit-Tief gab es am Freitag Abend.

„The Voice of Germany“ lief gestern gegen „Ich bin ein Star holt mich hier raus“ und es war eigentlich klar, wer diesen Quotenkampf gewinnen würde. Und so kam es dann auch. Das Dschungelcamp übertrumpfte „The Voice“ ganz klar und ließ die Musikshow weit hinter sich.

Doch es fällt auf, dass seit den Live Shows „The Voice“ mit einem Quotenrückgang zu kämpfen hat und weit entfernt ist von den hohen Quoten in Zeiten von „Blind Auditions“ und „Battles“. Was hat das zu bedeuten? Ist der Hype bereits dermaßen abgeflaut, dass „The Voice“ nicht mehr so interessant ist?

Fakt ist, dass bei jeder Castingshow die Zuschauerzahlen, wenn es zu den Live Show kommt, niedriger ausfallen als bei den Castings. Das war schon immer so. Wichtige Aufgabe der Macher ist es dann, die Zuschauer auch wieder zum Schauen der Live Shows zu bewegen. Die Quoten steigen dann erst wieder merklich an, wenn es auf das Finale zugeht.

„The Voice“ ist natürlich noch längst nicht abgeschrieben. 3,42 Millionen Zuschauer gestern sind noch recht passabel, aber weniger sollten es dann auch nicht mehr werden. Klar ist auch, dass „The Voice“ gegen „Ich bin ein Star holt mich hier raus“ keine Chance gehabt hat. Die Dschungelshow bei RTL schaffte einen tollen Start, kam aber auch nicht an den Staffelstart des letzten Jahres heran.

Wenn „Ich bin ein Star holt mich hier raus“ am Ende des Monats ausläuft, wird auch „The Voice“ wieder eine richtige Chance haben und Gott sei Dank ist dann ja auch das Finale nicht mehr fern. Dann gehen ja, wie bereits geschrieben, die Quoten traditionell wieder nach oben.