Sissi (Romy Schneider) und Franz Josef (Karlheinz Böhm) besuchen die Mailänder Scala.
© ARD Degeto

Auch an diesen Weihnachten dürfen wir uns auf die Sissi-Filmreihe in der ARD freuen. Wir nennen Euch die Sissi-Sendetermine in diesem Jahr.

„Sissi“ am 1. Weihnachtstag um 14:55 Uhr

"Sissi" am 1. Weihnachtstag in der ARD
Prinzessin Sissi (Romy Schneider, li.) erklärt der überraschten Erzherzogin Sophie (Vilma Degischer), dass sie ihren Sohn liebt.
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Erzherzogin Sophie hat beschlossen, dass ihr Sohn Franz Joseph, der Kaiser von Österreich, heiraten soll. Über den Kopf ihres Sohnes hinweg hat die gewiefte Machtpolitikerin die Vermählung längst eingefädelt: In Bad Ischl lernt Franz die für ihn ausgewählte Helene, Prinzessin in Bayern, kennen, die er nach dem Willen seiner Mutter vor den Altar führen soll. Doch zum großen Unmut der Erzherzogin hat der Kaiser nur Augen für Helenes kleine Schwester Sissi, eine lebhafte, urwüchsige junge Frau, die mit den starren Wiener Hofzeremonien auf Kriegsfuß steht. Bei der feierlichen Bekanntgabe der Verlobung erlebt der gesamte kaiserliche Hof eine Riesenüberraschung. „Sissi“ ist ein glanzvoll ausgestatteter Historienfilm, in dem Romy Schneider und Karlheinz Böhm das Traumpaar des deutschen Films der 1950er Jahre verkörpern.

Die machtbewusste Erzherzogin Sophie (Vilma Degischer) hat beschlossen, dass ihr Sohn, Kaiser Franz Joseph von Österreich (Karlheinz Böhm), um der Staatsraison willen endlich heiraten muss. Ihre sorgfältig getroffene Wahl fällt auf Helene (Uta Franz), genannt Nené, die älteste Tochter ihrer Schwester Ludovika (Magda Schneider). Der junge Kaiser ist nicht begeistert, dass die Vermählung über seinen Kopf hinweg arrangiert wird, doch er fügt sich. Bei einem Treffen in Bad Ischl, zu dem Ludovika mit Nené und deren jüngerer Schwester Sissi (Romy Schneider) anreist, soll das Paar sich kennenlernen. Um den hektischen Vorbereitungen auf die Hofzeremonie zu entfliehen, geht Sissi fischen und begegnet dabei zufällig dem Kaiser – den sie sich förmlich „angelt“. Franz Joseph ist von der natürlichen Anmut der ihm unbekannten jungen Frau sofort fasziniert und verabredet mit ihr ein heimliches Treffen. Als er ihr beim Staatsempfang zu Ehren seines Geburtstages wieder begegnet, erfährt er, dass die schöne Unbekannte Nenés Schwester Sissi ist. Während des feierlichen Soupers hat Franz Joseph nur Augen für sie – und gibt zur großen Überraschung des Hofes seine Verlobung mit Sissi bekannt. Die strenge Erzherzogin ist entsetzt, doch Franz Joseph setzt sich erstmals gegen seine Mutter durch und führt Sissi schließlich vor den Altar.

„Sissi, die junge Kaiserin“ am 1. Weihnachtstag um 16:40 Uhr

"Sissi, die junge Kaiserin" am 1. Weihnachtstag in der ARD
Nach der Krönung präsentieren sich Kaiser Franz Josef (Karlheinz Böhm) und Sissi dem ungarischen Volk.
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Die prunkvolle Heirat zwischen dem österreichischen Kaiser Franz Joseph (Karlheinz Böhm) und der blutjungen bayerischen Prinzessin Sissi (Romy Schneider) liegt gerade vier Wochen zurück, als bereits dunkle Wolken aufziehen. Franz Joseph kann sich seiner Frau nicht so widmen, wie sie es gerne möchte, weil Staatsgeschäfte ihn von früh bis spät an den Schreibtisch bannen. Sissi ist zwar bemüht, sich die Zeit nutzbringend zu vertreiben, doch ihre spontanen Unternehmungen verstoßen nicht selten gegen die strengen Sitten des „spanischen Hofzeremoniells“. Die Spannungen zwischen Sissi und ihrer strengen, auf Etikette bedachten Schwiegermutter Sophie (Vilma Degischer) wachsen.

Nach der Geburt von Sissis Tochter nimmt die Erzherzogin ihr sogar das Kind weg, um es nach ihren Vorstellungen zu erziehen. Als Sissi erfährt, dass Franz Joseph in diesen Plan eingewilligt hat, kehrt sie ihm enttäuscht den Rücken und flieht zu ihren Eltern nach Possenhofen. Doch Franz holt seine junge Frau zurück, und es kommt zur Versöhnung. Die beiden verbringen einige glückliche Tage in den Bergen, aber bei ihrer Rückkehr nach Wien bleibt die Lage gespannt: Erzherzogin Sophie weigert sich nach wie vor, Sissi ihr Kind zurückzugeben. Enttäuscht und desillusioniert, will Sissi den Kaiser nun endgültig verlassen – doch diese private Entscheidung der Kaiserin zieht politische Konsequenzen nach sich: Die über Krieg und Frieden entscheidenden Verhandlungen mit einer Delegation ungarischer Gesandten, die große Hoffnungen in die Kaiserin setzen, sind ohne Sissis persönliche Anwesenheit praktisch zum Scheitern verurteilt. Sissi beugt sich ihren kaiserlichen Pflichten, und endlich lenkt auch die Schwiegermutter ein. Auf Bitten des Grafen Andrassy (Walter Reyer) begibt sich das Paar nach Budapest, wo es unter den Ovationen des ungarischen Volkes gekrönt wird.

„Sissi – Schicksalsjahre einer Kaiserin“ am 2. Weihnachtstag um 16:45 Uhr

"Sissi - Schicksalsjahre einer Kaiserin" am 2. Weihnachtstag in der ARD
Sissi (Romy Schneider, Mitte) nimmt schweren Herzens ihre Pflichten als Kaiserin wahr, obwohl Erzherzogin Sophie (Vilma Degischer, li.) ihr schwer zugesetzt hat.
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Die junge bayerische Prinzessin Sissi (Romy Schneider) hat sich an der Seite des österreichischen Kaisers Franz Joseph (Karlheinz Böhm) zu einer Herrscherin mit Würde und diplomatischem Geschick entwickelt. Während dringende Staatsgeschäfte den Kaiser in Wien halten, ist Sissi mit ihrer kleinen Tochter in Ungarn unterwegs. Ihre Reise dient einer wichtigen politischen Mission, die der Kaiserin am Herzen liegt: Mit Unterstützung des ihr treu ergebenen Grafen Andrassy (Walter Reyer) führt sie einen diplomatischen Dialog mit dem revolutionären Grafen Batthyani (Peter Neusser), um ihn von der positiven Einstellung der Habsburger gegenüber Ungarn zu überzeugen. Die Mission ist ein großer politischer Erfolg, aber noch immer lässt Erzherzogin Sophie (Vilma Degischer) keine Gelegenheit zur Intrige aus und streut das Gerücht, Sissi habe eine Affäre mit Graf Andrassy. Beunruhigt reist Franz Joseph seiner Frau entgegen, und die beiden verbringen einige Tage fern der höfischen Etikette in Bad Ischl. Als der Hofarzt eine schwere Lungenkrankheit diagnostiziert, muss Sissi in den Süden reisen, um in einem milden Klima ihr Leiden zu mildern.

Wider Erwarten erholt die Kaiserin sich rasch, und die Ärzte gestatten die Heimkehr. Franz Joseph reist seiner Frau entgegen, um diese Gelegenheit zu einem Staatsbesuch in der abtrünnigen italienischen Provinz zu nutzen. Der Italienbesuch droht zum Eklat zu werden, denn der hiesige Adel ignoriert das Kaiserpaar ostentativ. Erst bei ihrem unnachahmlichen Auftritt auf dem venezianischen Markusplatz bricht das Eis, und Sissi erobert die Herzen der Italiener.

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