Riverboat - Die Gäste heute Abend im MDR Fernsehen
© MDR/Tom Schulze

Die Gäste: Stefanie Hertel, Heinz Hoenig, Ingo Lenßen, Udo Schenk, Gerhart Baum, Petra Kleinert, Aglaia Szyszkowitz und Uta Krispin.

Die Gäste heute Abend

Stefanie Hertel, Schlagerstar und Moderatorin

Als Sechsjährige stand sie erstmals vor einer Fernsehkamera und jodelte sich gemeinsam mit ihrem Vater Eberhard Hertel in die Herzen der Zuschauer. Seitdem ist sie eine feste Größe in der Welt der Volksmusik, aber darauf festlegen will sich die 41-Jährige nicht. Inzwischen hat Stefanie Hertel mit ihrer 19-jährigen Tochter Johanna und ihrem zweiten Mann Lanny Lanner die Band „More Than Words“ gegründet. Daneben tritt die Sängerin auch immer wieder mit ihrer Dirndl-Rockband auf. Obwohl Stefanie Hertel schon vor über 20 Jahren nach Bayern zog, blieb sie ihrem Vogtland immer fest verbunden. Nicht zuletzt, weil sie regelmäßig ihren Vater in der Heimat besucht. Zumindest ein wenig Ost-Luft hat sich die Künstlerin mit ins Chiemgau genommen. In der Garage steht ein Trabi, der bald wieder ausgefahren werden soll.

Heinz Hoenig, Schauspieler

Der preisgekrönte Kinoklassiker „Das Boot“ machte ihn bekannt, die Fernsehserie „Der große Bellheim“ berühmt – Heinz Hoenig gehört zu Deutschlands Top-Schauspielern. D er Charakterdarsteller spielte in über 150 Filmen und Serien mit. Vor zwei Jahren zog es Heinz Hoenig zurück zu seinen Wurzeln in den Harz, wo er bei Goslar in Niedersachsen aufgewachsen war, die innerdeutsche Grenze immer vor Augen. Mit seiner zweiten Ehefrau Annika Kärsten-Hoenig lebt er seit 2019 in deren Heimat Blankenburg in Sachsen-Anhalt, wo sich die beiden für Kinder engagieren und den Schwächsten der Gesellschaft mit einer eigenen Stiftung helfen. Seine schönste Rolle übernahm Heinz Hoenig im Dezember 2020, als der 69-Jährige zum dritten Mal Vater wurde. Der Schauspieler kümmert sich liebevoll um seinen kleinen Sohn und übernimmt gerne die Nachtschichten.

Ingo Lenßen, Fernsehanwalt und Strafjurist

Im Januar wurde der Kultanwalt mit dem markanten Bart 60 Jahre alt. Der gebürtige Krefelder arbeitet seit 1990 als Rechtsanwalt in Bodman am Bodensee und wurde durch die Gerichtsshows „Richter Alexander Hold“ und „Lenßen & Partner“ zum bekanntesten Strafrechtler Deutschlands. Derzeit läuft die neunte Staffel seiner Sendung „Lenßen live“ dienstags auf Sat.1 Gold. Besonders häufig wird der Rechtsanwalt derzeit mit rechtlichen Fragen rund um die Corona-Pandemie konsultiert. Reiselustigen rät er beispielsweise, in diesem Jahr besser eine Pauschalreise zu buchen als eine individuelle Reise – bei letzteren seien die Stornierungs- und Rücktrittsmöglichkeiten in der Regel schwieriger als bei Pauschalreisen. Auch zu rechtlichen Fragen rund um das viel diskutierte Thema „Homeoffice“ gibt Ingo Auskunft.

Udo Schenk, Schauspieler

Ein Millionenpublikum liebt ihn als Urologe Dr. Rolf Kaminski in der ARD-Erfolgsserie „In aller Freundschaft“ – jetzt macht sich der Schauspieler für Krebsvorsorge stark. Als prominentes Gesicht der Kampagne „Urologie für alle“ wirbt Udo Schenk für die jährliche Früherkennungsuntersuchung bei Männern. Die Chancen auf Heilung bei Prostata-, Nieren- und Blasenkrebs sind besser, wenn Tumore früh entdeckt werden. Auch er selber lasse keine Vorsorgeuntersuchung aus, sagt der in Berlin lebende Schauspieler. Bereits während seines Studiums in Leipzig und Karl-Marx-Stadt stand Udo Schenk mit Kollegen wie Uwe Kockisch und Michael Gwisdek auf der Bühne, mittlerweile kann der gefragte Darsteller auf über 200 Film- und Fernsehrollen zurückblicken. Auch als Synchronsprecher ist er erfolgreich, unter anderem als „Mister M.“ in den James-Bond-Thrillern oder als „Lord Voldemort“ bei „Harry-Potter“.

Gerhart Baum, Bundesinnenminister a. D.

Seine Erfahrungen in der Nazi-Zeit und die traumatischen Bilder der Dresdner Bombennacht vom Februar 1945 haben den 88-jährigen FDP-Politiker tief geprägt. Bis heute ergreifen den gebürtigen Dresdner die erschütternden Erinnerungen, wann immer er aus dem Bahnhof seiner Heimatstadt tritt. Gerhart Baum wurde 1932 geboren, die Familie seines Vaters stammte aus dem Vogtland und kam mit Plauener Spitze zu Wohlstand. Seine Mutter war mit ihren Eltern 1917 vor der Oktoberrevolution aus Russland nach Deutschland geflüchtet. Stammhalter Gerhart erlebte eine sorglose Kindheit – bis zum Krieg, in dem sein Vater fiel und die Familie ihr Zuhause verlor. Der studierte Jurist zog daraus die Lehre, Freiheit und Menschenwürde mit allen politischen Mitteln zu verteidigen. 1954 in die FDP eingetreten, machte er eine beeindruckende politische Karriere, unter anderem als Bundesinnenminister unter Kanzler Helmut Schmidt.

Petra Kleinert, Schauspielerin

Auch wenn ihr lange Zeit das Selbstvertrauen fehlte, wie sie selbst zugibt – an Beharrlichkeit mangelte es der Thüringerin nie. Bevor Petra Kleinert eine erfolgreiche Schauspielerin wurde, machte sie eine Ausbildung zur Keramikfacharbeiterin und hegt heute noch eine große Liebe für Porzellan aus ihrem ehemaligen Lehrbetrieb Kahla. Ab 1987 studierte sie Schauspiel in Leipzig, heute ist sie eine der meistbeschäftigten Schauspielerinnen des Landes und verlieh in rund 100 Filmen und Serien ihren Figuren Herz und Humor – ob als neugierige Dorfpolizistengattin „Muschi Schäffer“ in der ARD-Erfolgsserie „Mord mit Aussicht“ oder als Sitten-Kommissarin bei der ZDF-Serie „SOKO Leipzig“. Beruflich längst angekommen, fand sie 2016 auch privat ihr großes Glück. Bei Dreharbeiten verliebte sie sich 2016 auf den ersten Blick in ihren Schauspielkollegen Reinhold Kammerer, schon zwei Monate später wurde geheiratet.

Aglaia Szyszkowitz, Schauspielerin

„Ich lebe wahnsinnig gerne. Ich trinke gerne, ich esse gerne, ich mache gerne Musik“, sagt die beliebte Schauspielerin und wird Ihrem Lebensmotto „Nutze den Tag!“ somit völlig gerecht. Obwohl sie in über 100 Film-und Fernsehproduktionen mitwirkte, war das Schauspielern gar nicht ihre erste Wahl. Nach dem Abitur studierte die gebürtige Grazerin zunächst Medizin, doch der Traum von der Bühne ließ sie nicht los. Nach einer schweren Hepatitis-Erkrankung bewarb sie sich an der Wiener Schauspielschule.1998 hatte sie ihren Durchbruch mit der Beziehungskomödie „2 Männer, 2 Frauen, 4 Probleme“. Seitdem dreht sie mehr oder weniger ununterbrochen, machte als Ermittlerin Jenny Berlin in der ZDF-Serie „Einsatz in Hamburg“ auf sich aufmerksam und hat aktuell großen Erfolg mit den ARD-Reihen „Zimmer mit Stall“ und „Billy Kuckuck“. Anfang Mai läuft der ZDF-Film „Extraklasse 2+“, in dem sie neben Tatort-Star Axel Prahl eine Hauptrolle spielt.

Uta Krispin, Försterin des Jahres 2020 aus Thüringen

In Corona-Zeiten suchen besonders viele Menschen im Wald Ruhe und Erholung – doch der Ansturm hat nicht nur positive Folgen. Freilaufende Hunde, Mountainbiker und liegen gelassener Müll strapazieren die Natur zusätzlich. Denn dem deutschen Wald geht es nicht gut – die Hitze und Trockenheit der vergangenen Jahre haben ihm ebenso zugesetzt wie die zahlreichen Stürme und der Borkenkäfer. Försterin Uta Krispin leitet das Revier des Erfurter Steigerwaldes und setzt sich für nachhaltige Forstwirtschaft ein. Sie ist überzeugt, dass nur Mischwälder robust genug sind, den Herausforderungen der Zukunft standzuhalten. Die leidenschaftliche Försterin möchte ihre Begeisterung für den Wald mit möglichst vielen Menschen teilen. Dafür belegte sie sogar eine Fortbildung zum neuen Trend „Waldbaden“. Im vergangenen Jahr wurde Uta Krispin zu Deutschlands „Försterin des Jahres 2020“ gewählt.

Sendehinweis
„Riverboat“ heute Abend um 22:00 Uhr im MDR

Mehr TV-News bei Facebook & Twitter

Folge uns bei Facebook Folge uns bei Twitter