Kim Fisher und Sebastian Fitzek moderieren die rbb-Talkshow "RIVERBOAT BERLIN".
© rbb/Stefan Wieland

„Riverboat Berlin“-Gäste: Hera Lind, Sky du Mont, Ulrike und Carolin von der Groeben, Uwe Madel, Vera Int-Veen, Jenke von Wilmsdorff, Gabi Schenkel und Dr. Peter Vajkoczy.

„Riverboat Berlin“-Gäste

Hera Lind, Bestsellerautorin
Spätestens seit ihrem Bestseller „Das Superweib“ von 1994 gehört sie zu den bekanntesten Schriftstellerinnen Deutschlands. Vor ihrer Karriere als Autorin ließ sich Hera Lind als klassische Sängerin ausbilden – und bestand mit Prädikatsexamen. 16 Jahre lang war die gebürtige Bielefelderin festes Mitglied des WDR-Runkfunkchores. Während ihrer ersten Schwangerschaft beginnt Hera Lind zum Zeitvertreib mit dem Schreiben. Ihr erster Roman („Ein Mann für jede Tonart“) wurde auf Anhieb zum Bestseller und verkaufte sich über zwei Millionen Mal. Seit 2010 hat sich Hera Lind auf Tatsachenromane spezialisiert, die aus wahren Geschichten ihrer Leserinnen entstehen. Ihr neuestes Buch „Für immer deine Tochter“ handelt von einer Flüchtlingsgeschichte, die durch den Krieg in der Ukraine eine traurige Aktualität erfährt. Hera Lind beschreibt darin, wie insbesondere Frauen unter Krieg, Misshandlung und Vertreibung leiden.

Sky du Mont, Schauspieler
Seinen größten internationalen Erfolg feierte er als Beau in dem Film „Eyes Wide Shut“ an der Seite von Nicole Kidman und Tom Cruise. Und auch sonst ist er oft auf die Rolle des Verführers mit Seidenschal abonniert: der Schauspieler Sky du Mont. Seine Karriere baute der in Argentinien geborene und hauptsächlich in Internaten aufgewachsene du Mont aus dem Nichts auf: seine Schauspiellehrerin brachte ihm teilweise Linsensuppe mit in den Unterricht, wenn das Geld besonders knapp war. Heute blickt Sky du Mont auf eine 50 Jahre andauernde Karriere als Schauspieler zurück. Vor 20 Jahren entdeckte er außerdem die Schriftstellerei für sich, im September veröffentlicht der Wahl-Hamburger seinen achten Roman. Du Monts Bücher haben oft biografische Anklänge, die letzten beiden handeln vom Älterwerden. Ein Thema, das für Sky du Mont ganz aktuell ist: im Mai feiert der Schauspieler seinen 75. Geburtstag.

Ulrike und Carolin von der Groeben, RTL-Moderatorin / Journalistin und Schauspielerin
Sie zählt zu den bekanntesten und kompetentesten Sport- und Nachrichtenmoderatorinnen Deutschlands: Ulrike von der Groeben. Seit 30 Jahren moderiert die gebürtige Mönchengladbacherin „RTL aktuell“. Auch ihre beiden Kinder sind erfolgreich: Sohn Maximilian ist Schauspieler geworden („Fack ju Göhte“). Tochter Carolin von der Groben tritt in die Fußstapfen ihrer prominenten Mutter, unter anderem als Reporterin für „rbb FRITZ“. Die Harmonie zwischen den beiden Gräfinnen, deren Name auf ein altes märkisches Adelsgeschlecht zurückgeht, bestand nicht immer. „Carolin hat mich oft in den Wahnsinn getrieben“, erinnert sich Ulrike von der Groeben an die Jugend ihrer Tochter. „Aber ich war als junges Mädchen wahrscheinlich noch viel schlimmer!“

Uwe Madel, rbb-Moderator
Seit 30 Jahren moderiert Uwe Madel das rbb Fahndungsmagazin „Täter – Opfer – Polizei“ und wurde damit zu einem der bekanntesten Gesichter des Senders. Diese Woche wird das Jubiläum des Erfolgs-Formates groß gefeiert: Nach einer Sondersendung am 1. Mai öffnet das rbb Fernsehen in der Nacht auf den 2. Mai sein Archiv und sendet mit „Die lange Nacht ‚Täter – Opfer – Polizei'“ knapp vier Stunden lang die Highlights des Kriminalmagazins aus drei Jahrzehnten. Seit knapp 1.000 Folgen unterstützt Uwe Madel mit seinem Team die Polizei dabei Verbrechen aufzuklären und Straftäter zu fassen. „Wenn du einmal erlebt hast, wie es ist, Verbrechen aufzuklären, vermisste Kinder wiederzufinden, dann ist das etwas, was eine tiefe berufliche Befriedigung verschafft“, so der 56-jährige Madel, den die Brandenburger Polizei zum Ehrenkommissar ernannt hat.

Vera Int-Veen, TV-Moderatorin
„Vera Int-Veen beendet ihre Fernseh-Karriere“ – diese Schlagzeile sorgte vor vier Wochen für Aufregung bei Publikum und Fans. Nach gut 30 Jahren, in denen die 54-jährige Int-Veen die deutsche Fernsehlandschaft maßgeblich mitgeprägt hat, soll nun Schluss sein. Die stets gut gelaunte Moderatorin war von 1996 bis 2006 mit der Sat.1-Talkshow „Vera am Mittag“ berühmt geworden und präsentierte ab 2007 RTL-Formate wie „Helfer mit Herz“ oder „Schwiegertochter gesucht“. Den Entschluss aufzuhören hat die in Potsdam lebende Moderatorin bereits im vergangenen Jahr getroffen. Zusammen mit ihrer Ehefrau will sie nun die Welt bereisen und sich ehrenamtlich engagieren, wie derzeit in der Ukraine-Hilfe. „Rentnerin bin ich noch lange nicht – aber Fernsehshows moderieren werde ich nie wieder!“ so Vera Int-Veen.

Jenke von Wilmsdorff, Fernsehjournalist
Sozial isoliert, eingesperrt in seine Wohnung, mit ausschließlich schlechten Nachrichten und nur wenig Sonnenlicht – der Journalist Jenke von Wilmsdorff wagt ein neues Selbstexperiment. In „JENKE. Experiment Psyche – Wie depressiv ist Deutschland?“ (am 2. Mai auf ProSieben) stellt sich der 56-Jährige der Frage, wie schnell sich Isolation und andere negative Faktoren auf die Psyche auswirken können. Schon seit über zehn Jahren geht der gebürtige Bonner in „Das Jenke-Experiment“ immer wieder an die Grenzen seiner psychischen und physischen Belastbarkeit, um damit dem TV-Publikum Themen wie Krebs, Armut oder Tod näherzubringen. Bei seinem aktuellen Experiment geht es dem Reporter auch darum die Gesellschaft zu motivieren und Missstände zu thematisieren: „Auch ich kenne depressive Momente, aus denen ich so leicht nicht wieder herausfinde“, so von Wilmsdorff. „Wir müssen gemeinsam das Tabu brechen und über unsere psychischen Probleme reden, und zwar ohne jede Scham. Und wir brauchen dringend mehr Therapieplätze, sonst werden wir unserer Gesellschaft nicht helfen können, wieder zu gesunden.“

Gabi Schenkel, ruderte über den Atlantik
Als die Schweizer Osteopathin Gabi Schenkel eines Tages zufällig von einem herausforderndem Ruderwettbewerb über den Atlantik erfährt, beschließt sie kurzerhand und ohne jede Rudererfahrung bei der „Atlantic Challenge“ mitzumachen. Ein Jahr später startet sie als einzige Solo-Ruderin auf ihrem Boot „Miss Universe“ die fast 5.000 Kilometer lange Reise von La Gomera nach Antigua. Knappe drei Monate ist Gabi Schenkel allein auf dem Atlantik unterwegs, kämpft mit Seekrankheit, Verletzungen und gefährlichen Wetterlagen, verbringt ihren Geburtstag und Weihnachten allein auf dem Boot. Doch die 45-Jährige erlebt auch schöne Momente, wächst über sich hinaus und verliert nie die Hoffnung: „Ich wusste immer, dass ich ankomme. Aber nicht, was ich bis dahin alles erleben werde.“ Ihre Erfahrungen auf hoher See hat Gabi Schenkel in ihrem Buch „Solo auf See“ niedergeschrieben.

Dr. Peter Vajkoczy, Berliner Neurochirurg
Als er 2007 mit 39 Jahren an die Berliner Charité kommt, halten ihn viele noch für einen Studenten. Peter Vajkoczy wurde damals der jüngste Chefarzt des berühmten Traditionskrankenhauses. Der Spezialist für Gehirn- und Wirbelsäulenchirurgie setzte schnell neue Maßstäbe und hohe Standards. Heute gilt der 53-Jährige als einer der renommiertesten Neurochirurgen weltweit, viele bezeichnen ihn als Genie. Denn oft nimmt sich Peter Vajkoczy Fällen an, die anderen als aussichtslos erscheinen. In seinem aktuellen Buch („Kopfarbeit“) schreibt der Mediziner anschaulich über seine komplizierten Operationen, den schmalen Grat zwischen Leben und Tod und erklärt, warum Rockmusik im OP für ihn dazu einfach gehört. Für den Spezialisten steht allerdings fest: „Der echte Held bei der Operation ist der Patient.“

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Sendehinweis
„Riverboat“ heute Abend um 22:00 Uhr im MDR

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