Kim Fisher und Sebastian Fitzek moderieren die rbb-Talkshow "RIVERBOAT BERLIN".
© rbb/Stefan Wieland

Im Riverboat begrüßen Kim Fisher und Sebastian Fitzek Katja Ebstein, Sophia Thomalla, Natalie Wörner, Hans-Ulrich Jörges, Torsten Mattuschka, Alexander Knappe und Katja Oskamp.

Die Gäste

Katja Ebstein, Sängerin
„Ich bin weder Ikone noch Legende“, sagt sie über sich selbst. Dabei begeistert Katja Ebstein seit über 50 Jahren Fans aus allen Generationen. In der Nähe von Breslau geboren, kam sie nach Ende des 2. Weltkriegs als Baby mit ihrer Familie nach Berlin. Hier wuchs sie in bescheidenen Verhältnissen auf. In jungen Jahren trat Katja Ebstein in Studenten- und Jazzlokalen auf und feierte Ende der 1960er Jahre ihren Durchbruch als Sängerin. Zu ihrem Repertoire gehören neben Pop-Juwelen wie „Wunder gibt es immer wieder“ oder „Theater“, mit denen sie beim „Grand Prix d’ Eurovision“ jeweils unter die ersten Drei kam, auch ihre legendären Heine-Interpretationen. Über ihren langen Karriereweg schreibt sie in ihrem Buch „Das ganze Leben ist Begegnung“, in dem nicht sie im Mittelpunkt steht, sondern Menschen, die sie geprägt haben, wie Willy Brandt und Nelson Mandela. Heute, mit 76 Jahren, sagt Katja Ebstein: „Ich bin der Mensch, der ich schon mit 16 Jahren war, nur jetzt mit einer langen Lebenserfahrung.“

Sophia Thomalla, Model und Moderatorin
Sie weiß genau, was sie will, egal ob als Model, als TV-Moderatorin einer Kuppelshow oder als Investorin in der Bau- und Spirituosenbranche. Die 32-Jährige ist immer für Schlagzeilen gut, aktuell an der Seite des Tennisspielers Alexander Zverev. Sophia Thomalla: Mal provoziert sie Feministinnen, mal Frauenfeinde. Auf Instagram folgen ihr mehr als 1,3 Millionen Menschen, nehmen an ihrem Lifestyle und ihren Beziehungen teil. Für ihre Posts erntet sie nicht nur Begeisterung, sondern auch etliche Hass-Kommentare. Auf ihre Hater reagiert die Tochter von Simone Thomalla allerdings sehr entspannt.

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Natalia Wörner, Schauspielerin und Dr. Laelia Rösler, Ärztin
Aus einer Urlaubsbekanntschaft wurde eine langjährige Freundschaft und jetzt haben sie unverhofft bei einem Film zusammengearbeitet: Natalia Wörner, eine der erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen, und die Ärztin Laelia Rösler. Kurz vor der Tsunami-Katastrophe im Dezember 2004 lernten sie sich in Thailand kennen, gründeten unter dem Einfluss des Erlebten einen Hilfsverein. Jetzt machten die Freundinnen eine ganz neue Erfahrung: Im ersten große fiktionalen TV-Film über die Corona-Pandemie („Die Welt steht still“, 15.11 um 20.15 Uhr im ZDF) spielt Natalia Wörner in der Hauptrolle eine Oberärztin. Laelia Rösler beriet sie und das Filmteam während der Dreharbeiten vor Ort. Die Kieler Medizinerin hatte den Ausbruch des Virus in der Klinik selbst hautnah miterlebt: Wochen und Monate voller Ängste und Belastungen auf der Intensivstation. Eines kam für Laelia Rösler mehr als unerwartet: Der Regisseur baute sie mit einer kleinen Gastrolle in den Film ein.

Hans-Ulrich Jörges, Journalist
Seine Kommentare als „Stern“-Kolumnist, seine streitbaren Auftritte in politischen Talksendungen haben ihn zu einem der bekanntesten Journalisten gemacht. Jetzt hat der 1951 in Thüringen geborene Hans-Ulrich Jörges seine Autobiografie („Der Schrei des Hasen“) mit überraschenden Einblicken und Bekenntnissen geschrieben: ein Lebensweg, der in der DDR beginnt. Nach der Ausreise in den Westen lebt die Familie zunächst in bitterer Armut. Ende der 1960er gerät Hans-Ulrich Jörges als Jugendlicher zeitweise in linksradikale Kreise. Nach seinem Volontariat in einer Wirtschaftsnachrichtenagentur verschreibt er sich als Journalist (u.a. „Reuters“, „Süddeutsche Zeitung“, „Die Woche“) der politischen Unabhängigkeit. Kein Mächtiger, egal welcher Partei, ist vor seiner Kritik sicher. Anfang Dezember feiert Jörges, der „Bollerkopp mit Haltung“ (Medium-Magazin), seinen 70. Geburtstag.

Torsten Mattuschka, Kult-Fußballer
Er war nie Deutscher Meister, wurde auch nie Weltmeister, hat gerade mal vier Spiele in der 1. Bundeliga absolviert, aber bei Union Berlin wurde er zu einer Fußball-Legende, die weit über Köpenick hinaus verehrt wird: Torsten Mattuschka alias „Tusche“. Eine Fußballkarriere wie seine ist heute nur noch schwer vorstellbar. 2002 bekommt der übergewichtige Provinz-Kicker aus der 7. Liga eine Chance beim Erstlisten Energie Cottbus. In nur vier Wochen speckt der 22-Jährige mehr als acht Kilo ab und darf mit ins Trainingslager. Seinem Einstieg ins Profigeschäft folgen sportlich spektakuläre Jahre bei Union Berlin. Unvergessen bleibt sein Siegtreffer im Lokalderby gegen Hertha BSC vor genau zehn Jahren. Die Fans widmen ihm ein eigenes Lied, das sie bis heute immer wieder anstimmen. Auch heute ist der 39-jährige Torsten Mattuschka, der Fußballer mit klarer Haltung und starker Meinung, gefragt: als Sky-Fernsehexperte.

Alexander Knappe, Popstar
Mit seinen Liedern stürmt der 36-Jährige aus Cottbus die Charts. Gleichzeitig sammelt er als Straßenmusiker Geld für Kinderkrebsstationen oder lässt sich bei Ebay für einen guten Zweck versteigern. Alexander Knappe ist seit seiner Jugend ein Kämpfer. Als großes Fußball-Talent zieht er mit 14 Jahren aus der Lausitzer Heimat nach Berlin in die Fußballschule von Hertha BSC, trainiert u.a. mit den Boateng-Brüdern. Als kurz vor dem Abitur wegen einer Verletzung sein Traum vom Profi-Fußball platzt, rackert Knappe fortan für einen neuen Plan: Er will Popstar werden und tut alles dafür, hat zeitweise vier Jobs gleichzeitig. Vor knapp zehn Jahren folgt der Durchbruch mit seinem Debüt-Album „Zweimal bis unendlich“. Seitdem gehört Knappe zu den außergewöhnlichsten Stimmen unter den deutschen Pop-Poeten. Und sein großes Engagement für die Stadt seiner Kindheit hat ihm den Titel „Cottbusser des Jahres“ eingebracht.

Katja Oskamp, Schrifstellerin
Waschen, schneiden, cremen und reden. Bei der Pediküre erzählen die Leute alles, sagt die Schriftstellerin Katja Oskamp. Weil es mit dem Schreiben nicht mehr läuft und sie auch sonst in einer tiefen Lebenskrise steckt, macht sie eine Schulung zur Fußpflegerin. In einem Kosmetiksalon in Berlin-Marzahn findet sie nicht nur Ablenkung, sondern erfährt im Laufe der Jahre auch viele Geschichten ihrer Kunden und die schreibt sie irgendwann auf. Dass „Marzahn mon amour“ ein Bestseller wird und sogar verfilmt werden soll, kann Katja Oskamp immer noch nicht so richtig glauben.

Sendehinweis
„Riverboat“ heute Abend um 22:00 Uhr im MDR
 

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