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Deutschlandpremiere auf Passion

(c) RTL


Zwei Spezialisten, eine geheimnisvolle Maschine und jede Menge Sozialversicherungsnummern von Menschen, die schon bald Opfer oder Täter in einem Mordfall sein werden: Mit „Person of Interest“ bringt RTL Crime die erfolgreichste neue Serie des vergangenen Jahres endlich nach Deutschland.

Mit bis zu 15,7 Millionen Zuschauern allein in den USA zog die von J.J. Abrams („Lost“, „Fringe“, „Star Trek“) und Jonathan Nolan („Memento“, „The Dark Knight“, „The Dark Night Rises“) entwickelte Thriller-Serie so viele Menschen vor den Fernseher wie kein anderer Serienneuling. In der in den USA eng umkämpften Primetime am Donnerstagabend setzte sich „Person of Interest“ zudem gegen zahlreiche etablierte Serienhits, darunter „Grey’s Anatomy“, durch.

Die Handlung ist ebenso einfach wie genial:

Eine streng geheime Maschine identifiziert Menschen, die schon bald in einen Mordfall verwickelt sein werden – unklar ist jedoch, ob als Opfer oder Täter. Der Milliardär und Computerspezialist Harold Finch (Michael Emerson, „Lost“) hat die Maschine ursprünglich für die US-Regierung entwickelt, um einen „zweiten 11. September“ zu verhindern. Zum Ärger von Finch ignorierte die Regierung jedoch all jene Gewalttaten, die nicht das Ausmaß von Terroranschlägen erreichten.

Für Finch ist kein Menschenleben „irrelevant“. Und so versucht er nun, die Morde, durch die er von der Maschine erfährt, auf eigene Faust zu verhindern. Doch er braucht einen Partner – jemanden mit der Fähigkeit zu intervenieren…

Hierfür heuert Finch den verbitterten Ex-CIA-Agenten John Reese (Jim Caviezel, „Die Passion Christie“) an, der offiziell für tot erklärt wurde. Die beiden Männer stellen ein optimales Team dar: Während Reese aufgrund seiner Ausbildung bei der US-Army und beim Geheimdienst alle Kniffe und Strategien gelernt hat, um Verbrecher dingfest zu machen, kann Finch auf die neuesten Technologien und sein Vermögen zurückgreifen. Hierdurch ermöglicht er Reese eine fast perfekte Unterstützung aus dem Hintergrund.

Die ebenso spektakulären wie lauten Aufräumarbeiten des ungleichen Paares schlagen schon bald hohe Wellen – so hoch, dass die New Yorker Polizei, allen voran die Detectives Joss Carter (Taraji P. Henson, „Der seltsame Fall des Benjamin Button“) und Lionel Fusco (Kevin Chapman, „Mystic River“), auf den Plan gerufen wird. In dem skrupellosen und gewieften Gangsterboss Carl Elias (Enrico Colantoni) erhalten Reese und Finch noch einen weiteren Gegenspieler, der ihnen das Leben schwer macht.

Serienschöpfer Jonathan Nolan ist nicht nur der jüngere Bruder von Star-Regisseur Christopher Nolan („Batman Begins“, „The Dark Night“, „Inception“, „The Dark Knight Rises“). Der Georgetown University-Absolvent schrieb auch die Kurzgeschichte „Memento Mori“, auf deren Grundlage Christopher Nolan das Oscar-nominierte Drehbuch für seinen Film „Memento“ (2000) verfasste. Danach schrieb Jonathan zusammen mit seinem Bruder die Drehbücher für „The Prestige“ (2006) sowie für die beiden Batman-Filme „The Dark Knight“ (2008) und „The Dark Knight Rises“ (2012). Sein erster Ausflug in die TV-Welt wurde mit „Person of Interest“ gleich zum vollen Erfolg.

Executive Producer J.J. Abrams ist Film- und Serienliebhabern bereits seit längerer Zeit ein Begriff. So erfand der gebürtige New Yorker die SciFi-Action-Serie „Alias“ (2001–2006) mit Jennifer Garner und wirkte entscheidend an den modernen Serien-Klassikern „Lost“ (2004–2010) und „Fringe“ (seit 2008) mit. Als Filmregisseur zeichnete er mit „Mission: Impossible III“ (2006), der „Star Trek“-Neuauflage (2009) und „Super 8“ (2011) für zahlreiche Kino-Blockbuster verantwortlich.

Die tragende und die Dynamik der Serie in besonderem Maße unterstreichende Filmmusik stammt von dem in Duisburg geborenen Komponisten Ramin Djawadi. Mit seinen zahlreichen Arbeiten für erfolgreiche Kinofilme („Iron Man“, 2008; „Kampf der Titanen“, 2010) und TV-Serien („Prison Break“, 2005–2009, „Game of Thrones“, seit 2011) hat sich Djawadi in nur wenigen Jahren den Ruf als einen der besten seines Faches erworben.

„Person of Interest“ sorgte in den USA bereits vor seiner Erstausstrahlung für Aufsehen. So gab der ausstrahlende Sender CBS bekannt, mit der Thriller-Serie die höchsten Test-Ratings eines Piloten seit 15 Jahren erzielt zu haben. Daraufhin legten die Verantwortlichen die Serie auf den hart umkämpften Programmplatz am Donnerstagabend, wofür eigens die Ausstrahlung der Erfolgsserie „CSI“ verschoben wurde. „Person of Interest“ rechtfertigte die Entscheidung mit kontinuierlich hohen Zuschauerzahlen und wurde vor kurzem um eine zweite Staffel verlängert.

Die Titelsequenz enthält stets eine kleine Vorschau auf die laufende Episode.

„Person of Interest“ ab Dienstag, 14.08.12, um 20:15 Uhr als Deutschlandpremiere bei Passion.

Über den Autor

Sebastian Heide

Schon immer TV- und Serien-Fan. Seit Oktober 2009 betreibe ich die Internetseite STARSonTV. Ab 2006 leitete ich das größte Forum Europas der Serie "Queer as folk". Bis 2007 leitete ich das größte, deutsche Serienforum "Serien Forum Central".

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