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Lukas Schmidt spielt Fabien Liebertz in der ARD-Telenovela "Sturm der Liebe".

© https://www.instagram.com/lukasschmidt_/

Heute könnt ihr hier wieder ein Interview von Marcel Schenk lesen. Dieses Mal interviewte er Lukas Schmidt, der den „Fabien Liebertz“ in der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ spielt.

Moderator Marcel Schenk trifft regelmäßig Schauspieler/innen vom Ensemble der ARD-Kultserie „Lindenstraße“, der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ und vom ZDF-Serienhit „Der Bergdoktor“ zum Gespräch. Und hier kann alles nachgelesen werden.

Folge 1: Lukas Schmidt als „Fabien Liebertz“

Marcel Schenk: Hi Lukas, du hast einmal gesagt, deine Sommersprossen hast du von deiner Mama geerbt. Was an dir ist von deinem Vater?

Lukas Schmidt: Von meinem Vater habe ich wohl, dass ich ein ganz schöner Rumtreiber bin. Ich muss immer unterwegs sein, bin selten daheim und eigentlich auch immer draußen. Das habe ich eindeutig von meinem Papa.

Marcel Schenk: In der „Jungs WG“ hast du verraten, dass putzen nicht unbedingt zu deinen Lieblingsaufgaben zählt. Hat sich das inzwischen geändert und wir sehen dich mit Staubsauger und Feuchttuch in deiner Wohnung?


 

Lukas Schmidt als Fabien Liebertz in „Sturm der Liebe“. Hier mit Paulina Hobratschk als Valentina. – © ARD/Christof Arnold

Lukas Schmidt: Mich sieht man daheim durchaus so. Ich putze nämlich schon, es macht mir nur nicht großen Spaß. In der „Jungs WG“ hatten wir zugegebenermaßen oft mit dem Chaos im Apartment übertrieben – und das wollte ich natürlich nicht alleine wegputzen. Der Drang zum Aufräumen war zwar auch dort vorhanden – aber man durfte die Räume auch teils wegen der Anschlussbilder nach einer Drehpause nicht nach Belieben verändern. Mein Motto zuhause lautet aber: Die Wohnung muss sauber sein (lacht).

Marcel Schenk: Wann kam bei dir der Wunsch auf Schauspieler zu werden?

Lukas Schmidt: Seit ich fünf Jahre alt bin, stehe ich auf der Bühne. Meine Mutter ist Schauspiellehrerin und da bin ich quasi automatisch in diesen Beruf hineingerutscht. Mit zehn Jahren hatte ich die ersten TV-Engagements und dann ging es weiter. Seitdem stand der Berufswunsch für mich fest.

Marcel Schenk: Gab es für dich einen Plan B, falls es mit der Schauspielerei nichts wird?

Lukas Schmidt: Ja, den gab es. Als kleiner Junge wollte ich Pilot werden, aber da merkte ich in der Schule relativ schnell, dass es vermutlich an der Mathematik scheitern würde. Später kam dann die Lust an Mediendesign. Das wäre immer noch mein Plan B.

Marcel Schenk: Viele Eltern sind nicht begeistert, wenn das Kind Schauspieler werden möchte. Gab es bei dir Vorbehalte im Elternhaus für deine Berufswahl
?
Lukas Schmidt: Überhaupt nicht. Meine Eltern unterstützen mich, wo es nur geht und finden es schön, wie mein Weg bisher verlaufen ist. Da bin ich sehr froh – vielen Dank, Mama!

Marcel Schenk: Den meisten Zuschauern bist du in der „Jungs WG“ bekannt geworden. Hast du noch Kontakt zu den anderen Jungs?

Lukas Schmidt: Nein, das hat sich im Anschluss leider relativ schnell auseinander gelebt. Wir kamen auch aus ziemlich unterschiedlichen Regionen: Berlin, Hamburg, ich aus München. Somit hatte man im Alltag nicht mehr allzu großen Bezug zueinander.

Lukas Schmidt als Marius in dem Film „Unzertrennlich nach Verona“ am Mittwoch um 20:15 Uhr im Ersten. – © ARD Degeto/Mark Popp

Marcel Schenk: Wie kamst du dann zur ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“?

Lukas Schmidt: Das lief klassisch über ein Casting. Ich habe vorgesprochen, hatte richtig Lust auf die Rolle – und ich wurde genommen.

Marcel Schenk: So wünschen sich das viele!

Lukas Schmidt: Ja (lacht). Ich schätze es auch sehr, dass diese Rolle so gut zu mir passt und ich hier drehen darf. Es macht unglaublich viel Spaß und ich kann sehr viel lernen.

Marcel Schenk: Beschreibe deine Serienrolle mit drei Begriffen.

Lukas Schmidt: Fabien ist sehr ehrgeizig (wenn es um seine Musik geht), er ist frech und irgendwo doch auch charmant-liebevoll.

Marcel Schenk: Du kannst es dir sicher denken, nun beschreibe dich in drei Begriffen.

Lukas Schmidt: Ehrgeizig bin ich auch, ebenso charmant und liebevoll – aber ich bin eher auch frech und schelmartig. Wow, da wird mir gerade bewusst, dass Fabien und ich wirklich einige Parallelen haben…

Marcel Schenk: Also wärt ihr durchaus auch im echten Leben befreundet, Fabien und du?

Lukas Schmidt: Ja, absolut. Wir wären gute Freunde!

Marcel Schenk: Reagieren deine Freunde auf dich als „Fernsehgesicht“?

Lukas Schmidt: Jein. Die meisten schauen die Serie nicht oder zumindest nicht regelmäßig, es stört sie auch nicht wenn ich mal auf der Straße erkannt und angesprochen werde. Für sie bin ich nach wie vor einfach Lukas. Das macht für sie keinen Unterschied. Zum Glück. Tolle Freunde!

Herzensbrecher Lukas Schmidt: Fabien küsst Valentina in „Sturm der Liebe“. – © ARD/Christof Arnold

Marcel Schenk: Hast du Probleme, viel Text zu lernen oder fliegt es dir zu?

Lukas Schmidt: Ich bin sehr textsicher. Ich gebe aber auch zu, faul zu sein. Ich lerne meinen Text meist erst wenige Tage vor dem Dreh und könnte sicherlich noch intensiver daran arbeiten. Das könnte man vermutlich immer, aber es wäre auf jeden Fall ein guter Vorsatz. Zum Glück klappt das Textlernen aber auch auf dem bisherigen Weg sehr gut.

Marcel Schenk: Was ist deine schönste Fernseherinnerung bisher? Bei der „Jungs WG“ hattest du einige Abenteuer erleben dürfen: Iglu bauen, soziale Projekte….

Lukas Schmidt: Das Hundeschlittenrennen war ein einmaliges Erlebnis. Das hat wirklich richtig Spaß gemacht! Und das Paragleiten im Winter über die Berge war auch extrem cool.

Marcel Schenk: Ist die Mütze dein Markenzeichen?

Lukas Schmidt: Sie war mein Markenzeichen. Heute trage ich zwar immer noch öfters mal eine Cap, aber meist greife ich inzwischen zum Hut. Das sieht man auch auf meinen Social-Media-Kanälen.

Marcel Schenk: Ja, ich kann deinen Instagram-Account nur empfehlen, da ist immer viel los. Stichwort „Rumtreiber“.

Lukas Schmidt: (lacht) Ja, da bin ich sehr aktiv. Und freue mich natürlich, wenn man mir auch dort folgt. (Lukas Schmidt auf Instagram: https://www.instagram.com/lukasschmidt_/)

Marcel Schenk: Womit kann man dir eine Freude machen?

Lukas Schmidt: Zeit ist mir sehr wichtig. Zeit mit Freunden und Familie. Das merke ich immer mehr, besonders jetzt, wo ich so viel unterwegs bin. Leider habe ich zu wenig Zeit für meine Eltern, ich müsste das noch viel mehr schätzen und ganz bewusst Zeit mit ihnen verbringen. Ebenso auch mit meinen Großeltern. Ich selbst bin ansonsten aber wunschlos glücklich, alles super!

Marcel Schenk: Ein schönes Schlusswort. Ich danke dir für dieses Gespräch!

Lukas Schmidt: Sehr gerne. Danke dir.




INFO


Lukas Schmidt
Rolle: „Fabien Liebertz“
In „Sturm der Liebe“ seit: Folge 2544 (Oktober 2016)
Lukas Schmidt wurde am 15.12.1998 in München geboren und lebt in Bayern. Einem größeren TV-Publikum wurde er zunächst durch seine Teilnahme an der ZDF-tivi Sendereihe „Die Jungs WG“ im Jahr 2013 bekannt. Er stand unter anderem für „SOKO 5113“, „Um Himmels Willen“, „Dahoam is dahoam“ und „Heiter bis tödlich“ vor der Kamera. Zuletzt drehte er an der Seite von Veronica Ferres und Heiner Lauterbach für den Spielfilm „Unzertrennlich nach Verona“.

 
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