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MAISCHBERGER immer mittwochs um 22:45 Uhr im Ersten.

© WDR/Annika Fußwinkel

Heute Abend befasst sich Sandra Maischberger mit dem Thema „Watschn für Volksparteien: Wer braucht noch Union und SPD?“ und das sind die Gäste im Studio.

Die CSU auf einem historischen Tiefpunkt, die SPD mit dem miserabelsten Landtagswahlergebnis ihrer Geschichte. Und was sind die Konsequenzen für die Politik in Berlin? Gar keine.

Bundesinnenminister und CSU-Parteichef Horst Seehofer denkt nicht an Rücktritt, SPD-Vorsitzende Andrea Nahles verweist auf die anstehende Hessen-Wahl. Keiner mag die Verantwortung übernehmen für das dramatische Schrumpfen der Volksparteien, die sich auch in bundesweiten Umfragen niederschlägt.

Ist die SPD überhaupt noch zu retten? Haben die Grünen bereits ihren Platz links der Mitte übernommen? Wie lange können sich Merkel und ihre großkoalitionäre Bundesregierung noch halten?


 

Die Gäste heute Abend

Florian Schroeder (Kabarettist)

„Es ist aus der Mode geraten zurückzutreten. Heute bleiben alle“, sagt der Comedian. Beispielhaft würde man das an zwei Personen sehen – Angela Merkel und Joachim Löw: „Beide sind zwölf Jahre im Amt, es gibt Kindergenerationen, die kennen niemanden anders.“ Der Kabarettist kritisiert Seehofers Verbleib im Amt: „Das ist ein Albtraum. Er hat alles zu verantworten, was schief gelaufen ist.“ Da müsse der CSU-Parteichef doch jetzt mit Anstand und Würde seinen Hut nehmen.

Rudolf Dreßler, SPD (Sozialpolitiker)

Das SPD-Urgestein hält seine Partei angesichts der Talfahrt bei den Wahlen für „todkrank“ und geht mit der Führungsriege der Sozialdemokraten hart ins Gericht. „Jetzt muss alles auf den Prüfstand – Inhalt und Personal. Das jetzige Management kann es offensichtlich nicht“, sagt Rudolf Dreßler, der seit 1969 Parteimitglied ist. Die SPD dürfe das Soziale als ihren Markenkern nicht weiter aufs Spiel setzen, so das ehemalige Präsidiumsmitglied. Er plädiert für eine Öffnung der Sozialdemokraten zur Linkspartei: „Ohne die Linke hat die SPD keine Chance mehr.“

Philipp Amthor, CDU (Bundestagsabgeordneter)

„Die Parteien müssen jetzt aufhören, nur über sich selbst zu philosophieren“, sagt der Innenpolitiker der CDU. „Wir müssen anfangen, Themen abzuarbeiten, die wir im Koalitionsvertrag festgelegt haben.“ Personaldebatten zum jetzigen Zeitpunkt hält der 25-jährige Bundestagsabgeordnete für ein falsches Signal. „Man kann nicht als Reaktion auf enttäuschte Wähler mit Personaldiskussionen antworten“, so Philipp Amthor. Verlorengegangene Wähler würden so auch nicht wieder zurückkommen.

Sigmund Gottlieb (ehem. ARD-Moderator)

„Das Beben in Bayern ist für die CSU mit einem blauen Auge zu Ende gegangen, denn Umfragen sahen sie sogar bei 33 Prozent“, sagt der frühere Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks. Deswegen werde die CSU jetzt auch nicht über einen Führungswechsel nachdenken. „Das Ergebnis ist auch ein Votum gegen die Groko in Berlin gewesen“, glaubt der politische Kommentator. Die Menschen empfänden sie zu Recht als „grottenschlecht“, so Sigmund Gottlieb. Der frühere ARD-Moderator prognostiziert: „Die Volksparteien werden weiter an Bindekraft verlieren.“

Markus Feldenkirchen („Spiegel“-Journalist)

„Die CSU hat versäumt, sich selbst zu modernisieren und wird von ihren eigenen Erfolgen eingeholt“, analysiert der „Spiegel“-Autor das schlechte Abschneiden der Partei bei der bayerischen Landtagswahl. Das gute Ergebnis der Grünen zeige, so der Journalist, dass die SPD als Partei der linken Mitte abgelöst worden sei. Der Großen Koalition sagte Markus Feldenkirchen ein baldiges Ende voraus. Er rät Angela Merkel, schnell ihre Nachfolge zu regeln und auf dem Parteitag der CDU im Dezember ihren Rückzug zu verkünden.

Wiederholungen der Sendung

Mittwochnacht auf Donnerstag, 18.10. | 00:55 Uhr (WDR)
Mittwochnacht auf Donnerstag, 18.10. | 03:25 Uhr (Das Erste)
Donnerstag, 18.10. | 08:05 Uhr (WDR)
Donnerstag, 18.10. | 21:02 Uhr (tagesschau24)
Freitagnacht auf Samstag, 20.10. | 04:00 (SWR)
Samstag, 20.10. | 23:05 Uhr (3sat)

Über Sandra Maischberger

Sandra Maischberger ist eine der glaubwürdigsten und beliebtesten Fernsehjournalistinnen Deutschlands.

Die Jury des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises lobte sie für ihre Fähigkeit, „die Persönlichkeit der Interviewten ohne Indiskretion und Tabubrüche darzustellen“. Neugier und Intelligenz gepaart mit Unnachgiebigkeit und journalistischem Instinkt prägen auch ihre Moderationen, Reportagen und Dokumentationen, in denen Sandra Maischberger Themen kompetent, kritisch und klar auf den Punkt bringt. „Journalismus ist meine Berufung“, sagt sie, „denn Journalismus ist für mich lebenslanges Lernen“.

Und gelernt hat sie viel, seit sie 1989 ihre ersten Erfolge mit der Jugendsendung „Live aus dem Schlachthof“ (Bayerisches Fernsehen) feierte. 1991 folgte „Talk im Turm“ (Sat.1) mit Erich Böhme, bevor sie 1992 durch ihre erste tägliche Interviewsendung, „0137“ (Premiere), führte. Von 1993 bis 1994 moderierte und konzipierte sie das wöchentliche Format „Spiegel TV Interview“ (Vox).

1995 machte sie eine achtmonatige Weltreise. Im Jahr darauf moderierte sie für SPIEGEL TV die Sendung „Freitag Nacht“ (Vox). Es folgten „Greenpeace TV“ (RTL) und Arbeiten für das ZDF, den WDR und den Bayerischen Rundfunk.




Im Januar 2000 startete sie mit ihrer preisgekrönten Talkshow „Maischberger“ (n-tv). 2002 drehte sie die viel beachteten Dokumentationen „‚Dr. Wedel und Mr. Hyde‘ – der Regisseur der Affäre Semmeling“ (ZDF) und „Es ist 20 Uhr … – Die Tagesschau wird 50!“ (NDR/WDR).

Im Zuge der Bundestagswahl 2002 moderierte sie gemeinsam mit Peter Kloeppel die Polit-Talk-Reihe „Im Kreuzfeuer“ (RTL). Seit 2003 prägt sie das ARD-Talkformat „Menschen bei Maischberger“ (heute: „Maischberger“).

„Maischberger“ heute Abend um 22:45 Uhr in der ARD

 
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Über den Autor

Sebastian Heide

Schon immer TV- und Serien-Fan. Seit Oktober 2009 betreibe ich die Internetseite STARSonTV. Ab 2006 leitete ich das größte Forum Europas der Serie "Queer as folk". Bis 2007 leitete ich das größte, deutsche Serienforum "Serien Forum Central".

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