„Magic Monkeys“ gewinnen zum zweiten Mal bei „Team Ninja Warrior“

Das Team "Magic Monkeys" mit René Casselly (l.), Stefanie Noppinger und Simon Brunner hat das Finale und 100.000 Euro gewonnen. Die Moderatoren Frank Buschmann (l.), Laura Wontorra und Jan Köppen gratulieren.
© TVNOW / Markus Hertrich

Und wieder haben die „Magic Monkeys“ den Sieg bei „Team Ninja Warrior“ eingeholt. Damit holten sie zusätzlich die Siegprämie von 100.000 Euro an Land.

Trotz Fußverletzung (leichter Muskelfaserriss) trat Kapitän René Casselly an, um mit seinem Dream-Team den Titel zu verteidigen: Mit Simon Brunner, wie auch René, einer der besten Athleten bei Ninja Warrior, und mit Steffi, der einzigen Frau, die im K.O.-Parcours gebuzzert hat.

In Interview erzählen die der „Magic Monkeys“, warum sie trotz Fußverletzung nie die Hoffnung auf den Sieg verloren haben, was ihr stärkster Team-Moment war, und wie sie die Siegprämie investieren wollen.


 

Ihr habt zum zweiten Mal „Team Ninja Warrior Germany“ gewonnen – wie ist das für euch?

Simon: Wir haben unseren Titel wie angekündigt verteidigt. Darauf bin ich sehr stolz. Denn: Nachdem René (dieser liebevolle „Vollidiot“) sich in der Vorrunde beim Aufwärmen verletzte, hatte ich die Hoffnung aufgegeben. Ich wusste aber: Wenn Steffi und ich jedes Duell gewinnen und keine Fehler machen, besteht noch eine minimale Chance.

René: Zum zweiten Mal „Team Ninja Warrior“ zu gewinnen, war nicht nur ein unbeschreibliches Glücksgefühl, sondern auch eine Bestätigung, dass sich unser hartes Training ausgezahlt hat. Nach meiner Verletzung am Fuß haben wir nicht mehr damit gerechnet zu gewinnen. Dann haben wir es allen gezeigt: Wir sind richtig fit und keiner kann behaupten, wir hätten nur durch Glück gewonnen.

Stefanie: Für mich ist es das erste Mal und es war ein unglaubliches Gefühl und gleich eine doppelte Überraschung. Nachdem René und Simon im letzten Jahr bereits gewonnen haben, war für mich klar, dass Gewinn-Chancen bestehen. Die beiden Burschen haben im Parcours wirklich alles gegeben und unsere – nach Renés Verletzung – an die Situation angepasste Strategie hat uns tatsächlich zum Sieg verholfen. Man darf nicht unterschätzen, dass alle anderen Teams auch ein Jahr Zeit hatten, um sich zu verbessern, hart an sich zu arbeiten und zu trainieren.

Könnt ihr euer Gefühl in dem Moment beschreiben, als ihr den Sieg realisiert habt?

René: Dieses Gefühl kann man nur schwer in Worte fassen, es war einfach pure Bestätigung, dass es sich lohnt, für seine Ziele zu kämpfen.

Simon: Ich konnte es erst gar nicht glauben, dass wir erneut gewonnen haben. Es war so ein tolles Gefühl. Harte Arbeit rentiert sich immer!

Stefanie: So richtig realisiert haben wir es, glaub ich, erst ein bisschen später bei der After-Show-Party. Das war dann auch die perfekte Umgebung, um zu feiern.

 

Welcher war euer stärkster Team-Moment?

René: Der stärkste Team-Moment im Parcours war sicherlich im End-Finalrennen gegen das Team Fusion, da haben wir nochmal alles aus uns herausgeholt, um den letzten Run zu gewinnen. Die stärkeren Momente als Team haben wir aber definitiv außerhalb des Parcours gehabt. Nach meiner Verletzung habe ich einen unheimlich starken und wichtigen Support von meinem Team bekommen, und das macht es am Ende auch aus. Nicht nur, wie wir als Team im Parcours agieren, sondern auch abseits des Parcours und im privaten Leben.

Stefanie: Unser stärkster Team-Moment war, als sich René verletzt hat und wir im Team zu der Entscheidung gekommen sind, gemeinsam weiter zu machen. Wir haben unsere Strategie an die Situation angepasst und das dann gemeinsam durchgezogen.

Simon: Mein stärkster Moment war, als ich in der K.O.-Runde erneut gegen Jun antreten musste, nachdem Steffi in ihrem Run aus Versehen, aber leider regelwidrig, die blauen Flächen berührt hatte. Dabei habe ich den entscheidenden Punkt gemacht und unser Team ins Finale geführt.

Wie wollt ihr euren Gewinn investieren?

Stefanie: Meinen Gewinnanteil investiere ich in die eigenen vier Wände und meine Hochzeit.

René: Ich werde meinen Gewinnanteil für das Wohlergehen meiner Tiere in meinem privaten Elefanten-Park investieren.

Simon: Mein Traum ist es, einmal viele Sportfreizeithallen zu eröffnen, um Menschen jeden Alters den Spaß an der Bewegung näher zu bringen und Bewusstsein in Hinblick auf die gesundheitsfördernden Aspekte von körperlicher Aktivität zu schaffen. Deshalb werde ich meinen Gewinnanteil für sportliche Projekte verwenden.

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Was ist euer nächstes Ziel?

Simon: In den nächsten fünf Jahren möchte ich meine sportliche Leistung noch verbessern. Ich will der erste Ninja Warrior Germany werden. Danach werde ich meinen Fokus auf der Errichtung und Entwicklung von Sportfreizeitanlagen, Trainingsgeräten und Vereinen richten

René: Mein nächstes Ziel? Der erste Ninja Warrior Germany zu werden!

Stefanie: Mein Ziel ist es, ein noch stärkerer Ninja Warrior zu werden, und allgemein an anderen sportlichen Zielen zu arbeiten. Sei es beim Klettern, Turnen oder Skifahren.