Die weiterkommenden Paare: V.l.: Sergiu Luca und Barbara Meier, Ingolf Lück und Ekaterina Leonova, Julia Dietze und Massimo Sinato, Iris Mareike Steen und Christian Polanc, Judith Williams und Erich Klann.
© MG RTL D / Guido Engels

Heute Abend sahen wir das Viertelfinale von „Let’s Dance“ bei RTL. Fünf Tanzpaare waren noch übrig, die gleich mit zwei Tänzen überzeugen mussten. Wer konnte die Zuschauer nicht überzeugen und wer flog kurz vor dem Halbfinale raus?

In der zehnten Show mussten die fünf verbliebenden Tanzpaare gleich zweifach ihr Tanztalent unter Beweis stellen. Neben einem regulären neuen Einzeltanz stand für jedes Paar eine „Hippie-Fusion“ auf dem Programm. Dabei tanzten die Stars jeweils zwei Tänze auf ein und denselben Hit.

Die Einzeltänze

Den Anfang in der zehnten Show machten Judith Williams und Erich Klann, die einen Jive zu „Proud Mary“ von Tina Turner tanzten. Joachim Llambi fand die Stimmung Hammer. Es war lebhaft, es war dynamisch und sie hat durchgezogen. Für Jive war kaum mehr zu erwarten. Es war zwar ein bisschen flach, aber die Laune war gut und ein schöner Auftakt. Jorge Gonzalez fand, dass sie Erich fertiggemacht hat. Die Choreographie war toll. Sie tanzt auf sehr hohem Niveau. Motsi Mabuse fand, dass sie es gerockt hat. Es ging alles so schnell, was ein gutes Zeichen ist. Es war Spaß, Energie und Ausdruck zu sehen. Alles gut gemacht und super angefangen. 28 Punkte gab es für diesen Tanz.

Ingolf Lück und Ekaterina Leonova tanzten einen Slowfox zu „Always Look On The Bright Side Of Life“ von Eric Idle. Jorge Gonzalez gefiel sehr gut, dass er mit seinem Ausdruck und Mimik aus dem Tanz seinen Tanz macht. Er merkte, dass er die Eleganz nicht verloren hat. Die Haltung war sehr schön. Für Motsi Mabuse war es toll zu sehen, wie ernst er die Sache nimmt. Der Rhythmus war gut. Er blieb in der Musik und war elegant. Für Joachim Llambi waren die Soloteile gut gelungen. Der Stand hat den Tanz schwer wirken lassen. Das hemmt den Fluss der Bewegung. Sie erhielten 22 Punkte für diesen Tanz.

Es folgten Barbara Meier und Sergiu Luca, die einen Contemporary zu „Halo“ von Beyoncé tanzten. Während des Tanzes stürzten die beiden. Es lag wohl an Sergiu, der das Gleichgewicht verlor. Joachim Llambi fand den Tanz auf den Punkt. Sie waren synchron. Die Performance war gut. Jorge Gonzalez musste sagen, dass der Sturz ihr geholfen hat, denn danach war sie locker, als wäre nichts passiert. Sie hat dann mehr Gefühle reingegeben. Auch Motsi Mabuse fand den Tanz ganz top. Am Ende sah sie vollen Einsatz und volles Risiko. Sie hat es gut gemacht. Für den Tanz gab es 24 Punkte.

Julia Dietze und Massimo Sinató tanzten einen Slowfox zu „I Just Want To Make Love To You“ von Etta James. Für Jorge Gonzalez haben sie puren Sex geboten. Es war klasse. Für Motsi Mabuse haben sie als Paar toll getanzt. Auch sie fand den Tanz klasse. Joachim Llambi meinte, dass Julia jede Woche einen raushaut. Das Tanzen war schön. Ihm gefiel besonders gut, dass sie zwar über das Tanzen nachdenkt, aber man es ihr nicht ansieht. Sie tanzt mit Selbstverständlichkeit. Das hat kein anderer in dieser Staffel. Der Tanz wurde von der Jury mit 30 Punkten bewertet.

Der Abend ging mit Iris Mareike Steen und Christian Polanc weiter, die einen Quickstep zu „Get Happy“ von Judy Garland tanzten. Jorge Gonzalez war happy, denn sie hat die Lebensfreude geboten. Aber das Problem war, dass die Eleganz fehlte. Das fand er schade. Motsi Mabuse sah ihren Spaß, aber vielleicht war das zu viel. Die Körpermitte war besser und fester. Eine Verbesserung war zu sehen. Joachim Llambi war dieses Mal nicht so angetan. Der Anfang war gut, aber innerhalb des Tanzes wurde es immer schlechter. Die Konstanz im Aufbau nahm ab. Dann ist die Qualität von Anfang bis Ende da und diese fehlt leider immer wieder. 17 Punkte gab es für den Tanz.

Das war es dann mit den Einzeltänzen. Jetzt folgte der Hippie-Fusion und da konnten die Promis nochmals viele Punkte einheimsen.




Der Fusion – Zwei Tänze in einem

Los ging es mit Barbara Meier und Sergiu Luca, die eine Samba / einen Quickstep zu „These Boots Are Made For Walking“ von Nancy Sinatra tanzten. Joachim Llambi fand es ambitioniert. Hier und da waren kleiner Fehlerchen drin. Sonst war es rhythmisch okay. Die Aufgabe war ordentlich gelöst. Jorge Gonzalez fand, dass sie Gutes angeboten hat. Sie war leichtfüßig. Generell war es gut für ihn. Motsi Mabuse fand den Quickstep besser als die Samba. Beim Samba wollte sie mehr Gas geben. Die Performance war durchschnittlich. Für den Tanz gab es 22 Punkte.

Ingolf Lück und Ekaterina Leonova tanzten eine Rumba / einen Tango zu „If Paradise Is Half As Nice“ von Amen Corner. Jorge Gonzalez konnte nur sagen „Ingo, du Latino!“. Wenn er Rumba tanzt, hat er von innen so ein Feuer. Und seine Hüfte. Er fand das super. Motsi Mabuse liebte es, wenn er so tanzt. Man kann es nicht erklären. Wenn der Blick drin ist, weiß man Bescheid. Er hat eine innere Kraft. Sie hat in dieser Staffel noch keinen Mann gesehen, der so gut Rumba tanzt. Auch Joachim Llambi war erfreut und meinte, dass Ingolf gezeigt hat, dass er es auch in diesem Alter kann. Es war sehr ordentlich. Es war ganz großes Kino, weil sie ihn anschmachtete und dann erst gestattete er, dass sie zu ihm kommt. Das war so klasse gemacht. Das war Tanzen. Für den Tanz gab es 30 Punkte von der Jury.

Iris Mareike Steen und Christian Polanc tanzten einen Cha Cha Cha / einen Tango zu „Lite My Fire“ von The Doors. Jorge Gonzalez fand den Tanz besser als der erste Tanz. Der Cha Cha Cha war besser. Der Tango nicht so gut. Die Hüfte hat ihm gut gefallen. Auch Motsi Mabuse sah eine starke Verbesserung. Tango war etwas schwächer. Sie ist sehr glücklich, dass es besser geworden ist. Joachim Llambi fand den Cha Cha Cha sehr okay. Es war auch für ihn deutlich besser. Der Schulter-/Kopf-Bereich war schwierig. Der Tango war nicht so stark. Insgesamt eine gute Performance. Für den Tanz erhielten sie 20 Punkte.

Danach tanzten Judith Williams und Erich Klann eine Rumba / einen Slowfox zu „San Francisco“ von Scott McKanzie. Motsi Mabuse fand die Rumba fantastisch. Sie hat richtig schön getanzt. Mit Eleganz und sauber auf den Punkt. Der Slowfox hätte einen Tick entspannter sein können. Für sie war es nur „gorgeous“. Jorge Gonzalez fand die beiden Tänze gefühlvoll. Viel Eleganz und sehr feminin. Auch Joachim Llambi fand die Rumba großes Kino. Ob der Stand oder die Schrittlänge war es sehr gut. Im Slowfox hätte er sich gewünscht, dass sie es ein bisschen mehr genießt. Für ihren Tanz bekamen sie 28 Punkte von der Jury.

Den letzten Fusion sahen wir von Julia Dietze und Massimo Sinató, die eine Rumba / einen Quickstep zu „Son Of A Preacher Man“ von Dusty Springfield. Jorge Gonzalez fand die Rumba am Anfang sexy. Das hat sie ganz toll gemacht. Der Quickstep war gut. Generell tanz sie auf großem Niveau. Perfekt fand es Motsi Mabuse nicht, aber sie wurde stärker. Insgesamt war es „Julia okay“. Für Joachim Llambi hatte die Rumba eine Superstimmung. Der Quickstep war too much. Julia muss mit Massimo mitkommen können. Das passte nicht. Das ist er von ihr nicht gewohnt. Für den letzten Tanz des Abends gab es 25 Punkte von der Jury.




Die Entscheidung – Wer flog raus?

Die Entscheidung des Abends stand nun an. Wer schafft es ins Halbfinale am kommenden Freitag? Zittern mussten dieses Mal Iris Mareike & Christian und Barbara & Sergiu. Doch nun war es für Iris Mareike & Christian endgültig vorbei. Sie mussten die Show verlassen.

Im Halbfinale nächste Woche gibt es gleich drei Tänze zu sehen. Zwei Tänze sind Tänze, die noch nie getanzt wurden. Der dritte Tanz ist ein Impro-Tanz, d.h. die Tanzpaare ziehen eine Kugel, auf der ein Tanz steht und sie müssen sich dann eine Choreographie innerhalb von drei Minuten ausdenken.

Alle Infos zu ‚Let’s Dance‘ im Special bei RTL.de.

„Let’s Dance“ freitags um 20:15 Uhr bei RTL

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