Let’s Dance 2020: Wer ist raus? Wer ist im großen Finale?

Die Moderatoren Victoria Swarovski und Daniel Hartwich.
© TVNOW / Stefan Gregorowius

Heute Abend lief das Halbfinale von „Let’s Dance“ bei RTL. Vier Promis waren noch im Rennen und kämpften eisern um den Einzug ins Finale. Wer ist raus?

Die Einzeltänze – Runde 1

Das Halbfinale startete mit Tijan Njie und Kathrin Menzinger, die einen Quickstep zu „Ring Of Fire” von Johnny Cash tanzten. Jorge Gonzalez hatte noch nie einen Cowboy gesehen, der so tanzt. Er kann Standard tanzen. Er hat eine enorme Entwicklung gemacht. Er hat seine Energie kontrolliert. Es war ein schöner Tanz. Motsi Mabuse sah auch eine Verbesserung im Standard. Sie war immer nervös, wenn er Standard tanzte. Er war von Anfang an präsent. Ihr gefiel sehr gut, dass sie ein Storytelling haben und es in ihrer eigenen Art interpretieren. Joachim Llambi fand den Quickstep sehr ordentlich. Er sah keinen Ballenansatz, sondern einen Fersenschritt. Er muss die Grundregeln im Standard einhalten. Manchmal war es zu viel, wenn sie zusammen getanzt haben. Für diesen Tanz gab es 25 Punkte.

Lili Paul-Roncalli und Massimo Sinató tanzten eine Salsa zu „Yo No Se Mañana” von Luis Enrique. Motsi Mabuse gefiel es sehr gut. Sie haben eine sinnliche Atmosphäre kreiert. Zwischendurch wurde die Musik verloren und das tat ihrem Herzen weh. Sie hat richtig Gas gegeben. Sie soll diese Energie behalten. Jorge Gonzalez fand den Charakter des Tanzes gut. Die Bewegungen in den Armen waren sehr frei. Die Übergänge unten waren nicht immer sauber. Aber ihren Ausdruck fand er sehr gut. Joachim Llambi fand es sehr energiegeladen bis zum Ende. Der Anfang war großartig und paarbezogen. Der Charakter war sehr gut gegeben. Sie war nicht aus der Musik, aber es war ganz knapp. Sonst fand er es sehr rhythmisch und authentisch. Sie erhielten für ihren Tanz 24 Punkte.

Einen Slowfox zu „Sowieso“ von Mark Forster tanzten danach Moritz Hans und Renata Lusin. Jorge Gonzalez sah, dass er den Slowfox genossen hat. Er hatte tolle Beine. Die Haltung war gut. Die Übergänge hat er sehr gut gefunden. Joachim Llambi fand, dass Moritz er sehr ordentlich gemacht hat. Von der Haltung war es klar. Die Oberlinie war etwas hart. Die Fußarbeit war gut. Er hätte sich noch mehr Freiheit von der Bewegung gewünscht. Er hat sich da noch etwas zurückgehalten. Motsi Mabuse war begeistert, weil sie merkt, wie viel Arbeit sie in die Technik gesetzt haben. Viel Energie im Paartanz. Sie haben immer Kontakt. Sie haben die Musik ausgetanzt. Er nimmt den Tanz an. Er wird zum Slowfox und das liebt sie. Für diesen Tanz bekamen sie 25 Punkte von der Jury.

Luca Hänni und Christina Luft tanzten einen Jive zu „I Got Lucky” von Elvis Presley. Motsi Mabuse fand, dass das eine Ansage war. Es war eine Ansage für den Pokal. Alles hat gestimmt. Für sie war das der beste Jive, den es je bei „Let’s Dance“ gab. Für Jorge Gonzalez war er so gut. Es war schwierig und schnell. Er war da. Auch Joachim Llambi fand den Tanz gut. Es war so wie es technisch sein muss. Die Übergänge waren besser als von Moritz. Das war mit großem Abstand das Beste heute Abend. 30 Punkte bekamen sie für ihren Tanz.

Die Einzeltänze – Runde 2

Im Anschluss tanzten Tijan Njie und Kathrin Menzinger einen Paso Doble zu “Hora Zero“ von Rodrigo y Gabriela. Motsi Mabuse feierte ihn. Paso ist kompliziert. Sie haben es mit einer Überzeugung rübergebracht. Für Jorge Gonzalez war er ein Matador. Er hat richtig doll Energie gegeben. Es war sehr modern. Tolle Choreographie. Der Ausdruck war stark und er hat ihm alles abgenommen. Joachim Llambi stimmte in vielen Dingen zu. Es war brutal. Er hat alles rausgeholt. Es war stark und aggressiv. Er hat um jede Figur gekämpft. Manchmal war es zu wild, nicht klar genug von der Linie. Er möchte diese Linie haben, diese starken und stolzen Sachen. Er hat sich klein gemacht. Dieser Tanz bescherte ihnen 28 Punkte.

Lili Paul-Roncalli und Massimo Sinató tanzten einen Contemporary zu “One Day I’ll Fly Away” von Vaults (Randy Crawford Cover). Jorge Gonzalez wollte mehr sehen. Es war wunderschön und so emotional und zerbrechlich. Er dachte, er wäre beim klassischen Ballett. Sie hat nicht getanzt, sondern ist geflogen. Mega. Auch Motsi Mabuse gefiel es. Es war einfach schön, zuzuschauen. Es wurde alles ausgetanzt. Es war eine Klasse für sich. Sie zeigt, was Gott ihr gegeben hat. Für Joachim Llambi war es ein Contemporary zum Wohlfühlen. Es war leicht, sie war verletzbar, es war leicht. Der Tanz war ihr unheimlich gelegen. Sie hat nichts falsch gemacht. Für diesen Tanz heimsten sie 30 Punkte ein.

Einen Paso Doble zu “Black Is Black” von Los Bravos tanzten Moritz Hans und Renata Lusin. Jorge Gonzalez sah einen anderen Paso Doble. Der Tanz passte sehr gut zu ihm. Er passte zu seinem Körper mit den langen Armen. Das war mit viel Energie und schön anzuschauen. Motsi Mabuse fand den Paso sauber ausgeführt. Backen war weit vorne. Toller Aufbau der Arme. Man sah den Widerstand in den Armen. Er hat sich Zeit genommen, alles auszutanzen. Joachim Llambi fand den Paso Doble besser als den, den wir gerade gesehen haben. Er war typischer. Der Mann ist immer Herr im Haus. Er hat keine Schwäche gezeigt. Im Großen und Ganzen war es sehr gut gelungen. Diese Tanz brachte ihnen 30 Punkte ein.

Luca Hänni und Christina Luft tanzten einen Tango zu „The Phantom Of The Opera” von Andrew Lloyd Webber. Jorge Gonzalez konnte nur „WOW!“ sagen. Es war für ihn Drama pur. Die Choreographie war sehr geladen. Es war immer in den Positionen. Die Schritte waren schön anzusehen. Das Spiel zwischen den beiden ist besser geworden. Auch Motsi Mabuse hatte Gänsehaut. Sie fand es einfach traumhaft. Ihr fehlten die Worte. Eine 10 wäre nicht gerecht, um anzuerkennen, wie toll es war. Es war alles schön und tief. Luca hat sie zu einer glücklichen Frau gemacht. Ganz so glücklich machte der Tanz Joachim Llambi nicht. Es war nicht so gut wie die lateinamerikanischen Tänze. Man will jetzt Qualität sehen. Die linke Hand war oft offen. Es war eine tolle Vorstellung, aber nicht die Qualität wie eben im Jive. 27 Punkte haben sie sich ertanzt.

„Impro Dance even more extreme“ – Runde 3

Die Promis müssen eine Solotanz improvisieren. Sie haben anderthalb Minuten Zeit sich umzuziehen. Getrennt. Der Profitänzer hört die Musik. Danach gibt es 30 Sekunden Zeit, sich abzusprechen und dann wird eine Minute lang getanzt.

Den Anfang machten Tijan Njie und Kathrin Menzinger, die einen Wiener Walzer zu „Stop“ von Sam Brown tanzen mussten. Jorge Gonzalez fand es Wahnsinn. Sie haben auf den Punkt improvisiert. Motsi Mabuse war begeistert, wie sie das umgesetzt haben. Es war lässig und sehr leicht. Er hat nicht gestresst ausgesehen. Die Aufgabe wurde toll gelöst. Joachim Llambi musste kritisch bleiben. Er hätte gerne mehr Wiener Walzer gehabt. Es war leicht. Für ihren Improdance erhielten sie 25 Punkte von der Jury.

Lili Paul-Roncalli und Massimo Sinató mussten einen Charleston zu „Puttin On The Ritz“ von Taco tanzen. Jorge Gonzalez hat es viel Spaß gemacht. Es war sehr dynamisch. Sie hat gut getanzt. Sie hat viel geboten. Motsi Mabuse gefiel es auch sehr gut. Sie haben es ganz gut rübergebracht. Joachim Llambi fand das ordentlich. Es waren nicht viele Hebefiguren. Es waren 80/90 Prozent Charleston. Es war ganz ordentlich. Für ihren Improdance erhielten sie 28 Punkte von der Jury.

Für ihren Improdance mussten Moritz Hans und Renata Lusin eine Rumba zu „Stay With Me“ von Sam Smith tanzen. Jorge Gonzalez fand den Tanz toll. Motsi Mabuse fand ihn auch toll, aber er hat sich auch vertanzt. Er ist sehr expressiv. Joachim Llambi fand, dass der Takt manchmal woanders war. Über die erste Hälfte hat er auf dem Bierdeckel getanzt. Die Atmosphäre war schön. Doch es gab deutlich mehr Schwächen als bei den anderen. Für ihren Improdance erhielten sie 23 Punkte von der Jury.

Luca Hänni und Christina Luft tanzten für ihren Improdance einen Cha Cha Cha zu „Blurred Lines“ von Robin Thicke. Jorge Gonzalez war sprachlos. Was für eine Energie? Er war locker. Es war besser. Ihm gefiel sehr gut, dass er das genießt. Motsi Mabuse gefiel es auch sehr gut. Es war für sie ein Magic Moment. Er hat es besser getanzt als letzte Woche. Er ist unfassbar musikalisch. Joachim Llambi fand es genauso gut, wenn nicht noch besser als letzte Woche. Er hatte einfaches Spiel. Die 30 Punkte sind ihm sicher. Für ihren Improdance erhielten sie 30 Punkte von der Jury.

Die Entscheidung – Wer kommt ins Finale?

Jetzt wurde es ernst, denn jetzt ging es um den Einzug in das große Finale am kommenden Freitag. Nie war es wichtiger, eine Runde weiterzukommen. Zittern mussten Moritz & Renata und Tijan Njie & Kathrin. Nicht mit ins Finale durften Tijan Njie & Kathrin.

Im Finale stehen also: Luca & Christina, Lili & Massimo sowie Moritz & Renata.

Alle Infos zu „Let’s Dance“ im Special bei RTL.de.

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Sendehinweis
„Let’s Dance“ freitags um 20:15 Uhr bei RTL
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