Kölner Treff: Die Gäste heute Abend im WDR (06.04.2018)

Bettina Böttinger - Moderatorin "Kölner Treff"
© WDR/Melanie Grande

Die Gäste heute Abend im Kölner Treff mit Bettina Böttinger im WDR sind Annette Frier, Charly Hübner, Benjamin von Stuckrad-Barre, Miriam Meckel, Elena Uhlig und Fritz Pleitgen.

Die Gäste

Annette Frier
Dass Annette Frier nicht nur eine begnadete Komikerin ist, sondern sich in den letzten Jahren auch als Charakterdarstellerin in Kino- und Fernsehfilmen ernsterer Art beweisen konnte, dürfte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Ihre jüngste Rolle stellte aber dennoch eine besondere Herausforderung dar: Annette spielt in „Ella Schön“ eine Versicherungsangestellte, die nicht nur unter einer komplizierten Erbschaft, sondern auch unter dem Asperger-Syndrom leidet, – was allerhand befremdliche Situationen mit sich bringt. Parallel dazu wird Annette Frier im Kino in der Realverfilmung von Jim Knopf zu sehen sein. Wir freuen uns auf den Besuch der vielseitigen Schauspielerin im Kölner Treff!

Charly Hübner
Charly Hübner brilliert als Fernseh-Kommissar im „Polizeiruf“, spielt aktuell den Fotografen Robert Lebeck im Kinofilm „3 Tage in Quiberon“ und steht derzeit in vier Stücken am Hamburger Schauspielhaus auf der Bühne. Nun wagt er sich hinter die Kamera, hat in seiner Doku „Wildes Herz“ die Punk-Band „Feine Sahne Fischfilet“ drei Jahre lang begleitet. Und was man kaum glaubt: Auch Charly Hübner hat als Punker mit langer Matte und verrückten Klamotten gelebt. Immer wenn die Oma eines Freundes in den Westen fuhr, brachte sie die neue AC/DC-Platte und die Zeitschrift „Metal Hammer“ mit. „Wir waren die coolsten Typen in Feldberg.“ An seine Clique und auch seine Heimat erinnert sich Charly Hübner heute noch gerne. „Sobald ich ostdeutschen Boden betrete, fühle ich mich wieder wie früher.“

Benjamin von Stuckrad-Barre
Journalist, Moderator, Pop-Literat. Über Benjamin von Stuckrad-Barre schreibt die Zeit: „Einen besseren Chronisten unserer Zeit gibt es nicht.“ 2016 beeindruckt er mit seinem Bestseller „Panikherz“ und nimmt die Leser mit auf eine Reise ins Innere. Nun geht es in die umgekehrte Richtung: Nach draußen zu den anderen. Im Gepäck hat er diesmal den dritten Band der Remix-Reihe „Ich glaub mir geht’s nicht so gut. Ich muss mich mal irgendwo hinlegen“. In 25 Texten beweist er seine Gabe als teilnehmender Beobachter und resümiert, wie die Anderen das so hinkriegen: Das Leben. Mit Boris Becker schaut Stuckrad-Barre das berühmte Wimbledon-Finale von 1985, außerdem übernachtet er in Jürgen Flieges Keller und schreibt ein Drehbuch mit Helmut Dietl.

Miriam Meckel
Die Wissenschaftlerin und Bestsellerautorin beobachtet seit Jahren, wie der digitale Fortschritt unser Leben beeinflusst. Aktuell beschäftigt sie sich mit der Wirkung technischer Neuerungen auf unser Gehirn. Vieles scheint heute möglich: Gelähmte können kraft ihrer Gedanken Computer aktvieren, Gehirnaktivitäten können vermessen, verglichen und stimuliert werden. Aber die neuen Techniken bergen viele Risiken, denn mit dem Fortschritt wachsen die Erwartungen an die Leistungsfähigkeit unserer Gehirne. Miriam Meckel fordert deshalb: Wir müssen die Autonomie über unseren Kopf und unser Bewusstsein behalten!

Elena Uhlig
Elena Uhlig schwebt im Mutterglück! Gerade erst hat die 42-jährige Schauspielerin ihr viertes Kind zur Welt gebracht. Und ganz nebenbei auch noch ihr zweites Buch veröffentlicht. Sie selbst sagt von sich, dass sie nun „erwachsen geworden sei“. Was sie damit meint und wie sie es schafft, den Alltag mit einem Neugeborenen, Familie und Job unter einen Hut zu bringen, erzählt die sympathische Frohnatur im Kölner Treff.

Fritz Pleitgen
Der ehemalige Korrespondent und spätere WDR-Intendant Fritz Pleitgen gehört ganz sicherlich zu den renommiertesten und beliebtesten Journalisten im deutschen Fernsehen, auch wenn er dem Papier nach eigentlich schon seit rund zehn Jahren Rentner ist. Im Kölner Treff blicken wir anlässlich seines 80. Geburtstags auf ein erfülltes Journalistenleben zurück, das Pleitgen bekanntermaßen in die Sowjetunion, nach Ost-Berlin und schließlich nach Washington führte – um nur einige Stationen zu nennen. An Themen mangelt es nicht, denn Fritz Pleitgen ist in der glücklichen Lage zu sagen: „Ich habe das beste Leben geführt, das ich leben konnte.“

„Kölner Treff“ heute Abend um 22:00 Uhr im WDR

 
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