hart aber fair, moderiert von Frank Plasberg
© WDR/Klaus Görgen

Heute Abend geht es bei „hart aber fair“ mit Frank Plasberg um das Thema „Sprachlos, verständnislos, wütend: Wie gespalten ist Deutschland?“ und diese Gäste sind im Studio.

Arm gegen Reich, Ost gegen West, Fremdenangst gegen Multikulti: Deutschland 2018 ist gespalten. Leben wir zwar in einem Land, aber in unterschiedlichen Welten? Warum entsteht aus Streit so oft Wut und Hass? Und wie können wir lernen, einander wieder zuzuhören?

 

Die Gäste

Dirk Roßmann
(Unternehmer, Gründer und Geschäftsführer der Drogeriemarktkette Rossmann; Buchautor „…dann bin ich auf den Baum geklettert! Von Aufstieg, Mut und Wandel“)

Der Gründer der Drogeriemarkt-Kette Rossmann sagt: „Ja, der Ton ist rauer geworden. Aber die Deutschen sind deswegen nicht fremdenfeindlich. Die vielen Flüchtlinge, die seit 2015 nach Deutschland kamen, haben die Gesellschaft auch an die Grenze ihrer Belastbarkeit gebracht.“

Michel Abdollahi
(NDR-Moderator, Journalist, Künstler und Literat)

Der Journalist kritisiert: „Der Ton ist mehr als nur rauer geworden. Er hat vor allem Bilder bekommen – wie in Chemnitz. Klar ist, dass man die Ängste der Menschen ernst nehmen muss. Diese Ängste dürfen aber nicht als Deckmantel für Rassismus und Rechtspopulismus missbraucht werden.“

Annette Behnken
(evangelische Pastorin; spricht seit sechs Jahren „Das Wort zum Sonntag“ im Ersten)

Die evangelische Pastorin ist überzeugt: „Probleme ansprechen ist völlig in Ordnung, aber es ist nur ein kleiner Schritt zur Instrumentalisierung von Ängsten. Politiker und Journalisten sollten sich gut überlegen, ob sie noch mehr Öl ins Feuer gießen. So gereizt wie die Stimmung gerade ist.“

Claus Strunz
(Journalist und TV-Moderator, Buchautor „Geht’s noch, Deutschland?“)

Der TV-Moderator sagt: “Probleme anzusprechen ist auch nicht gleich Rassismus. Aber man wird in der Tat gleich in die rechte Ecke geschoben, wenn man das tut. Dieses Schubladendenken ist mit schuld an der Spaltung in der Gesellschaft.“

Antje Hermenau
(Politikberaterin; ehem. Grünen-Politikerin; jetzt für die Freien Wähler Sachsen aktiv)

Die ehemalige Grüne aus Sachsen ist empört: „Immer mit dem Finger auf uns im Osten zu zeigen, das bringt uns nicht weiter. Die Menschen hier haben den Hals voll, weil sie das Gefühl haben gegen eine Wand zu reden und nicht gehört zu werden.“

Wie immer können sich Interessierte auch während der Sendung per Telefon, Fax, Facebook und Twitter an der Diskussion beteiligen und schon jetzt über die aktuelle Internet-Seite (www.hart-aber-fair.de) ihre Meinung und Fragen an die Redaktion übermitteln. Die User können über www.hartaberfair.de während der Sendung live mitreden und diskutieren. So ist „hart aber fair“ immer erreichbar: Tel. 0800/5678-678, Fax 08005678-679, E-Mail hart-aber-fair@wdr.de.

Sendung verpasst?

„hart aber fair“ wird in unterschiedlichen Programmen wiederholt. Hier finden Sie die aktuellen Termine:

Dienstag, 18.12.2018

Das Erste um 02.10 Uhr
WDR Fernsehen um 08.25 Uhr
tagesschau24 um 20.15 Uhr

Mittwoch, 19.12.2018

MDR um 02.15 Uhr




Als Zuschauer zu Gast in der Sendung?

„hart aber fair“ wird entweder aus Köln oder Berlin live ausgestrahlt. Der endgültige Sendeort wird aber immer erst sehr kurzfristig festgelegt.

Falls Sie Karten anfragen möchten, wenden Sie sich gerne an die Redaktion – entweder über die „Kontakt“-Seite oder direkt per Mail an:

karten.hart-aber-fair@wdr.de

„hart aber fair“ heute Abend um 21:00 Uhr im Ersten

 
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