Harald Glööckler Kokain-Affäre: „Das ist glatter Rufmord!“

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Harald Glööckler und die Kokain Vorwürfe
(c) Foto: VOX/Ralf Jürgens
Es schlug ein wie eine Bombe: Harald Glööckler soll Kokain konsumiert und sogar verkauft haben. Das will die BILD erfahren haben.

Laut BILD ermittle bereits die Staatsanwaltschaft gegen Harald Glööckler. Es wird wegen Drogenbesitzes und möglicherweise auch Drogenhandel ermittelt.

Harald Glööckler zu den Vorwürfen: „Das ist glatter Rufmord! Ich hatte nie etwas mit Kokain zu tun. Irgendjemand möchte mich fertig machen, ein Wettbewerber oder ein Neider, der es nicht ertragen kann, wenn jemand so einen großen Erfolg hat, wie ich. Das lasse ich mir nicht gefallen“, erklärt der Designer ganz entschieden. „Meine Anwälte werden rechtliche Schritte einleiten.“

Es soll dabei um Lieferungen mit mehr als zehn Gramm Kokain gehen. Die Staatsanwaltschaft ermittle bereits seit Ende Mai. Es gibt einen Zeugen, der detailliert Auskünfte gegeben haben soll. So sagte er, wann und wo Harald Glööckler das Kokain gekauft haben soll.

Jetzt werde überprüft, ob Harald Glööckler die Drogen für sich kaufte oder sie weitergegeben oder gar weiterverkauft hat. Ein Leibwächter ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.

Sollten die Vorwürfe der Wahrheit entsprechen, drohen Harald Glööckler bis zu fünf Jahren Haft. Hier kommt der § 29 des Betäubungsmittelgesetzes zur Anwendung und betsraft denjenigen, der Drogen anbaut, mit ihnen Handel treibt, einführt, veräußert, abgibt oder in den Verkehr bringt.

Von der Staatsanwaltschaft gibt es bisher keine Informationen.

Harald Glööckler wird heute um 13 Uhr eine Pressekonferenz geben, um zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen.