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access_time 17. September 2018
RTL-EXTRA-Moderatorin Birgit Schrowange moderiert seit dem 11.09.2017 mit neuer Haarfarbe.

© MG RTL D

Heute Abend gibt es eine neue Ausgabe von „EXTRA – Das RTL-Magazin“ mit Birgit Schrowange. Die Themen sind u.a. „Gekaufte Führerscheine“, „Der große Ruhm“ und „Von der Straße auf die große Bühne“.

Die Themen u.a.

+ Gekaufte Führerscheine: Immer mehr Fahrschüler betrügen bei der Führerscheinprüfung. Über ein Jahr hat Extra recherchiert: Wie das korrupte Geschäft mit der Fahrerlaubnis läuft und wer damit Millionen verdient.
+ Der große Ruhm – und welche Gefahren er birgt. Warum viele VIPs im Rampenlicht zugrunde gehen.
+ Von der Straße auf die große Bühne. Wie der Straßenmusiker Raoul Angelo Kellys Herz erobert hat. Und wie es sich anfühlt, das erste Mal vor 1000en Zuschauern aufzutreten.




Gekaufte Führerscheine

Der TÜV Rheinland konnte allein in 2017 in 1.600 Fällen nachweisen, dass die theoretische Führerscheinprüfung professionell manipuliert wurde. Die Dunkelziffer wird dabei auf das Zehnfache geschätzt.

Aktuelle Recherchen des RTL-Magazins „Extra“ ergeben, das bundesweit ganze Banden die Manipulation der theoretischen Prüfung mit Hilfe von Spionage-Technik zum profitablen Geschäftsmodell gemacht haben.

Dass dadurch das Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr steigen kann, scheint man in Kauf zu nehmen. Der TÜV sowie die Bundesvereinigung deutscher Fahrlehrerverbände beklagen, dass es keine relevanten juristischen Konsequenzen gibt, um dem aktuellen „Kavaliersdelikt“ Einhalt zu gebieten und somit die Sicherheit auf der Straße zu gewährleisten.

In Deutschland werden jährlich ca. 1,8 Millionen theoretische Fahrerlaubnisprüfungen absolviert. Allein der TÜV Rheinland führt jedes Jahr rund 300.000 Theorieprüfungen in vier Bundesländern durch.

Die Prüflinge müssen insgesamt 1348 Fragen beherrschen und 30 davon richtig beantworten, um die Prüfung einwandfrei zu bestehen. Ein bestandener Sehtest sowie das Absolvieren eines Erste-Hilfe-Kurses sind ebenfalls nötig.

Alles wichtige Aspekte, um die Verkehrssicherheit zu garantieren. Allerdings steigt in den letzten Jahren die Durchfallquote bei den theoretischen Führerscheinprüfungen. Im Jahr 2017 fielen 44 % der Prüflinge durch.

Daraus hat sich in den letzten fünf Jahren eine dubiose Geschäftsidee entwickelt. Ganze Banden bieten an, die Prüflinge mit illegaler Spionagetechnik auszustatten. So werden die Absolventen in die Prüfung beim TÜV geschickt.

Die richtigen Antworten bekommen sie über einen für den Prüfer nicht sichtbaren Knopf im Ohr, so ein Aussteiger aus der Szene gegenüber „Extra“-Reporter Burkhard Kreß. Der Kundenkreis ist groß und umfasst alle Bevölkerungsschichten.

Darunter Anwärter mit Prüfungsangst, Verkehrsteilnehmer die beruflich auf das Auto angewiesen sind und schnell einen Führerschein benötigen oder nach Verlust desselben, erneut geprüft werden. Aber auch Menschen, wie Migranten und Flüchtlinge, die der Sprache nicht mächtig sind, und so an der Theorie wahrscheinlich scheitern würden.

Fahrerjobs sind aber oft die Tätigkeiten, die ihnen schnell zu einem eigenen Einkommen verhelfen könnten. „Die Kosten für die manipulierte Prüfung schwanken zwischen 1500 Euro und 5000 Euro, weil das nicht nur Leute machen, die die Sprache nicht beherrschen, sondern auch Leute in den höheren Kreise, wie zum Beispiel Fußballspieler oder C-Prominenz, die sich das erleichtern möchte“, so der Informant. Im Gesamtpaket enthalten können auch der gefälschte Sehtest sowie das Erste-Hilfe-Zertifikat sein.

Mit Hilfe des Informanten schleust „Extra“ einen Lockvogel in die Szene ein. Die Undercover-Recherchen bestätigen sehr schnell, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern um ein regelrechtes bundesweites Netzwerk von Anbietern. „Wir hatten mehr Anfragen, als wir durchbringen konnten“, so der Informant. „In der Woche waren das schon rund zehn Kunden.“

Der TÜV und die Bundesvereinigung deutscher Fahrlehrerverbände sind verärgert, da die Manipulationen der Theorieprüfungen nicht zur Anzeige gebracht werden können. Die deutsche Justiz sieht dies als „Kavaliersdelikt“ an.

„Die Prüflinge, die mit technischen Mitteln pfuschen, haben eigentlich so gut wie gar nichts zu erwarten. Sie werden für maximal 6 Wochen gesperrt und dürfen die Prüfung dann wiederholen“, so Kurt Bartels von der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände.

„Es gäbe zwar die Möglichkeit, die Spionage-Techniken im Prüfungsraum mit Störsendern zu enttarnen. Die Bundesnetzagentur untersagt das allerdings, da dies ein Eingriff in die Privatsphäre wäre.“

Arne Böhne vom TÜV: „Wir dürfen ja keine Leibesvisitation machen. Dafür muss die Polizei kommen. Dann wird ein Strafverfahren gestartet, das aber von der Staatsanwaltschaft in der Regel eingestellt wird.“

Mit schweren Konsequenzen haben demnach weder die Anbieter, noch die Prüflinge zu rechnen. Der TÜV und die Bundesvereinigung deutscher Fahrlehrerverbände fordern daher schärfere Gesetze. Kurt Bartels: „Das ist für uns sehr frustrierend, weil wir uns der Verkehrssicherheit verschrieben haben. Und wenn sich jemand vorsätzlich der Theorieprüfung widersetzt, dann ist das ein Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr. Deshalb bedauern wir sehr, dass der Gesetzgeber nicht konsequenter handelt.“

Zur Sendung

Gute Journalisten warten nicht auf Schlagzeilen, sie sorgen selbst für welche. Mit investigativen Reportagen, bewegenden Themen, informativen Verbrauchertipps, ausführlichen Hintergrundinfos und aufwendigen Tests sorgen die engagierten ‚EXTRA‘-Reporter regelmäßig selbst für Gesprächsstoff.

Aktuell und lebensnah spüren die Reporter die Themen auf, die die Menschen bewegen, geben wertvolle Ratschläge für den Alltag und sind immer am Puls der Zeit. Damit sind Sie für den Zuschauer längst zu einer verlässlichen Anlaufstelle von Informationen und ‚EXTRA‘ zu einer etablierten starken Marke im RTL-Programm geworden.

Das RTL-Magazin legt regelmäßig den Finger in die Wunde und deckt Missstände auf. „Dass wir alle heute beim Sicherheitscheck am Flughafen die Schuhe zum Scan anheben müssen, hat ‚EXTRA‘ ausgelöst“, so Redaktionsleiter Jan Rasmus.

Burkhard Kress, Test-Experte der ersten Stunde, hatte es kurz nach dem 11. September geschafft, eine Waffe im Absatz seines Schuhs durch die Kontrollen zu bringen.

Bereits sein erster ‚EXTRA‘-Test sorgte für Furore. Mit versteckter Kamera testete man Handwerker bei einer Waschmaschinenreparatur. Fazit: Viele Handwerker beschädigten die Geräte vorsätzlich, um höhere Rechnungen zu generieren.

Inzwischen hat ‚EXTRA‘ sogar ein komplettes Haus mit kleinen Schäden präpariert und verkabelt, um die Handwerker zu testen. Für solche Aktionen steht heute ein mit modernster Technik ausgestattetes Spy-Mobil zur Verfügung sowie Kameras in Knopflochgröße.

Auf großes öffentliches Interesse stoßen auch die Lebensmittel-Tests. Ein Beispiel: Nachdem die Reporter diverse Hackfleisch-Packungen aus dem Supermarkt mit Nudeln versehen hatten und diese wieder in den Umlauf brachten, stellte sich heraus, dass im großen Stil dieses schnell verderbliche Lebensmittel einfach umetikettiert wurde.

Dies rief sogar die Behörden auf den Plan. Inzwischen hat ‚EXTRA‘ allein 118 Lebensmitteltests durchgeführt. Von Alkohol über vergammeltes Sushi oder Frittier-Fett. ‚EXTRA‘ hat nahezu alle Lebensmittel ins Labor gebracht und damit viele Skandale aufgedeckt und eine erstaunliche Anzahl an Keimen, Giften, Schimmelpilzen und ähnliches zu Tage gefördert.

„EXTRA – Das RTL-Magazin“ heute Abend um 22:15 Uhr bei RTL

 
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Über den Autor

Sebastian Heide

Schon immer TV- und Serien-Fan. Seit Oktober 2009 betreibe ich die Internetseite STARSonTV. Ab 2006 leitete ich das größte Forum Europas der Serie "Queer as folk". Bis 2007 leitete ich das größte, deutsche Serienforum "Serien Forum Central".

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