Kalush Orchestra gewinnt den 66. Eurovision Song Contest
© EBU / CORINNE CUMMING

In der Nacht zu Sonntag stand der Sieger des ESC 2022 fest und es gewann, wie vorhergesagt, die Ukraine mit Kalush Orchestra und „Stefania“.

Über dem „ESC 2022“ stand natürlich der Krieg in der Ukraine und deshalb wurde vorab schon mächtig spekuliert, dass die Ukraine mit Kalush Orchestra und deren Song „Stefania“ gewinnen würden. Bei den Jury-Votings spiegelte sich das noch nicht wieder.

Doch als dann die Zuschauer-Votings ins Spiel kam, knallten gleich 439 Punkte zu Ukraines bisherigen Punkten. Sie gewannen mit insgesamt 631 Punkten den „Eurovision Song Contest 2022“.

Platz zwei geht an Sam Ryder aus Großbritannien (UK) mit „Space Man“, gefolgt von der Schwedin Cornelia Jakobs mit „Hold Me Closer“. Der deutsche Kandidat Malik Harris bekommt keine Punkte von den Jurys und vom Publikum nur sechs. Damit landet er mit „Rockstars“ auf dem letzten Platz.

Das Finale des Eurovision Song Contest fand unter dem Motto „The Sound of Beauty“ im italienischen Turin statt. Es moderierten Laura Pausini, Alessandro Cattelan und Mika.

Als Vorjahressieger von Rotterdam waren Måneskin auch in diesem Jahr wieder dabei: als Interval-Act während der Abstimmungsphase mit ihrem neuen Song „Supermodel“ sowie einem kleinen Elvis-Cover.

Außerdem stand Gigliola Cinquetti mit ihren ESC-Siegersong „Non ho l’età“ auf der Bühne. 1964 gewann sie damit als erste italienische Teilnehmerin den Eurovision Song Contest. Die Moderatoren Laura Pausini und Mika rundeten mit Medleys das Pausenprogramm ab.

Platzierungen im ESC-Finale 2022

01. Ukraine: Kalush Orchestra | „Stefania“, 631 Punkte
02. Großbritannien (UK): Sam Ryder | „Space Man“, 466 Punkte
03. Spanien: Chanel | „SloMo“, 459 Punkte
04. Schweden: Cornelia Jakobs | „Hold Me Closer“, 438 Punkte
05. Serbien: Konstrakta | „In corpore sano“, 312 Punkte
06. Italien: Mahmood & Blanco | „Brividi“, 268 Punkte
07. Moldau: Zdob și Zdub & Fraţii Advahov | „Trenuleţul“, 253 Punkte
08. Griechenland: Amanda Georgiadi Tenfjord | „Die Together“, 215 Punkte
09. Portugal: Maro | „Saudade, saudade“, 207 Punkte
10. Norwegen: Subwoolfer | „Give That Wolf A Banana“, 182 Punkte
11. Niederlande: S10 | „De Diepte“, 171 Punkte
12. Polen: Ochman | „River“, 151 Punkte
13. Estland: Stefan | „Hope“, 141 Punkte
14. Litauen: Monika Liu | „Sentimentai“, 128 Punkte
15. Australien: Sheldon Riley | „Not The Same“, 125 Punkte
16. Aserbaidschan: Nadir Rustamli | „Fade To Black“, 106 Punkte
17. Schweiz: Marius Bear | „Boys Do Cry“, 78 Punkte
18. Rumänien: WRS | „Llámame“, 65 Punkte
19. Belgien: Jérémie Makiese | „Miss You“, 64 Punkte
20. Armenien: Rosa Linn | „Snap“, 61 Punkte
21. Finnland: The Rasmus | „Jezebel“, 38 Punkte
22. Tschechische Republik: We Are Domi | „Lights Off“, 38 Punkte
23. Island: Systur | „Með hækkandi sól“, 20 Punkte
24. Frankreich: Alvan & Ahez | „Fulenn“, 17 Punkte
25. Deutschland: Malik Harris | „Rockstars“, 6 Punkte

Quelle: eurovision.de

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