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Dschungelcamp 2022: Tag 13 im südafrikanischen Dschungel

Der 13. Tag im südafrikanischen Dschungel
Tag 13 – Dschungelprüfung „Kennen oder Flennen“: Die „Kot-Wein“-Frage (pürierter Bullen-Anus) wird dann für Filip zum Verhängnis, als er auf die Frage „In welcher Stadt steht das Reichstagsgebäude?“ mit „München“ antwortet. – © RTL / Stefan Menne
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Tag 13: Linda versöhnt sich mit Anouschka, Harald freut sich auf Besuch beim Beauty-Doc, Anouschka erzählt von ihrem Papa und Filip & Peter müssen zur Dschungelprüfung.

Zurück von der Dschungelprüfung berichtet Manuel, dass seine Sprünge einem Befreiungsschlag glichen. Kurz vor ihrem Auszug versöhnt sich Linda mit Anouschka. Und Harald freut sich jetzt schon darauf, nach dem Dschungel seinem Beauty-Doc einen Besuch abzustatten.

Bilder von Tag 13

„Manuel, das verändert dein Leben!“

Für Manuel war die Überwindung, die Dschungelprüfung durchzuziehen, weit mehr als nur ein Vier-Sterne-Erfolg: „Die Sprünge waren ein Befreiungsschlag. Auch um etwas in meinem Körper loszulassen, was hier und da noch klemmte“, so Manuel freudig und ergriffen zugleich, denn der 33-Jährige hatte es im Leben nicht immer einfach. „Es fing an mit Hänseleien bis hin zu Erniedrigungen. Sei es ‚du bist zu feminin, zu tuckig, zu schwuchtelig‘ – nur weil ich auf dem CSD High-Heel trug. Ich habe mir jetzt selbst bewiesen, dass ich viel mehr bin. Ich bin heute Manuel gewesen.“ Eric nimmt den Aufgewühlten in den Arm: „Jetzt musst du dir keine Flügel mehr ankleben, du hast sie jetzt selbst.“ Im Camp berichtet Eric dann von dem Moment, als er spürte, dass Manuel lieber den letzten Sprung machen will: „Ich habe irgendwie Gänsehaut bekommen, mich umgedreht, in seine Augen gesehen und gewusst, nein, das ist seine Prüfung. Er hatte auf einmal eine andere Energie und da wusste ich, das ist hier gerade nicht mein Moment.“ Anouschka bringt es auf den Punkt: „Manuel, das verändert dein Leben!“ Im Dschungeltelefon resümiert Manuel den Tag: „Ich kann das alles noch gar nicht glauben. Ich bin so stolz auf mich. Dass ich wirklich gesprungen bin.“

Anouschka und Linda auf Kuschelkurs

Wer hätte das gedacht: Anouschka und Linda nähern sich an. Erst entschuldigt sich die Schauspielerin bei der 27-Jährigen für ihre Wortwahl am Vortag („unerzogene Göre“) und dann gibt es noch ehrliche und klare Worte: „Du bist ein ganz tolles Mädchen. Es war nur die Intensität und dass alle gegen mich waren. Ich konnte nicht mehr. Du könntest meine Tochter sein und ich will dich immer erziehen, meine Süße. Es fällt mir schwer – auch wenn du manchmal Recht hast – dass mir jemand, der so viel jünger ist, über den Mund fährt. Es tut mir leid.“ Zärtlich streicht Anouschka Linda über den Kopf. Die nimmt die Entschuldigung an: „Mir tut es auch leid. Ich weiß, dass das auch von mir manchmal ein Defizit ist.“ Beide sind spürbar erleichtert, dass das Thema endlich mal angesprochen wurde.

Haralds Beauty-Pläne

Harald hat schon ganz konkrete Pläne, was er nach dem Dschungelcamp macht: „Wenn ich im Hotel bin, nehme ich erst mal den Rest von der Haarfarbe. Und wenn ich dann ganz zurück bin, muss der Arzt inspizieren, was sonst noch so verrutscht ist.“ Anouschka sieht keinen Handlungsbedarf: „Du siehst viel besser aus. Lass‘ das mal so.“ Harald will davon nichts hören: „Findest du nicht, die Lippen sind ein wenig klein?“

Aber was hat die Stil-Ikone denn eigentlich so alles an sich machen lassen? Ausführliche Infos kommen aus erster Quelle: „Das war Fett absaugen, Zähne machen komplett, Augenlider straffen, Lifting ohne schneiden mit Laser, Jawline unterspritzen lassen. Seit 26 Jahren mache ich Unterspritzungen mit Hyaluron, Botox – das findet drei Mal im Jahr statt. Dann habe ich mir die Kopfhaare, die Barthaare, die Lippen, den Lidschatten tätowieren lassen. Ob das jeder als schön empfindet, ist eine andere Sache. Aber ich muss es ja schön finden. Nur für mich ist es relevant.“

Anouschkas Papa

Anouschka, die letzte Frau im Camp, berichtet der Herrenrunde und im Dschungeltelefon von ihrer Kindheit und ihrem Adoptivvater, dem bekannten Schauspieler Paul Hubschmidt: „Ich habe ihn erst kennengelernt, als ich zwei war. Ich habe ihn immer angehimmelt und bewundert. Er hat mir viel Kultur beigebracht, Theaterstücke zu lesen gegeben und mir Bildung zukommen lassen. Ein Spielpapa war er nicht. Als ich klein war, war er bereits über 50, aber Stabilität und eine gleichbleibende Ruhe und Ausgeglichenheit – das konnte man von meiner Mutter jetzt nicht so sagen – hat er mir gegeben. Er hatte dann eine neue Frau nach meiner Mutter und das war ein richtiger Besen. Böses Weib, die hat mein Halbbruder und mich richtig gehasst –ohne Grund. Er hat uns nicht verteidigt gegen wirklich schlimme Anfeindungen. Er kam gegen sie nicht an. Was mich bis heute belastet, ist, dass ich mich mit ihm die letzten Jahre nicht aussprechen konnte.“ Und dann kommen der Schauspielerin die Tränen: „Schade, dass wir uns in entscheidenden Momenten nicht in den Arm nehmen und liebhaben können. Man muss die Sachen mit den Menschen klären, die man liebt, wenn man lebt und nicht befangen bleiben in irgendwelchen Befindlichkeiten.“

Trotz München-Desaster bei „Kennen oder Flennen“: Sechs Sterne für Filip und Peter!

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Sechs köstliche Drinks, sechs Sterne, sechs Runden und jeweils sechs Fragen: Das ist das neue „Kennen oder flennen“-Quiz aus dem südafrikanischen Dschungel, zu dem Filip und Peter antreten. Die beiden Camper müssen dabei jedoch die bereits vor ihnen liegenden Sterne nicht erspielen, sondern dürfen diese nicht verlieren. Ein Stern ist gesichert, wenn alle sechs Fragen einer Runde korrekt beantwortet werden. Ist das nicht der Fall und eine Frage wird falsch beantwortet, kann der Stern auch durch das Trinken verschiedener südafrikanischer Drinks gerettet werden.

Das Quiz geht los, der erste Drink wird vor Peter serviert. Es ist ein „Rote-Gräte Smoothie“ (pürierter Schlammfisch). Daniel Hartwich stellt die erste Frage an die Bodyguard-Legende: „In welcher Stadt steht der schiefe Turm von Pisa?“ Peter antwortet mit „Pisa“ richtig. Der Smoothie landet vor Filip. Jetzt muss er richtig antworten – oder wenn nicht – trinken. Aber der „Bachelorette“-Kandidat Filip weiß natürlich, dass Paul Janke, der Mann ist, der 2012 als „Der Bachelor“ berühmt wurde. Damit ist wieder Peter an der Reihe. „Welche Augenfarbe haben die meisten Menschen weltweit? „Dunkel, also braun“, so der 66-Jährige richtig. Filip ist dran: „Wie viele Minuten haben drei Stunden?“ 180 Minuten, auch das weiß der Hamburger. Welchen Nina-Hagen-Song hat sich Angela Merkel zum großen Zapfenstreich gewünscht? Peter hat keinen Schimmer. „Du hast den Farbfilm vergessen“ wäre richtig gewesen. Peter muss ran und trinken. Schnell schluckt er den blutroten Smoothie herunter: „Oh mein Gott, das hat wie ausgekotzter Fisch geschmeckt.“ Immerhin, der erste Stern ist damit gesichert.

Und so nimmt das Quiz seinen Lauf. In der zweiten Runde es geht um ein Glas „Eier-Likör“ (pürierte Wasserbock-Hoden). „Bitte lass mich die Fragen kennen“, fleht Filip. Aber er wird nicht erhört und scheitert an der Frage „Wie heißt die Präposition ‚mit‘ auf Englisch?“ „Furchtbar“, so Filip angewidert, nachdem er das Glas Likör geschluckt hat.

Ein „Viech Gezapftes“ (pürierte Grillen, Mehlwürmer und Maden) muss dann Peter trinken, denn er weiß nicht, mit wem Sängerin Beyonce seit 2008 verheiratet ist. „Na dieser Rapper“, so Peter. Das reicht nicht und so landet der nächste Drink in seinem Magen. „Wie eingeschlafene Füße“, urteilt Peter.

Die „Kot-Wein“-Frage (pürierter Bullen-Anus) wird dann für Filip zum Verhängnis, als er auf die Frage „In welcher Stadt steht das Reichstagsgebäude?“ mit „München“ antwortet. Berlin wäre richtig gewesen. „München, nein, ich bin so doof. Ich weiß das doch. Wie komme ich auf München“, schämt er sich in Grund und Boden. Tapfer setzt er das Glas an und schluckt, schluckt, schluckt. Kaum ist alles geschluckt, ärgert er direkt weiter: „Wie kann ich München mit Berlin verwechseln. Ich wollte doch meine Mutter stolz machen und jetzt sowas!“

Die „Aug-Apfel-Schorle“ (pürierte Fischaugen), die Peter dann schlucken muss, weil er nicht weiß, dass unsere Galaxie die Milchstraße ist, interessiert Filip überhaupt nicht. Er hat nur einen Gedanken: „Kann man das mit München rausschneiden?“

Abgelenkt wird er dann vom „Penis-Grigio“ (pürierter Impala-Penis), der vor ihm landet. „Bitte Sonja, hab‘ Gnade mit mir“, so Filip flehend. Doch er kommt nicht auf die Bezeichnung von Amor, der Gott der Liebe in der römischen Mythologie. Und so kippt Filip für den sechsten Stern auch das letzte Glas herunter. „Ich kann nicht mehr“, stöhnt er dann völlig fertig. Muss er auch nicht. Alle sechs Sterne sind gerettet!

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