Dschungelcamp 2020: So war Tag 4 im australischen Dschungel

Tag 4 im Camp. Claudia und Marco waren bei ihrer Schatzsuche "Vier Fäuste" erfolgreich und haben die Schatztruhe ins Camp gebracht. Die Freude der Camper ist riesig als sie die Frage richtig beantworten und die Truhe sich öffnet.
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Am vierten Tag im australischen Dschungel gab es Tränen bei Marco, die erste Schatzsuche und Dannis nächstes Stimmungstief. Hier erfahrt Ihr alles.

TAG 4 im Dschungelcamp von Mr. Trash TV

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Depri Danni Jammerzeit!

Es ist mal wieder Sven Ottke, der eine geballte Ladung von Dannis negativer Stimmung abbekommt. „Bis zum Schluss würde ich es hier nie aushalten. Ich will auch gar nicht Dschungelkönigin werden. Was soll ich denn hier genießen? Es gibt kaum was zu essen, kein richtiges Klo, keine richtige Dusche“, motzt die Fünffachmutter. Sven sieht das ganz anders. „Die Dusche ist doch geil, unter freiem Himmel. Was willst du mehr? Uns geht es hier doch gut. Wenn man so denkt wie du, da kann man sich doch erschießen“, so der Boxweltmeister energisch. Wie kann man so denken? Schließlich kommen er und Danni aus einfachsten Verhältnissen. Daraus macht Danni keinen Hehl: „Es gab mal Zeiten, nach meiner ersten Scheidung und da war ich sogar bei der Tafel Essen holen. Also ich weiß, was es bedeutet wirklich nichts zu haben. Ich hatte keine Kohle, keinen Job, aber drei Kinder. Ich wusste nicht was ich machen sollte! Ich war Hartz IV-Empfängerin jahrelang.“´


 

Schatzsuche „Vier Fäuste“

Auf zur ersten Schatzsuche: Als Claudia Norberg und Marco Cerullo den Schatzort erreichen, schlüpfen sie in Känguru-Kostüme und streifen sich Boxhandschuhe über. Claudia scherzt über ihren großen „Schwanz“. Um den begehrten Schlüssel für die Schatztruhe zu erhalten, müssen die kostümierten Camper Murmeln von einer Glasbox in eine andere Glasbox durch eine kleine Öffnung befördern. Die Wendler-Ex und der Bachelorette-Kandidat sind erfolgreich, holen sich den Schlüssel und tragen die Schatztruhe zurück ins Camp. Auch die Frage, was laut einer Studie für Männer in Deutschland der Trennungsgrund Nr. 1 ist (Antwort A: Zu selten Sex, Antwort B: Das Gefühl, nicht genug geliebt zu werden), wird richtig beantwortet (Antwort B: Das Gefühl, nicht genug geliebt zu werden). Die Freude der Dschungelcamper ist riesig, als sich die Truhe öffnet. Ausgiebig beschnuppern sie deren Inhalt: Drei Pfefferminzteebeutel. Elena enttäuscht: „Ist das euer Ernst? Drei Teebeutel, was ist das denn?“.

 

Sven über das Älterwerden

Schwächelt der Box-Weltmeister? Findet das Phantom seinen stärksten Gegner in Form des Dschungels? In der Nacht kommt es zum Gespräch zwischen Alt und Jung. Der 52-jährige Sven zum 21 Jahre jüngeren Marco: „In meinem Kopf bin ich jung. Ich denke, ich kann alles. Dann merkst du aber, dass der Körper das nicht mehr hergibt, was in deinem Kopf vorgeht. Die Differenz zwischen Körper und Geist wird immer größer.“ Bei der ersten Prüfung an Tag 1 (Prüfung: „Brücke“) habe er sich übernommen, verrät Sven Marco. „Es war total die Hölle. Der Kopf war: Das rocke ich sofort. Und der Körper hat gesagt: Schicht im Schacht“, gibt Sven bedröppelt zu. Als er dachte, er habe es, fiel er von der Brücke. Sven enttäuscht: „Pervers, irgendwann musst du dich der Realität stellen, dass der Körper nicht mehr alles so hergibt, wie du möchtest.“ Er sei zwar fit, weil er laufe und Krafttraining mache, aber trotzdem sei es nicht mehr so, wie es früher einmal war. „Das Alter holt dich ein“, fasst Sven seine aktuelle Verfassung zusammen. Trotzdem gibt er dem jüngeren Marco mit: „Denke immer positiv. Positiv ist das neue Lebensmotto.“

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Tücken der Nacht: Schnarcherei, Froschsuche und Regeldilemma

„Da schnarcht jemand, der sägt volles Programm“, vermeldet der Box-Weltmeister in der Nacht an Marco. Die beiden versuchen zu eruieren, aus welcher Ecke des Camps die Schnarcherei kommt. „Es ist schon mittlerer Hass“, so der erboste Sven, weil er den Schnarcher nicht findet. Es zeigt sich, dass Sven die Namen seiner Mitcamper nicht kennt. Helmut, Michael, Anna Lena und „die, die von ihrem Ehemann verlassen wurde“, zählt Sven seine schlafenden Mitcamper auf. Schließlich beschuldigt er den träumenden Raúl (Sven: „Der, der mit Prince Damien gerade Nachtwache gemacht hat“). Und auch ein Frosch raubt den Stars den wohlverdienten Schlaf: Claudia bekommt kein Auge zu. Elena genervt an der Gaskochstelle: „Wie laut die Frösche sind, wie krass?“ Prince Damien und Toni begeben sich auf Froschsuche, hüpfen wie die grünen Amphibien durch den Wald und quaken wie von Sinnen. Der Dschungel zerrt an der Psyche der zwei Sänger. Auch bei Sven und Marco zerrt’s im Kopf, vor allem Marco bereiten zwei Camp-Regeln Kopfzerbrechen, die er ausgiebig mit dem Box-Weltmeister diskutiert: Dürfen sie Wasser holen, wenn sie doch eigentlich an der Gaskochstelle Nachtwache halten sollen? Und wann ist die Nachtwache eigentlich rum? „Sobald es hell ist, ist die Nacht doch rum, oder nicht?“, fragt sich der ratlose Marco. Sven ist sich sicher, dass immer zwei Personen an der Gaskochstelle verbleiben müssen. „Geh Schlafen!“, ruft Sven.

Marcos Ängste

„Wenn du reden willst, sag’s“, so Raúl zu Marco, der gerade in der Dschungeltoilette grübelnd Zeit verbringt und schluchzt. Ihm gehe es nicht gut, teilt er dem Schauspieler mit. Marco: „Ich hätte nie gedacht, dass es so schwierig wird im Dschungel. Es ist so schwer.“ Marco hat auch Angst, dass durch seine Dschungel-Teilnahme sich die Beziehung zu Freundin Christina Grass (31) verändere. „Manchmal sage ich komische Dinge, die ich gar nicht so meine“, so der Bachelorette-Kandidat. Raúl: „Christina kennt dich. Ihr habt doch schon eine richtige krasse Zeit miteinander verbracht.“ Die beiden Männer ziehen sich an den Weiher zurück. Marco bricht in Tränen aus, weil er nicht weiß, was nach dem Dschungel auf ihn wartet. Er vermisse Christina und hat Angst, sie zu verlieren, so der 31-Jährige. Marco bereut, dass er Christina, die im Hotel Versace auf ihn wartet, sein Handy gegeben hat: „Man weiß nie, wer von früher schreibt! Ich hätte ihr nicht mein Handy geben sollen.“ Später im Dschungeltelefon weint Marco: „Alle machen auf gute Laune, aber in Wirklichkeit ist es nicht so cool.“ Er liebe Christina über alles, die letzten Monate mit ihr seien sehr intensiv gewesen. „Weiß nicht, was draußen passiert. Nie gedacht, dass ich so an die Grenzen komme.“ Zwingt ihn seine Sehnsucht nach Christina zur Aufgabe im Dschungel?

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