Dschungelcamp 2020 Kandidaten-Steckbrief: Raúl Richter

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Dschungelcamp 2020 - Kandidat Raúl Richter
© TVNOW/Arya Shirazi

Ex-GZSZ-Schauspieler Raúl Richter möchte beim Dschungelcamp unter die letzten drei zukommen. Lange war es ruhig um ihn, deshalb stellen wir ihn Euch nochmal vor.

Raúl Richter wurde durch die RTL Daily Soap „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ bekannt. Der ausgebildete Schauspieler ist jedoch auch ein gefragter Synchronsprecher und hat neben „GZSZ“ noch Auftritte in weiteren Filmen und Theatern auf seinem Steckbrief stehen.

Raúl Richter ist in Berlin geboren. Da sein Vater als Entwicklungshelfer arbeitete, verbrachte er die ersten vier Jahre seines Lebens in Peru. Nachdem er sein Abitur gemacht hatte, nahm er privaten Schauspielunterricht bei Michael Gräwe. Sein Bruder Ricardo startete zusammen mit Raúl das Synchronsprechen, als sie 12 Jahre alt waren.

1997 hatte Raúl Richter sein Fernsehdebüt mit dem Film „Achterbahn – Ein Hund namens Freitag“. Anschließend spielte er in dem Film „Die Handschrift des Mörders“ sowie jeweils einer Episode der Serien „R. I. S. – Die Sprache der Toten“ und „KDD – Kriminaldauerdienst“ mit.

Seinen großen Durchbruch hatte er mit seiner Rolle des Dominik Gundlach in der RTL- Vorabendserie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Der gut aussehende Schauspieler wurde dort schnell zum absoluten Mädchenschwarm. Für seine Rolle wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet (u.a. 2008 Jetix Award in der Kategorie „Coolster TV-Star“ , 2011 „German Soap Award“ als Bester Darsteller Daily Soap).

Er nahm am GZSZ Special der VOX-Sendereihe Das perfekte Promi-Dinner neben Wolfgang Bahro (Joachim Gerner), Lisa Riecken (Elisabeth Meinhart) und Ex-GZSZ-Star Andreas Elsholz teil.

Der Dschungel-Check von Mr. Trash TV


 

Mittlerweile war Raúl Richter auch in Serien wie „Magda macht das schon“, „KDD Kriminaldauerdienst“, „Alarm für Cobra 11“ und „SOKO 5113“ oder in Filmen wie „Rosamunde Pilcher- Radio Sea Breeze“ und „Kreuzfahrt ins Glück – Italien“ zu sehen.

Neuerdings ist er einer der Hauptprotagonisten in der Webserie „Singles Diaries“.

Zudem war und ist er äußerst begehrt als Synchronsprecher und nahm auch an TV-Shows und Sendungen wie dem Tanzwettbewerb „Let’s Dance“ teil.

Im Oktober 2011 gab Richter in der Rolle des Dr. Hellwig in der Komödie „Das Mädchen aus dem Fahrstuhl“ von Franz Arnold und Ernst Bach beim Mund Art Theater unter der Regie und an der Seite von Thorsten Wszolek sein Theaterdebüt.

Im Januar 2013 übernahm der TV-Beau Raúl Richter an der Seite von Nazan Eckes die Moderation von der Castingshow „DSDS“.

2016 ging er bei den Theatergastspielen Fürth mit dem Stück „Das Mädchen aus dem Fahrstuhl“ zum ersten Mal auf Theatertournee.

2019 spielte er bei den Karl – May – Festspielen in Bad Segeberg neben Alexander Klaws den Titelhelden in dem Stück „Unter Geiern – Der Sohn des Bärenjägers“. Zusammen hat das Ensemble den Zuschauerrekord von über 400.000 Zuschauern erreicht.

Interview

„ICH WERDE VERSUCHEN, MIR NICHT IN DER NASE ZU BOHREN“

Ist der Dschungel ein Comeback für Sie?
Ich war fast sieben Jahre jeden Tag auf dem Bildschirm. Dann ist man vermeintlich vom Erdboden verschwunden, wenn man raus ist aus der Serie. In den letzten fünf Jahren habe ich immer Filme gedreht, synchron gesprochen und Theater gespielt. Die Leute denken immer man hat nichts getan, aber man war tatsächlich noch tätig.

Warum gehen Sie jetzt in den Dschungel?
Es ist ein Abenteuer, es ist natürlich eine Gage, die man bekommt, und es ist in gewisser Weise ein Job, den man erfüllt. Man hat wieder ein bisschen mediale Aufmerksamkeit. Aber was heißt ein bisschen? Relativ viel! Und die kann man bestimmt auch nutzen für dieses Jahr.

Was machen Sie als Ihre GZSZ-Kollegen, die auch schon im Dschungel waren, z. B. Jörn Schlönvoigt?
Jörn wurde wenig geschnitten, weil er nicht so viel gesagt hat. Vielleicht war das auch seine Taktik, unauffällig durch das Camp zu kommen. Was ich jetzt da mache oder nicht, kann ich jetzt auch nicht sagen, dass hängt so, so sehr von der Konstellation ab und was drumherum passiert.

Was sind Sie für ein Typ?
Ich bin jetzt keiner, der die ganze Zeit der in der Ecke rumhampelt und nach Aufmerksamkeit schreit. Ich bin ein Teamplayer, ich koche sehr gerne und ich engagiere mich für die Gemeinschaft. Dann wird sich zeigen, ob man dem Einen den Rücken stärken und aufbauen muss. Ich werde meine Rolle finden.

Wie genau werden wir Sie im Dschungelcamp erleben?
Ich bin kein großer Freund von Masken. Ich denke nicht, dass ich eine Maske aufsetzen werde. Natürlich weiß ich, dass ich gefilmt werde. Das wird man zu keinem Zeitpunkt vergessen, da bin ich ehrlich. Ich werde versuchen, mir nicht in der Nase zu bohren. Ansonsten bin ich so, wie ich auch zuhause bei meinen Freunden wäre.

Was werden Sie vermissen?
Meine Mutter, mit der arbeite ich zusammen. Die sehe ich normalerweise jeden Tag. Mein Bruder und meine Freundin natürlich. Aber es sind zwei Wochen und ich werde es schon aushalten.

Haben Sie eine Taktik, um Dschungelkönig zu werden?
Eine richtige Taktik habe ich nicht, nein. Jeder ist so, wie er ist. Mit einer richtigen Taktik kommst du nicht weit. Vielleicht stiftet der eine oder andere Unruhe oder ist eine Zicke, aber am Ende bist du das was du bist.

Wie lange halten Sie durch?
Ich versuche unter die Top drei zu kommen. Na klar! Statistisch gesehen sieht das ganz gut aus, weil alle Leute, die mal bei GZSZ waren oder aktuell sind, relativ weit gekommen sind. Ich gebe mein Bestes, aber am Ende entscheidet der Zuschauer.

Wie gehen Sie mit Leuten um, die nicht im Team spielen wollen?
Wenn Leute für mich nachvollziehbare Dinge tun, dann kann ich das verstehen. Bei mir hörts auf, wenn ich dem Ganzen nicht mehr folgen kann. Es gibt aber auch Leute, die sich selber ganz gerne isolieren und sich als Opfer darstellen. Das muss man gucken, inwiefern man ein Gespräch sucht. Ich halte viel von Demokratie und Abstimmung.

 

Mit welcher Art von Mensch kommen Sie überhaupt nicht klar?
In der Vergangenheit habe ich auch mit schwierigen Leuten zusammengearbeitet, dass hat auch funktioniert. Ich konnte denen dann auch aus dem Weg gehen. Das kann man im Camp nicht. Da muss man sich der Situation stellen und muss gucken, ob man nix dazu sagt und es mit einem Seufzer über sich ergehen lässt, oder, wenn es unangenehm wird und die Gemeinschaft darunter leidet, sich die Person dann auch mal zur Brust nimmt.

Wenn es zu Konflikten im Camp kommt – wie gehen Sie damit um?
Konflikte können nur gelöst werden, wenn man redet. Das würde ich auch erstmal versuchen.

Was wäre denn eine Herausforderung im Dschungel?
Der Dschungel wird meine größte Herausforderung! Ich habe schon viel Mist gemacht, viel Scheiße gebaut. Der Dschungel ist aber auch eine Chance. Als Normalsterblicher hat man diese Chance nicht in der Form.

Wo sind Ihre Grenzen?
Ich muss gucken, wie mein Körper mit diesen Situationen umgeht. Also nicht schlafen und nicht essen. Natürlich wird man hundertprozentig dünnhäutiger. Da bin ich mir sicher. Dann wird’s auch mal einen anderen Raúl geben. Generell bin ich ein Umgänglicher, man wird mich nicht cholerisch ausflippen sehen. Hoffe ich…

Ist Ihnen Optik im Dschungelcamp wichtig?
Ich bin eitel. Als Schauspieler müssen meine Haare sitzen und der Bart sollte einigermaßen rasiert sein. Ich trage privat sehr viel ein Käppi, wenn ich keinen Bock habe mir die Haare zu machen. Aber auch der Körper wird sich verändern in den zwei Wochen. Ich höre immer von Kilos, die man abnimmt. Da bin ich sehr gespannt.

Sind Sie aktuell fit?
Ich habe im letzten Jahr zehn Kilo zugenommen. Ich habe gut gefuttert, aber auch trainiert. Von daher ist es ganz gut, wenn etwas runter geht. Ich habe Beziehungspfunde. Aber es ist gemein, dass meiner Freundin in die Schuhe zu schieben. Man wird natürlich bequemer und man wird nicht jünger.

Zu Ihrer Freundin: Wie sieht Ihre gemeinsame Zukunft aus? Kinder geplant?
Ich bin noch weit weg von Kindern. Wir sind gerade mal halb zusammengezogen. Wir haben ein Jahr eine Fernbeziehung geführt. Alles noch ganz, ganz frisch und entspannt. Wir haben uns noch nie gestritten. Ich versuche es schon zu provozieren, kann ja nicht sein, dass wir uns nicht streiten. [lacht]

Wollen Sie Dschungelkönig 2020 werden?
Ja, ich brauche Competition!

Alle Infos zu „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ im Special bei RTL.de.

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