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Tag 9 im Camp. Sydney Youngblood muss das Camp verlassen. Er verabschiedet sich von Kattia Vides.

© MG RTL D / Stefan Menne

An Tag 9 im australischen Dschungel musste Sydney ausziehen, erzählte Tatjana Gsell alles über ihre Männer, sprechen Kattia und Jenny übers Verlieben, redet Ansgar über sich und den Fußball und müssen Daniele und David zur Schatzsuche.

Das passierte an Tag 3 im Dschungel

Sydneys Auszug

No more sit and wait! Die Zuschauer hatten endlich erbarmen. Am neunten Tag im Dschungelcamp bekam Sydney die wenigsten Zuschaueranrufe und darf endlich das Camp verlassen. Der 57-jährige Soul-Sänger freut sich darüber und auch seine Mitcamper sind froh über die Entscheidung. Natascha: „Es hat den richtigen erwischt.“ Ansgar: „Dann hast du noch ein bisschen Urlaub.“ Alle sind froh, dass Sydney durchgehalten hat.

Natascha: „Nicht mehr sit and wait, sondern pack and go, so heißt das heute.“ Tina: „Für Sydney freut es mich.“ Ansgar: „Ja, er hat durchgehalten… Sydney, wir feiern dich! Mit Recht. Du kommst jetzt auf normalen Wege raus, weil du dich durchgekämpft hast.“ Und es gibt Applaus von allen für den Soul-Sänger. Sydney ist gerührt und hält eine kleine Abschiedsrede: „Ich möchte mich bei euch allen bedanken. Ich weiß, ich war eine Heulsuse, aber ihr seid doch meine Familie. Danke für alles und hoffentlich hat euch mein Singen nicht genervt. Meine Kinder sagen auch, halt doch den Mund. Aber es ist halt so, so bin ich halt.“

Tina: „Ich freue mich, dass ich dich kennenlernen durfte.“ Tina umarmt Sydney und flüstert: „Und sage bitte nicht mehr anrufen. Ich hoffe, ich komme morgen nach.“ Nach einem letzten gemeinsamen „If Only I could“-Singen zieht Sydney es wirklich durch. Um elf Kilo leichter verlässt er endgültig das Dschungelcamp in Richtung seiner so unendlich vermissten Frau.




Tatjana und die Männer

Nachts halten Tatjana und Natascha Feuerwache und es gibt nur ein Thema: Männer. Tatjana träumt vom idealen Mann: „…der dich unterstützt, der dir hilft und dir beisteht.“ Natascha: „Ja, ja, die Männer…“ Tatjana: „Es ist jedes Mal ein Drama.“

Natascha: „Hast du nicht einmal jemand in deinem Alter gehabt?“ Tatjana: „Doch, natürlich, wen hatte ich denn… Einer hatte Sexsucht.“ Natascha: „Oh, Gott.“ Tatjana: „Schlimm. Sowas schon mal erlebt?“ Natascha: „Nee, habe ich noch nicht erlebt.“ Tatjana: „Das wünsche ich auch keinem. Das ist ganz schlimm. Da bist du auch kaputt als Frau.“ Natascha: „Ein Jahr wart ihr zusammen?“ Tatjana: „Es war die Hölle. Der war am Anfang ganz normal und lieb und dann ging es ab, du.“ Natascha: „Und wann hast du es dann gemerkt, dass er so unterwegs ist? Aber vermutlich war er nicht nur bei dir?“

Tatjana: „Ich habe ihn in Berlin getroffen, da habe ich eine Bekannte, eine Edelnutte, und dann rief ich sie am Abend an und sage, wo bist du denn? Dann sagt sie: ´Ich bin hier gerade im Ritz-Carlton und … (Tatjana führt ihre rechte Hand leicht als Faust geballt an den Mund und bewegt sie auf und ab).“ Natascha: „Hhm, hhm…“ Tatjana: „Sage ich okay, aber nachher treffen wir uns in der Newton Bar und das war er.“ Natascha ungläubig: „Nee.“

Tatjana: „Ich habe ihn durch sie kennengelernt.“ Natascha: „Ach, so. Ah, okay.“ Tatjana: „Und dann hatte ich noch so einen Psycho am Start, hast du vielleicht auch mitgekriegt, der mit dem Nachtclub, dieser Schläger. Ohh, ich habe schon alles durch. Und dann hat der mich immer gestalkt. Und da er immer um das Haus herum fuhr und alles beobachtet hat, da kam ich dann zu spät zu meinem Date, da saß er schon mit einer anderen da.“

Natascha: „der… (mit der Sexsucht. Anm. der Redaktion)“ Tatjana: „Ja. Man muss immer Plan B in der Tasche haben…“ Natascha: „Das hat er gesagt?“ Tatjana: „Ja, so fing das an. Da dachte ich mir, dass kann nicht wahr sein. Ich weiß auch nicht, dann war das am Anfang nur sexuell und dann irgendwann verliebt. Da gab es in dem Penthouse ein Zimmer, so weißt du nur…“ Natascha kann es sich denken: „Ja: Ach, du Scheiße.“

Tatjana: „Da ging es ab, mein lieber Freund. Das kannst du normal gar nicht ertragen.“ Natascha: „Dass du das alles mitgemacht hast? Das muss dich doch total kaputt machen.“ Tatjana: „Aber wie. Du weißt jeden Tag schon, was du zu tun hast, es liegt dann schon auf dem Bett, was du anzuziehen hast, wie du… auszusehen hast…“ Natascha schüttelt den Kopf. Tatjana: „Und was dann abgeht…“ Natascha: „Warum hast du da nicht mal die Bremse reingehauen?“

Tatjana zuckt mit den Schultern: „Tja.“ Natascha: „Was setzt denn bei dir da aus?“ Tatjana: „Ich war da auch echt überfordert.“ Natascha: „Es ist ja oft so, dass es so schleichend ist und dann kommt man halt in die Position, dass man so gefügig ist.“ Tatjana: „Aber das braucht kein Mensch.“ Natascha: „Dann komm man halt nicht mehr so schnell raus.“ Doch es gab noch mehr Männer im Leben von Tatjana. Natascha: „Und hast du noch Kontakt zum Prinzen?

Tatjana: „Ferfried, nein. Gar nicht.“ Natascha: „Habt ihr richtig zusammengelebt, mit allem?“ Tatjana: „Ja, klar. Richtig zusammengelebt. Nur zum Schluss war das wirklich…Funktionieren für die Medien. Wir waren zum Schluss wie Bruder und Schwester. Aber am Anfang waren wir verliebt, aber er hat einfach nicht gepasst.“ Natascha: „Aber seine Familie fand das ja auch scheiße.“ Tatjana: „Die fand das Riesen scheiße, ja.“

Tatjana: „Er war viermal oder fünfmal verheiratet.“ Natascha: „Er?“ Tatjana: „Ja, Schwerstalkoholiker.“ Natascha: „Das hat man auch gesehen.“ Tatjana: „Aber bei mir war er trocken. War ja auch alles tot. Weißt du, wie ich das meine?“ Natascha nickt. Tatjana: „Es gehört auch irgendwie dazu und war ein Riesenproblem.“ Und weiter: „Der war ja auch hochverschuldet. Der konnte ja auch keine Miete zahlen. Habe ich auch alles gemacht… Ja, Ferfried war auch gut drauf.“ Natascha: „Aber ich glaube, du erwischst nur so Männer. Kann das sein? Die leben alle bei dir ihre Fantasien aus.“

Bilder von TAG 9


 

Verlieben ist schwer

Im Gespräch kommen Kattia und Jenny von den Tattoos zur schönsten Sache der Welt: Jenny: „Ich finde Tattoos an Männern voll schön, wenn die Muskeln haben und der Arm zu ist. Finde ich voll geil.“ Kattia: „Ich mag es anständig, also wenn der Mann immer noch die Tattoos verstecken kann.“ Jenny: „Ja, wenn man heiratet, dann finde ich es auch so schöner…“ Kattia: „Ich hatte noch nie einen Mann mit einem Tattoo.“

Jenny: „Ich schon. Ich hatte sogar schon mal einen, der hatte sich meinen Namen auf den Hals tätowieren lassen. Nach drei Tagen Beziehung…. Also das ist dann doch etwas früh.“ Und weiter: „99 Prozent meiner Männer hatten Tattoos. Ich finde das einfach schön.“ Kattia: „Du stehst auf Bad Boys.“ Jenny: „Ja, scheiße und dann wundere ich mich.“ Kattia: „Ja, wundere dich nicht. Ich stehe auf den chilliger Typ, vernünftig, Familienmensch.“

Jenny: „Ja, aber das kann doch ein tätowierter auch sein. Tattoos stehen ja schon lange nicht mehr als asozial. Also ich finde Tattoos wunderschön. Klar, viele davon sind Bad Boys, ja, aber vielleicht finde ich ja einen tätowierten Lieben.“

Kattia: „Ein liebender Bad Boy.“ Jenny: „Ja, einen lieben, tätowierten Good Boy.“ Und dann startet Jenny einen Aufruf an die Boys: „Also, wenn ihr das hört: ihr könnt euch jetzt bewerben unter der 01379 10 05 und für Kattia 06.“ Kattia: „Also bekomme ich Bewerbungen.“ Jenny: „Ich hasse Dates. Ich bin dann so schüchtern.“ Kattia: „Ich bin auch so nervös und du weißt nicht, was du quatschen sollst.“ Jenny: “ Ich bin voll schüchtern und voll verkrampft.“

David: „Einer muss die Führung übernehmen, der Mann muss ein bisschen was machen. Wenn keiner redet, dann ist peinliche Stille.“ Kattia: „Aber trotzdem ist es ganz cool. So ein Küsschen. Aber ich küsse nicht beim ersten Date. Erst beim vierten oder fünften.“ Jenny: „Ich habe da keine Regel, aber beim ersten Date normalerweise nicht. Vielleicht beim zweiten.“ Kattia: „Und Sex beim Date?“ Jenny: „Nein, niemals.“

Kattia: „Nein, ist auch nicht mein Ding. Sex ohne Gefühle ist scheiße.“ Jenny: „Ja.“ Kattia: „Am besten ist sich zu verlieben und dann kommt Sex.“ Jenny: „Ja. Es ist alles zu einfach geworden. So etwas will ich nicht. Ich will keinen, der sich keine Mühe gibt.“

Kattia: „Ich glaube, mache Frauen sind selber schuld, dass mache Männer sie nicht respektieren. Weil, wenn du dich so einfach an einen Mann verschenkst und er sich keine Mühe für dich gegeben hat, dann wird er dich nicht wertschätzen, weil es zu einfach war.“

Und weiter: „Aber wenn ein Mädchen sofort nach der Disco mitgeht, dann kann man nicht erwarten, dass daraus am nächsten Tag eine Beziehung wird.“ David: „Heutzutage dreht sich alles um Sex, das ist das Dumme.“ Jenny: „Traurig aber wahr.“ Kattia: „Ja, traurig und wahr.“

In geheimer Mission (Schatzsuche in Camp)

Undercover müssen David und Daniele im Camp auf Schatzsuche gehen. Dabei muss David verschiedene Missionen im Camp durchführen, ohne dass die anderen Camper es bemerken. David wird der Geheimagent des Tages und bekommt als Assistenten Daniele zur Seite gestellt. Unbemerkt von den anderen Campern erhält David eine Nachricht: „Lieber David! Auf dich wartet heute eine ganz besondere Schatzsuche! Du musst unbemerkt mehrere Missionen im Camp ausführen. Dafür wird dir Daniele als Assistent zur Seite gestellt. Erfülle diese Aufgaben abwechselnd alleine und gemeinsam mit Daniele. Haltet eure Mission vor den Campern geheim! Erst wenn eine Aufgabe erfolgreich ausgeführt wurde, erhaltet ihr die nächste. Weihe möglichst schnell und unauffällig Daniele in die Aktion ein und finde die erste Aufgabe. Diese ist in einem Geheimfach in der Toilette versteckt.“

David weiht Daniele ein und sie gehen gemeinsam zum Dschungelklo. David durchsucht das Dschungelklo und entdeckt folgende Aufgabe: „Imitiere in Wort, Gestik und Mimik insgesamt drei Mitcamper in ihrem Beisein!“ Dann erhalten sie weitere Instruktionen für ihre Mission: „Sorgt so lange für Unordnung im Camp bis Teamchef Matthias sich darüber im Dschungeltelefon beschwert.“

Und außerdem: „Wir werden euch gleich ins Dschungeltelefon rufen. Vermittelt euren Mitcampern glaubhaft, dass ihr zu einer Schatzsuche aufbrechen müsst.“ David und Daniele geben alles, um die Herausforderung zu meistern: David imitiert Natascha, Jenny und Kattia, begibt sich mit Daniele unbemerkt auf Schatzsuche und die Zwei bringen Teamchef Matthias dazu, sich im Dschungeltelefon zu beschweren. So gewinnen sie die Schatzsuche.

Vor dem Weg zurück ins Camp dürfen sie die Wahl treffen: Entweder eine Zigarette für jeden an Ort und Stelle oder die Schatztruhe. Sie entscheiden sich für die Schatztruhe und tragen sie stolz ins Camp. Folgende Frage wird den Campern gestellt: „Welcher Beauty-Eingriff ist in Deutschland beliebter? A) Brustvergrößerung, B) Fettabsaugung (richtige: Antwort B). Die Mehrheit entscheidet sich leider für die falsche Antwort A.




Ansgar und der Fußball

Tatjana und Ansgar sitzen auf ihren Pritschen. Tatjana: „Warst du bei Eintracht Frankfurt?“ Ansgar: „Du hast von Fußball gar keine Ahnung?“ Tatjana: „Null.“ Ansgar: „Lass uns nicht über Fußball reden.“

Tatjana ruft in die Runde: „Ich weiß es nicht, war Ansgar bei der Eintracht?“ Ansgar: „Klar war ich bei der Eintracht.“ Tatjana: „Wie lange?“ Ansgar: „Zwei Jahre.“ Tatjana: „Wann war das?“ Ansgar: „1998 bis 2000. Vorher noch Dynamo, Bielefeld, Osnabrück, Münster, Gütersloh.“

Tatjana: „Wo hättest du gerne noch gespielt?“ Ansgar: „In Liverpool wäre ich gerne aufgelaufen in meinem Leben.“ Tatjana: „Und Bayern weniger?“ Ansgar: „Also sagen wir mal so: wenn die angerufen hätten, dann wäre ich vielleicht hingefahren.“

Und weiter: „Die Eintracht auf Platz zwei. Auf Champions-League-Kurs.“ Tatjana: „Die hat sich echt gemacht.“ Ansgar: „Mit den Möglichkeiten… also Eintracht hat Möglichkeiten, aber im Vergleich zu 6, 7, 8 oder 9 anderen Mannschaften da oben… Respekt!“

Und weiter: „Ganz komisch, wenn du mal, was Fußballergebnisse betrifft, so out of order bist. Ich schaue auf den Fußball generell. Erste, zweite und dritte Liga… Nein, die Ergebnisse, das fehlt mir schon.“

Matthias: „Dann gehen wir mal zur Eintracht, aber nur in die VIP-Lounge mit Speisen und Getränken. Dann bin ich sofort dabei.“ Ansgar: „Das sollte ich hinbekommen, aber ich komme dann nach dem Spiel, denn während des Spiels kann ich da oben nicht sitzen. Wenn ich beim Fußball bin, dann will ich jede Szene mitbekommen und will das Spiel sehen. Und danach können mir alle kommen mit Kreuzfahrt und Oma und Opa und wo wir Heute Abend Essen gehen. Aber okay, Fußball ist Unterhaltung und meinen Segen haben sie.“

Videos zum Dschungelcamp 2018

Alle Infos zu ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!‘ im Special bei RTL.de.

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Über den Autor

Sebastian Heide

Schon immer TV- und Serien-Fan. Seit Oktober 2009 betreibe ich die Internetseite STARSonTV. Ab 2006 leitete ich das größte Forum Europas der Serie "Queer as folk". Bis 2007 leitete ich das größte, deutsche Serienforum "Serien Forum Central".

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