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Inka Bause mit den Bauern der 14. Staffel von "Bauer sucht Frau" bei RTL.

© MG RTL D / Stefan Gregorowius

In der dritten Folge von „Bauer sucht Frau“ gingen die Hofwochen weiter und es passierte allerhand. Was es gestern Abend zu sehen gab, erfahrt ihr hier.

Farmer Andreas (68) aus Kanada zeigt Angelika (62, Friseurmeisterin) seine Tiere. Nach dem Hühnerfüttern geht es zu den Schweinen. Neugierig und ohne Scheu hilft Angelika mit. Doch Andreas hat einen Selbstversorgerhof. Das bedeutet, seine Tiere werden auch geschlachtet. „Das könnte ich nie! Da würde ich lieber auf eine Hühnersuppe verzichten und Schweinefleisch esse ich sowieso nicht. Ich bin kein großer Fleischesser“, so Angelika resolut. Andreas ist enttäuscht von Angelikas Haltung: „Das gehört zum Farmerleben dazu. Da musst du durch. Meine Partnerin muss schon verstehen, dass das dazugehört. Ich war schon ein bisschen geschockt.“

Videos zu „Bauer sucht Frau“


 

Bilder der dritten Folge


 

Auch vom Plumpsklo im Garten – das im Winter bei Stromausfall genutzt werden muss – ist Angelika alles andere als angetan: „Da nehme ich lieber einen Eimer ans Bett!“ Andreas trifft eine Entscheidung. Beim Tee schockt er Angelika: „Es ist eben ein Bauernhof. Du bist gegen Schlachten und bist auch kein Fleischesser. Ich könnte mir vorstellen, dass es da Unstimmigkeiten geben könnte. Ich bin Selbstversorger. Da brauche ich Hilfe und Unterstützung. Ich möchte wirklich jemand, der mit mir mitzieht. Wenn das fehlt, dann sehe ich keine weitere Zukunft für uns!“

Schweinewirt Bernhard (53) überlässt Annett (43, Angestellte bei einem Automobilzulieferer) das Frühstückmachen. Bernhard: „Normalerweise macht meine Mutter das Frühstück.“ Annett ist sichtlich irritiert und will beim Frühstück wissen, warum Bernhard im Haushalt nichts selber macht. „Keine Zeit“, gibt der Schweinebauer an. „Und jetzt habe ich ja dich!“ Dann geht es in den Schafstall zum Entwurmen. Nachdem Annett ohne Angst ihr erstes Schaf entwurmt hat ist Bernhard voll des Lobes. „Fürs erste Mal hat sie sich ganz gut angestellt!“ Hand in Hand sind schnell alle Schafe entwurmt. „Das war eine wunderbare Teamarbeit. Wir passen auch beim Arbeiten wunderbar zusammen. Das könnte was werden. Ich mag ihn schon sehr“, gesteht Annett frohen Mutes. Ganz anders ergeht es ihr im Schweinestall. Der Geruch der Tiere ist ihr zu viel: „Sei mir nicht böse. Ich gehe! In der Beziehung bin ich echt Püppi, muss ich ehrlich gestehen.“

Schweinebauer Claus (47) will Heike (48, Rechtsanwaltsgehilfin) auf Herz und Nieren testen: Passt sie wirklich auf seinen Hof? So lässt er sie eine schwere Schubkarre mit Futter schieben, während er die kleinere nimmt. Heike sieht das als Provokation, nimmt es aber dennoch sportlich. „Das war mehr als Foppen. Der hat ja nicht nur gefoppt, sondern auch knallhart durchgezogen. Aber auch ich habe es durchgezogen.“ Doch Claus bleibt unentspannt und treibt Heike beim Schweinefüttern mächtig an: „Das muss schneller gehen! Zack, zack, zack!“ Heike findet das alles andere als lustig: „Ich mache das zum ersten Mal. Ich mache hier gleich zack, zack, zack.“ Endgültig zum Bruch kommt es bei den Ferkeln. Heike will diese mit ruhiger Hand zähmen. Doch Claus sieht darin keinen Sinn und wird ungeduldig. „Was soll das? Landwirtschaft ist Arbeit, Arbeit, Arbeit! Wir sind nicht im Zirkus hier.“ Heike fühlt sich provoziert und nicht ernst genommen. Im Stall sucht sie das Gespräch mit dem Schweinebauern: „Du hast alles ins Lächerliche gezogen, was ich vorhabe. Und wie du mit mir in dem Moment umgegangen bist, das war too much“, erklärt Heike unter Tränen. „Ich würde jetzt gerne nach Hause fahren!“

Beim ersten gemeinsamen Frühstück merkt Deborah (36, Kauffrau) dass Dirk (40) sehr zurückhaltend ist. „Ich war ja nun neun Jahre alleine und dass jetzt hier eine fremde Frau in meinem Haus ist, da muss ich mich erst wieder dran gewöhnen“, so seine Begründung. Deborah ist enttäuscht und hofft, dass Dirk noch lockerer wird: „Der Dirk war beim Frühstück ein bisschen stoffelig gewesen. Das hat mich schon gestört. Ich hoffe, dass wir bald ein bisschen lockerer miteinander umgehen können und ich den richtigen Dirk mal erlebe!“ Später an der Kuhweide will Dirk Deborah zeigen, wie man das Gras mäht, doch er vergisst seinen Damenbesuch und macht die Arbeit alleine. „Ich fand das total schade, dass der Dirk mich vergessen hat. Ich glaube, wenn man wirklich Interesse hat, dass man da jemand nicht vergisst.“ Bei einem Spaziergang will Deborah wissen, warum Dirk sie nicht so beachtet und ob er schon Gefühle für sie entwickelt hat. „Gefühle, Gefühle, was soll ich sagen. Du bist eine tolle Frau, bist intelligent, hübsch… aber Gefühl, weiß ich nicht.“ Das reicht der 36-Jährigen nicht. Sie möchte abreisen und auch keinen Kontakt mehr. Dirk: „Klar ist das natürlich enttäuschend. Ich hätte gedacht, dass das irgendwie hätte klappen können.“

Farmer Jörn (38) will Oliwia (28, Übersetzerin) und Ilona (29, Konstrukteurin) auf ihre Farmtauglichkeit testen und lässt sie 50 Kilo-Salzsäcke umfüllen. Mit Ehrgeiz macht sich der Damenbesuch an die schwere Arbeit. Jörns Vorarbeiter sind auf jeden Fall überzeugt und loben die Farm-Azubinen. Der nächste Tauglichkeitstest findet auf der Rinderweide statt. Auch dort schlagen sich die beiden Frauen tapfer. Jörn will wissen, wie es mit den Gefühlen für ihn aussieht. „Das ist schwer zu beantworten, wenn eine andere Frau dabei ist. Aber egal bist du uns nicht“, erklärt Ilona. Jörn: „Aber ich bin froh, dass ich beide von euch hier habe.“ Dann geht es zu den San, dem eingeborenen Stamm, der auf Jörns Farm lebt. „Ich möchte den Beiden meine zweite Familie vorstellen, das sind die San-Buschmänner! Ich bin mit ihnen hier aufgewachsen und auch meine Kinder müssen mit ihnen aufwachsen. Ich möchte Minimum zwei Kinder haben, optimal wären drei.“ Die San zeigen dem Besuch aus Deutschland, wie man ein Feuer mit der Hand entfacht. Danach sind Oliwia und Ilona dran: Gemeinsam schaffen es die Beiden!

Jungbauer Matthias (23) zeigt Tayisiya (21, Profi-Tennisspielerin) seinen nahezu vollautomatisierten Kuhstall. Dort finden sie ein neugeborenes Kälbchen. Tayisiya ist total entzückt: „Am liebsten hätte ich mich zum Kälbchen gehockt und den ganzen Tag gekuschelt!“ Matthias ist überwältigt: „Das macht mich total glücklich, dass sich die Taya so über ein neugeborenes Kälbchen freuen kann. Ich finde das ist ein tolles Mädchen und die löst bei mir Bauchkribbeln aus.“ Kurzerhand tauft Taya das Kälbchen Dustin. Zum Mittagessen kommt Matthias Onkel Bernhard mit Annett vorbei. Bei deftiger Linsensuppe tauschen sich die Paarungen aus, wie es so läuft. „Bernhard und Annett sind schon ein süßes Paar. Die sind schon weiter als wir. Aber das kommt noch bei uns“, resümiert Taya. Eine gute Gelegenheit bietet sich am See. Nach dem gemeinsamen Baden will Taya wissen, ob Matthias oft Mädchen mit zum See nimmt. Matthias: „Nur ich und ein Mädchen? Da bist du die Nummer eins. Ich freue mich, dass du da bist. Es ist ein ganz schönes Gefühl mit dir zusammen zu sein.“




Für Vollblut-Bauer Stephan (40) und Steffi (36, Friseurmeisterin) geht die Hofwoche los. Schon während der Kutschfahrt zum Hof wird geflirtet, was das Zeug hält. Aneinander gekuschelt genießen beide die Fahrt: „Das war so schön, ich kann das gar nicht in Worte fassen. Es ist kurios, das am ersten Tag zu sagen, aber ich fühle mich ja jetzt schon wie zu Hause“, so Steffi. Stephan schmiedet schon Zukunftspläne: „Ein wunderschönes Gefühl ist es, in ihren Armen zu liegen! Ich hoffe, dass es ihr hier gefällt, dass sie für die ganze Woche da bleiben möchte … und vielleicht auch für länger!“

„Bauer sucht Frau“ montags um 20:15 Uhr bei RTL

 
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Über den Autor

Sebastian Heide

Schon immer TV- und Serien-Fan. Seit Oktober 2009 betreibe ich die Internetseite STARSonTV. Ab 2006 leitete ich das größte Forum Europas der Serie "Queer as folk". Bis 2007 leitete ich das größte, deutsche Serienforum "Serien Forum Central".

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