Anne Will: Thema und Gäste heute Abend in der ARD (01.07.2018)

Moderatorin Anne Will führt durch den Sonntagstalk im Ersten.
© NDR/Wolfgang Borrs

Geänderte Gästeliste: Heute Abend geht es bei Anne Will um das Thema „Tag der Entscheidung – wie löst die Union ihren Streit?“ und sie begrüßt Markus Söder, Olaf Scholz, Daniel Günther, Katrin Göring-Eckardt, Giovanni di Lorenzo und Robin Alexander im Studio.

Es ist eine Schicksalswoche für die Bundesregierung. Innenminister Seehofer hat angekündigt, am Sonntag über mögliche Zurückweisungen von Flüchtlingen an der deutschen Grenze zu entscheiden.

Unterdessen haben sich Bundeskanzlerin Merkel und ihre EU-Kollegen in Brüssel auf eine Verschärfung der Asylpolitik geeinigt. Mit Spannung wird erwartet, wie die Gremien der CDU und CSU die Ergebnisse aus Brüssel bewerten.

Reichen die Gipfelbeschlüsse aus, um einen Kompromiss im Streit zwischen CDU und CSU möglich zu machen? Oder droht doch ein Koalitionsbruch?




Die Gäste heute Abend

Markus Söder (CSU)
Bayerischer Ministerpräsident

Kurzbiografie: Geboren am 5. Januar 1967 in Nürnberg, Jura-Studium in Erlangen, anschließend macht er ein Volontariat beim Bayerischen Rundfunk und ist dort als Redakteur tätig. Seit 1983 ist Söder Mitglied der CSU, in den Bayerischen Landtag wird er 1994 gewählt. Von 2003 bis 2007 amtiert Söder als Generalsekretär seiner Partei. Anschließend wechselt er ins Kabinett als Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten. Später wird er Umwelt- und Gesundheitsminister, von 2011 bis 2018 ist Söder Bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat. Bayerischer Ministerpräsident wird Söder im März 2018.

Daniel Günther (CDU)
Ministerpräsident von Schleswig-Holstein

Kurzbiografie: Geboren am 24. Juli 1973 in Kiel, wo er auch sein Studium der Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Psychologie absolviert. Nach langjähriger kommunalpolitischer Tätigkeit in Rendsburg-Eckernförde wechselt Günther 2009 nach Kiel in die Landespolitik und wird Mitglied im Landtag von Schleswig-Holstein, wo er von 2014 bis 2017 die CDU-Fraktion anführt. Seit 2016 ist Günther Landesvorsitzender der CDU Schleswig-Holstein, ein Jahr später wird er Ministerpräsident.

Olaf Scholz (SPD)
Vizekanzler und stellvertretender Parteivorsitzender

Kurzbiografie: Geboren am 14. Juni 1958 in Osnabrück, Jura-Studium in Hamburg, seit 1985 als Rechtsanwalt tätig. Mitglied der SPD wird Scholz 1975. 1998 bis 2007 ist er mit kurzer Unterbrechung Mitglied des Deutschen Bundestages. Von Mai 2001 bis Oktober 2001 amtiert er als Innensenator in Hamburg. 2002 bis 2004 ist Scholz Generalsekretär der SPD, von 2005 bis 2007 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. 2007 wird Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales und 2009 stellvertretender Parteivorsitzender. Ab 2011 ist Scholz Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, bis er im März 2018 als Bundesminister ins Finanzministerium wechselt. Seit April 2018 ist Scholz stellvertretender Parteivorsitzender.

Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen)
Fraktionsvorsitzende im Bundestag

Kurzbiografie: Geboren am 3. Mai 1966 in Friedrichroda, Studium der evangelischen Theologie in Leipzig, das sie aber nicht abschließt. Zu Wendezeiten ist Göring-Eckardt Mitbegründerin von Bündnis 90. Anschließend arbeitet sie in der thüringischen Landtagsfraktion von B90/Die Grünen und avanciert 1995 zur Landessprecherin ihrer Partei. 1998 zieht sie in den Deutschen Bundestag ein und wird dort parlamentarische Geschäftsführerin ihrer Fraktion. Von 2002 bis 2005 amtiert Göring-Eckardt als Fraktionsvorsitzende, im Herbst 2005 wird sie zur Vizepräsidentin des Bundestags gewählt. Das Amt als Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland hat sie von 2009 bis 2013 inne. Seit 2013 ist sie Fraktionsvorsitzende ihrer Partei im Bundestag.

Giovanni di Lorenzo
Chefredakteur „Die Zeit“

Kurzbiografie: Geboren am 9. März 1959 in Stockholm, Studium der Kommunikationswissenschaft, Geschichte und Politik in München. Erste journalistische Tätigkeit bei der Hannoverschen „Neuen Presse“, 1984 startet seine Karriere als Fernsehmoderator bei der Jugendsendung „Live aus dem Alabama“. 1989 steigt er bei der Talkshow „3 nach 9“ ein, die er auch heute noch moderiert. Von 1985 bis 1998 arbeitet di Lorenzo in verschiedenen Positionen bei der „Süddeutschen Zeitung“, leitet von 1999 bis 2004 die Redaktion des „Tagesspiegel“ in Berlin und wechselt dann als Chefredakteur zur Wochenzeitung „Die Zeit“. Di Lorenzo ist Autor verschiedener Bücher, darunter „Vom Aufstieg und anderen Niederlagen. Gespräche mit Zeitgenossen“.

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Robin Alexander
WELT-Hauptstadtkorrespondent

Kurzbiografie: Geboren am 13. Mai 1975 in Essen, Studium der Geschichte und Journalistik in Leipzig. Nach einem Volontariat bei der taz in Berlin wird Alexander 2001 dort Redakteur. 2006 wird er Reporter bei der deutschen Ausgabe der Vanity Fair. Zwei Jahre später geht er als Redakteur zur „Welt“ und „Welt am Sonntag“ und wird Berichterstatter der WELT-Gruppe für das Kanzleramt. Seit 2017 ist Alexander Chefreporter der WELT-Gruppe. Im selben Jahr erscheint sein Buch „Die Getriebenen. Merkel und die Flüchtlingspolitik“.

„Anne Will“ heute Abend um 21:45 Uhr in der ARD

 
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