Anne Will: Die Gäste heute Abend im Ersten (10.11.2019)

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Anne Will - Thema und Gäste heute Abend in der ARD
© NDR/Wolfgang Borrs

Das Thema bei „Anne Will“ „Halbzeit für die GroKo – viel erreicht, viel versäumt?“. Die Gäste: Annegret Kramp-Karrenbauer, Herfried Münkler, Malu Dreyer, Dagmar Rosenfeld und Nico Fried.

Der Koalitionsstreit um die Grundrente soll an diesem Sonntag beigelegt werden. Kann sich die Bundesregierung zu einem Kompromiss durchringen, bei dem alle Regierungspartner ihr Gesicht wahren können?

Zeitgleich sorgt ein Vorstoß der Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer für neue Einsätze der Bundeswehr in Krisenregionen für heftige Debatten. Ist die Große Koalition insgesamt noch „arbeitsfähig und arbeitswillig“, wie es Kanzlerin Merkel zur Halbzeitbilanz sagt?

Und bringen die Koalitionspartner noch die Kraft auf, gemeinsam bis 2021 weiter zu regieren?


 

Die Gäste

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)
Parteivorsitzende und Bundesverteidigungsministerin

Kurzbiografie: Geboren am 9. August 1962 in Völklingen, Studium der Politik- und Rechtswissenschaften in Trier und Saarbrücken. Anschließend arbeitet Kramp-Karrenbauer als Referentin bei der CDU Saar und bei der Landtagsfraktion. Im Jahr 2000 avanciert sie zur Ministerin für Inneres, Familie, Frauen und Sport, später auch für Arbeit und Soziales. Im August 2011 wird Kramp-Karrenbauer als Nachfolgerin von Peter Müller zur Ministerpräsidentin gewählt. Das Amt hat sie bis 2018 inne. Im Februar 2018 tritt sie das Amt der Generalsekretärin ihrer Partei an. Auf dem Parteitag in Hamburg wird sie im vergangenen Jahr mit 51,7 Prozent der Stimmen in der Stichwahl gegen Friedrich Merz zur neuen Parteivorsitzenden gewählt. Seit 17. Juli 2019 ist Kramp-Karrenbauer Bundesverteidigungsministerin.

Malu Dreyer (SPD)
Kommissarische Parteivorsitzende und Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz

Kurzbiografie: Geboren am 6. Februar 1961 in Neustadt an der Weinstraße. Studium der Theologie und Rechtswissenschaften. Anschließend arbeitet Dreyer als wissenschaftliche Assistentin an der Universität Mainz, später als Staatsanwältin in Bad Kreuznach. 1994 tritt Dreyer in die SPD ein und wird ein Jahr später Bürgermeisterin der Stadt Bad Kreuznach. Anschließend leitet sie als Dezernentin der Stadt Mainz den Bereich Soziales, Jugend und Wohnen. 2002 wird Dreyer rheinland-pfälzische Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie. Seit dem Rücktritt von Kurt Beck im Januar 2013 ist sie Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Seit 2017 ist Dreyer stellvertretende SPD-Vorsitzende. Seit Juni 2019 leitet sie die Partei kommissarisch.

 

Herfried Münkler
Politikwissenschaftler und Autor

Kurzbiografie: Geboren am 15. August 1951 in Friedberg/Hessen, Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie in Frankfurt mit anschließender Promotion. Später folgt die Annahme der Habilitationsschrift über Staatsraison an der Goethe-Universität. Dort vertritt Münkler zunächst eine Professur für Politikwissenschaft am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften. Von 1992 an ist er Professor für Theorie der Politik am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin, bis er im Oktober 2018 emeritiert wird. Münkler ist Mitglied der SPD. Außerdem ist er Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Mitglied im Beirat der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und Autor zahlreicher Bücher, darunter „Abschied vom Abstieg“, eine gemeinsam mit seiner Frau Marina Münkler verfasste „Agenda für Deutschland“.

Dagmar Rosenfeld
Chefredakteurin der „Welt“

Kurzbiografie: Geboren 1974 in Köln, Studium der Germanistik und Geschichte, anschließend absolviert Rosenfeld ein Volontariat beim „Tagesspiegel“. Dort wird sie Redakteurin im Wirtschaftsressort, dann im Politikressort. 2009 wechselt Rosenfeld ins Hauptstadtbüro der „Zeit“. Ab 2016 ist sie stellvertretende Chefredakteurin der „Welt“-Gruppe, 2019 wird sie Chefredakteurin der „Welt“.


Nico Fried
Leiter der Parlamentsredaktion der „Süddeutschen Zeitung“

Kurzbiografie: Geboren 1966 in Ulm, Studium der Politikwissenschaft, Germanistik und des Staatsrechts in München und Hamburg. Fried absolviert die Deutsche Journalistenschule in München. Anschließend arbeitet er als freier Mitarbeiter für „Die Zeit“ und die „Süddeutsche Zeitung“. 1996 wird Fried Redakteur bei der „Berliner Zeitung“. Ab 2000 berichtet er für die „Süddeutsche Zeitung“ aus der Parlamentsredaktion, deren Leitung er 2007 übernimmt.

Sendehinweis
„Anne Will“ heute Abend um 21:45 Uhr im Ersten
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