StartTalkshowAnne Will: Die Gäste heute in der ARD (06.11.2022)

Anne Will: Die Gäste heute in der ARD (06.11.2022)

Anne Will - Thema und Gäste heute Abend in der ARD
© NDR/Wolfgang Borrs
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Die Gäste heute Abend bei „Anne Will“: Omid Nouripour, Peter Tschentscher, Stormy-Annika Mildner, Norbert Röttgen und Melanie Amann.

Das Thema bei „Anne Will“: Raus aus der Abhängigkeit von Autokraten – wie ernst ist es Kanzler Scholz mit der Zeitenwende?

Der Kurzbesuch von Olaf Scholz in Peking – eine umstrittene Reise. Kritik kam sogar aus Reihen der Ampel-Partner. Im China-Tross des Kanzlers: eine hochkarätig besetzte Wirtschaftsdelegation.

Aber sollte Deutschland mit einem Land wie China oder anderen autokratischen Staaten Geschäfte machen wie bisher oder seine Abhängigkeiten reduzieren? Für viel Unmut sorgt die geplante chinesische Beteiligung an einem Hamburger Hafenterminal.

Mehr als zwei Drittel der Deutschen lehnen sie ab. Hat die Bundesregierung falsch entschieden? Nicht verstehen können viele derzeit auch die Reaktion der Ampel auf die Proteste im Iran.

Sollten Kanzler und Außenministerin entschiedener handeln?

Die Gäste heute bei „Anne Will“

Omid Nouripour (Bündnis´90/Die Grünen)
MdB und Co-Parteivorsitzender

Kurzbiografie: Geboren am 18. Juni 1975 in Teheran. 1979 bis 1988 Grund- und Mittelschule in Teheran, dann 1988 bis 1996 Gymnasium und Abitur in Frankfurt a.M. 1996 bis 2004 Studium Deutsche Philologie, Politikwissenschaft, Philosophie und Rechtswissenschaft in Mainz (ohne Abschluss). Seit 1996 Mitglied bei Bündnis90/Die Grünen. Von 1999 bis 2003 war er Vorsitzender der Grünen Jugend Hessen, dann von 2002 bis 2006 Bundesvorstandsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Von 2002 bis 2009 war er Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft MigrantInnen und Flüchtlinge seiner Partei. Seit 2006 ist er Bundestagsabgeordneter, im September 2021 erlangte er mit 29% als erster hessischer Grünen-Abgeordneter ein Direktmandat. Von 2013 bis 2021 war er außenpolitischer Sprecher seiner Fraktion, zudem ab 2017 Obmann im Auswärtigen Ausschuss, stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss sowie im Sportausschuss und Vorsitzender der Deutsch-Ukrainischen ParlamentarierInnengruppe; im aktuellen Bundestag ist er stellv. Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, im Verteidigungsausschuss sowie im Finanzausschuss. Mitglied im Vorstand der Atlantik-Brücke e.V. Seit dem 29.1.22 ist er Co-Vorsitzender von Bündnis90/Die Grünen.

Peter Tschentscher (SPD)
Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg

Kurzbiografie: Geboren 1966 in Bremen, Studium der Humanmedizin und Aufbaustudium der Molekularbiologie in Hamburg mit anschließender Promotion. Seit 2006 ist Tschentscher Facharzt für Laboratoriumsmedizin, 2008 habilitiert er sich. Bis 2011 ist Tschentscher als Oberarzt tätig. In die SPD tritt er 1989 ein und sitzt von 2008 bis 2011 in der Hamburgischen Bürgerschaft. Tschentscher ist Senator und Präses der Finanzbehörde, bis er 2018 Erster Bürgermeister von Hamburg wird.

Stormy-Annika Mildner
Direktorin Aspen Institute Germany, Expertin für Außenhandelspolitik

Kurzbiografie: Geboren 1976. Studium der Internationalen Politischen Ökonomie an der London School of Economics und Promotion in Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin. 2000 – 2002 Leiterin des Programms „Globalisierung und Weltwirtschaft” bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Seit 2007 Lehrtätigkeiten an der Hertie School of Governance und am John-F.-Kennedy- Institut der Freien Universität Berlin (Kurse zur Internationalen Politischen Ökonomie). Von 2006 – 2013 Mitarbeiterin der SWP, zuletzt als Mitglied der Institutsleitung für die Bereiche Drittmittel- und Nachwuchsförderung. Von 2009-2011 Koordination des Forschungsschwerpunkts „Konkurrenz um knappe Ressourcen” bei der SWP. Seit 2012 Leiterin des Forschungsprojekts „Transatlantische Risikogovernance“. Von 2014 – 2020 war sie Leiterin der Abteilung „Außenwirtschaftspolitik“ beim Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Seit Januar 2021 ist sie Direktorin des Aspen Institute Germany.

Norbert Röttgen (CDU)
Mitglied im Auswärtigen Ausschuss

Kurzbiografie: Geboren am 2. Juli 1965 in Meckenheim, nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Bonn arbeitet er als Rechtsanwalt und promoviert 2001 in Bonn zum Dr. jur. In die CDU tritt er 1982 ein, zehn Jahre später schafft Röttgen den Sprung an die Spitze der Jungen Union NRW. Seit 1994 sitzt er im Deutschen Bundestag, zeitweise als rechtspolitischer Sprecher der Unionsfraktion. Von 2005 bis 2009 amtiert Röttgen als 1. Parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion, 2009 bis 2012 ist er Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Anschließend wird er stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, ab 2014 bis zur Bundestagswahl 2021 war er dessen Vorsitzender. Röttgen ist Vorstandsmitglied der Atlantik-Brücke e.V.

Melanie Amann
Mitglied der Chefredaktion und Leiterin Hauptstadtbüro „Der Spiegel“

Kurzbiografie: Geboren 1978 in Bonn, Jurastudium in Trier, Aix-en-Provence und Berlin, Besuch der Deutschen Journalistenschule. Amann ist in ihrer Laufbahn Redakteurin bei der Financial Times, der FAZ-Wirtschaftsredaktion und der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. 2012 promoviert Amann über Arbeitsrecht. 2013 wird sie Politikredakteurin im Hauptstadtbüro des „Spiegel“. 2017 erscheint ihr Buch „Angst für Deutschland. Die Wahrheit über die AfD“. Seit 2019 ist Amann neben Martin Knobbe Co-Leiterin des „Spiegel“-Hauptstadtbüros.

Über Anne Will

Anne Will wurde 1966 in Köln geboren. Sie studierte Geschichte, Politologie und Anglistik in Köln und Berlin. Nach dem Studium volontierte Anne Will beim Sender Freies Berlin in den Bereichen Hörfunk und Fernsehen.

Von 1992 an moderierte sie beim SFB die Talkshow „Mal ehrlich“ und den „Sportpalast“. Parallel dazu war sie von 1996 bis 1998 Gastgeberin der Medienshow „Parlazzo“ im WDR Fernsehen.

Als erste Frau moderierte sie 1999 die ARD-Sportschau. Im Jahr 2000 berichtete sie für die ARD von den Olympischen Spielen in Sydney. Von April 2001 bis Juni 2007 moderierte Anne Will die Tagesthemen.

Vier erfolgreiche Jahre zeigte sie als Gastgeberin des Sonntagabend-Talks ANNE WILL mit intensiven Gesprächen über aktuelle gesellschaftspolitische Fragen weitere Facetten ihres Könnens.

2011 wechselte das Format auf den Mittwochabend, um 2016 schließlich – nach fünf weiteren erfolgreichen Jahren – auf den alten Sendeplatz am Sonntagabend zurückzukehren.

2002 bekam Anne Will die Goldene Kamera verliehen, 2006 den Deutschen Fernsehpreis für die „Beste Moderation Information“, im Oktober 2007 den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis „für ihre unabhängige Haltung und ihre unaufgeregte, aber stets kompetente Präsentation der Ereignisse des Tages“.

Das „medium magazin“ zeichnete Anne Will als „Newcomerin des Jahres 2007“ aus, außerdem erhielt sie den Goldenen Prometheus als „Fernsehjournalistin des Jahres 2007“.

Anne Will ist Botschafterin für den „Raum der Namen“ im Holocaust-Mahnmal in Berlin.

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„Anne Will“ heute Abend um 21:45 Uhr in der ARD

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