Samstag, 13. Juli 2024
StartAnne Will letzte Sendung: Die Gäste in der ARD (03.12.2023)

Anne Will letzte Sendung: Die Gäste in der ARD (03.12.2023)

Anne Will - Thema und Gäste heute Abend in der ARD
© NDR/Wolfgang Borrs

Die Gäste heute Abend in der letzten “Anne Will”-Sendung: Robert Habeck, Navid Kermani, Raphael Gross und Florence Gaub.

Das Thema bei “Anne Will”: Die Welt in Unordnung – Ist Deutschland den Herausforderungen gewachsen?

2023 geht zu Ende, ein weiteres Jahr der Kriege und Krisen. Russlands Krieg gegen die Ukraine dauert unvermindert an. Mit dem brutalen Terrorangriff der Hamas auf Israel hat eine neue Phase des Nahostkonflikts begonnen.

Weltweit treten Antisemitismus und Rassismus noch offener zutage, auch in Deutschland. In Dubai wird dieser Tage bei der Klimakonferenz um die Zukunft des Planeten gerungen, in Berlin um die Zukunft des Bundeshaushalts.

Deutschland befindet sich in der „Polykrise“, sagt Vizekanzler Robert Habeck. Aber das Vertrauen vieler Bürgerinnen und Bürger in die Problemlösungskompetenz der Bundesregierung ist erschöpft. Wie verändert diese Situation die Gesellschaft?

Welche Rolle kann Deutschland bei der Bewältigung der weltweiten Krisen spielen? Was kann für 2024 Zuversicht machen?

Die Gäste heute bei “Anne Will”

Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen)
Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz

Kurzbiografie: Geboren am 2. September 1969 in Lübeck, Studium der Philosophie, Philologie und Germanistik in Freiburg (Baden-Württemberg), Roskilde (Dänemark) und Hamburg. 1996 macht er seinen Magister, im Jahr 2000 folgt die Promotion. Seit 2001 ist Habeck als freier Schriftsteller tätig. Seit 2002 arbeitet er aktiv bei den Grünen mit. Von 2004 bis 2009 ist er Landesvorsitzender der schleswig-holsteinischen Grünen, 2009 der Spitzenkandidat zur vorgezogenen Landtagswahl. Von 2009 bis 2012 amtiert Habeck als Vorsitzender der Grünen Landtagsfraktion und von 2012 bis 2018 als stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Ländliche Räume und zuletzt Digitalisierung des von einer Jamaika-Koalition regierten Landes Schleswig-Holstein. Von Januar 2018 bis Februar 2022 amtierte Habeck neben Annalena Baerbock als Parteivorsitzender. Seit Dezember 2021 ist er Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz.

Navid Kermani
Schriftsteller

Kurzbiografie: Geboren 1967 in Siegen. Er ist habilitierter Orientalist und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie des 1. FC Köln. 2000 bis 2003 war er Long Term Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin und 2009 bis 2012 Senior Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen. 2008 verbrachte er als Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Er hielt die Poetikvorlesungen in Frankfurt, Göttingen und Mainz; Gastprofessor war er an der Universität Frankfurt, an der Kunsthochschule für Medien in Köln sowie am Dartmouth College in den Vereinigten Staaten. Zusammen mit Guy Helminger ist er seit 2006 Gastgeber des Literarischen Salons im Kölner Stadtgarten. Am Thalia-Theater in Hamburg leitet er seit 2012 gemeinsam mit Carl Hegemann das „Herzzentrum“. Für seine Romane, Essays, Reportagen und Monographien erhielt Navid Kermani unter anderem den Kleist-Preis, den Hölderlin-Preis, den Joseph Breitbach-Preis, den Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels sowie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. 2024 erhält er den Thomas-Mann-Preis der Hansestadt Lübeck und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Seine neuesten Werke sind: „Das Alphabet bis S“, Roman, Hanser 2023, und Navid Kermani, Natan Sznaider: lSRAEL. Eine Korrespondenz, Hanser 2023.

Raphael Gross
Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum

Kurzbiografie: Geboren am 25.12.1966 in Zürich. 1986 bis 1990 Studium der Geschichte, Philosophie und Literatur an den Universitäten Zürich, der FU-Berlin, Bielefeld sowie am Trinity Hall College in Cambridge. Ab 1990 verfasste Gross seine Dissertationsschrift über “Carl Schmitt und die Juden. Eine deutsche Rechtslehre” und wurde 1997 damit an der Universität Essen promoviert. 2001 zog er nach Großbritannien und arbeitete als Lecturer in History (später Senior Lecturer und schließlich Reader) an der Sussex University in Brighton sowie als Direktor des Leo-Baeck-Instituts in London. Diese Aufgabe behielt er auch nach seinem Wechsel aus Brighton nach Frankfurt (2006) noch bis 2015 bei. 2006 wurde er Direktor des Jüdischen Museums in Frankfurt am Main. 2008 wurde er zum Honorarprofessor im Fachbereich Geschichte an der Universität Frankfurt ernannt. 2007 erfolgte zusätzlich die Berufung von Gross zum Direktor des Fritz Bauer Instituts. Es war 1995 als interdisziplinäre Einrichtung zur Erforschung- und Dokumentation der nationalsozialistischen Massenverbrechen mit dem Schwerpunkt des Holocaust entstanden. Am 1. April 2015 wird Gross an der Universität Leipzig gleichzeitig zum Professor für Jüdische Geschichte und Kultur, wie auch zum Direktor des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur berufen. Im November 2016 berief das Kuratorium der Stiftung Deutsches Historisches Museum (DHM) in Berlin Gross einstimmig zum neuen Präsidenten des DHM, und am 15. April 2017 trat er die Nachfolge von Alexander Koch an.

Florence Gaub
Politikwissenschaftlerin, Direktorin des Forschungsbereichs am NATO Defense College

Kurzbiografie: Geboren 1977 in München. Studium Neuere Geschichte, Politologie und Französisch in München, Auslandssemester in Paris am Institut d’études Politiques ; Abschluss MA; 2006 Dissertation an der Humboldt-Universität Berlin über die libanesische Armee, Spezialgebiet: Konfliktstrukturen und die geopolitische Bedeutung des arabischen Raums. 2007 bis 2009 Lehrauftrag am Historischen Institut in Potsdam und am Institut d’études Politiques in Paris. 2009 bis 2013 NATO Defense College Rom. 2013 bis 2018 Analystin und ab 2018 stellvertretenden Direktorin des Instituts der Europäischen Union für Sicherheitsstudien in Paris. 2022 Gründung der Plattform Futurate Institute, einer Denkwerkstatt für politische Zukunftsfragen. Seit 2022 Zukunftsberaterin (Foresight Advisor) beim Europäischen Rat in Brüssel und seit 2023 Direktorin des Forschungsbereich am NATO Defense College in Rom. Autorin mehrerer Buecher zur Region und zur strategischen Vorausschau. Ehemalige Reserveoffizierin in der frz Armee, Rang Major.

Über Anne Will

Anne Will wurde 1966 in Köln geboren. Sie studierte Geschichte, Politologie und Anglistik in Köln und Berlin. Nach dem Studium volontierte Anne Will beim Sender Freies Berlin in den Bereichen Hörfunk und Fernsehen.

Von 1992 an moderierte sie beim SFB die Talkshow “Mal ehrlich” und den “Sportpalast”. Parallel dazu war sie von 1996 bis 1998 Gastgeberin der Medienshow “Parlazzo” im WDR Fernsehen.

Als erste Frau moderierte sie 1999 die ARD-Sportschau. Im Jahr 2000 berichtete sie für die ARD von den Olympischen Spielen in Sydney. Von April 2001 bis Juni 2007 moderierte Anne Will die Tagesthemen.

Vier erfolgreiche Jahre zeigte sie als Gastgeberin des Sonntagabend-Talks ANNE WILL mit intensiven Gesprächen über aktuelle gesellschaftspolitische Fragen weitere Facetten ihres Könnens.

2011 wechselte das Format auf den Mittwochabend, um 2016 schließlich – nach fünf weiteren erfolgreichen Jahren – auf den alten Sendeplatz am Sonntagabend zurückzukehren.

2002 bekam Anne Will die Goldene Kamera verliehen, 2006 den Deutschen Fernsehpreis für die “Beste Moderation Information”, im Oktober 2007 den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis “für ihre unabhängige Haltung und ihre unaufgeregte, aber stets kompetente Präsentation der Ereignisse des Tages”.

Das “medium magazin” zeichnete Anne Will als “Newcomerin des Jahres 2007” aus, außerdem erhielt sie den Goldenen Prometheus als “Fernsehjournalistin des Jahres 2007”.

Anne Will ist Botschafterin für den “Raum der Namen” im Holocaust-Mahnmal in Berlin.

Links zu “Anne Will”

Homepage von “Anne Will”

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Sendehinweis
“Anne Will” heute Abend um 21:45 Uhr in der ARD

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