Anne Will: Das Thema und die Gäste heute Abend im Ersten (16.06.2019)

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Moderatorin Anne Will führt durch den Sonntagstalk im Ersten.
© NDR/Wolfgang Borrs

Bei „Anne Will“ geht es um das Thema „Zusammenhalt gesucht – schaffen Union und SPD das noch?“ mit diesen Gästen: Franziska Giffey, Volker Bouffier, Clemens Fuest, Dagmar Rosenfeld und Albrecht von Lucke.

Die Große Koalition verliert immer mehr an Unterstützung in der Bevölkerung. Der drohende Bruch des Bündnisses und die Frage nach der Kanzlerkandidatur überschatten die Regierungsarbeit.

Obwohl Union und SPD für den Zusammenhalt Deutschlands angetreten sind, zeigen Umfragen und Wahlergebnisse: Die Spaltung Deutschlands zwischen Ost und West, Jung und Alt, Stadt und Land scheint zuzunehmen.

Können die Regierungspartner in dieser Lage das Land einen? Finden Union und SPD noch gemeinsame Projekte? Oder sind sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt?


 

Die Gäste heute Abend

Franziska Giffey (SPD)
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Kurzbiografie: Geboren 1978 in Frankfurt/Oder. Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin und später zum Master of Arts für Europäisches Verwaltungsmanagement an der FHVR Berlin, 2010 promoviert Giffey im Bereich Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. SPD-Mitglied ist Giffey seit 2007. Drei Jahre später wird sie Bezirksstadträtin für Bildung, Schule, Kultur und Sport in Berlin-Neukölln. 2015 wird sie Bezirksbürgermeisterin von Neukölln. Das Amt übt sie aus, bis sie 2018 als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Bundeskabinett wechselt.

Volker Bouffier (CDU)
Ministerpräsident von Hessen

Kurzbiografie: Geboren am 18.12.1951 in Gießen, Jurastudium in Gießen, wo er ab 1978 als selbstständiger Rechtsanwalt tätig ist. In der CDU ist Bouffier seit Studienzeiten aktiv, 1992 wird er zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. In den Hessischen Landtag zieht er 1982 ein, von 1987 bis 1991 amtiert er als Staatssekretär im Justizministerium. 1991 erfolgt der erneute Einzug in den Hessischen Landtag. 1999 bis 2010 ist Bouffier Innenminister des Landes Hessen. Seit 2010 hat er den Landesvorsitz der CDU Hessen inne. Im selben Jahr wird er stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender sowie hessischer Ministerpräsident.


 

Clemens Fuest
Präsident des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

Kurzbiografie: Geboren 1968 in Münster, Studium der Wirtschaftswissenschaften in Bochum sowie Volkswirtschaftslehre und Romanistik in Mannheim. Anschließend promoviert Fuest, 2000 habilitiert er sich zum Thema Steuerpolitik und Arbeitslosigkeit. 2008 wird Fuest Professor für Unternehmensbesteuerung an der Universität von Oxford. Er hat mehrere Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren im Ausland. 2003 wird Fuest in den Wissenschaftlichen Beirat des Bundesfinanzministeriums berufen. Von 2007 bis 2010 amtiert er als Vorsitzender dieses Gremiums. 2012 wechselt Fuest ans Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung und wird dort Präsident und wissenschaftlicher Direktor. Als Nachfolger von Hans-Werner Sinn wird er 2016 Präsident des ifo Instituts.

Dagmar Rosenfeld
Chefredakteurin der „Welt“

Kurzbiografie: Geboren 1974 in Köln, Studium der Germanistik und Geschichte, anschließend absolviert Rosenfeld ein Volontariat beim „Tagesspiegel“. Dort wird sie Redakteurin im Wirtschaftsressort, dann im Politikressort. 2009 wechselt Rosenfeld ins Hauptstadtbüro der „Zeit“. Ab 2016 ist sie stellvertretende Chefredakteurin der „Welt“-Gruppe, 2019 wird sie Chefredakteurin der „Welt“.

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Albrecht von Lucke
Publizist und Politikwissenschaftler

Kurzbiografie: Geboren am 28. April 1967 in Ingelheim am Rhein, Jura- und Politologie-Studium in Würzburg und Berlin. Lucke beginnt anschließend als freier Publizist zu arbeiten und wird Korrespondent der politischen Monatszeitschrift „Blätter für deutsche und internationale Politik“. Seit deren Umzug nach Berlin ist er „Blätter“-Redakteur. 2014 wird er mit dem Lessing-Förderpreis für Kritik ausgezeichnet. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter „Die schwarze Republik und das Versagen der deutschen Linken“.

„Anne Will“ heute Abend um 21:45 Uhr im Ersten

 
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