Moderatorin Anne Will führt durch den Sonntagstalk im Ersten.
© NDR/Wolfgang Borrs

Heute Abend geht es bei „Anne Will“ um das Thema „Nach Nahles-Rücktritt – wie geht es weiter mit der GroKo?“ und das sind die Gäste im Studio.

SPD-Chefin Andrea Nahles gibt ihre Ämter als Partei- und Fraktionsvorsitzende auf. Die CDU-Spitze berät heute auf einer Klausur über die Konsequenzen aus dem schwachen Ergebnis bei der Europawahl. Ziehen die Regierungsparteien die richtigen Schlüsse aus den Wahlergebnissen? Wie geht es weiter bei SPD und CDU? Und welche Auswirkungen hat die SPD-Führungskrise auf die Große Koalition?


 

Die Gäste heute Abend

Olaf Scholz (SPD)
Vizekanzler und stellvertretender Parteivorsitzender

Kurzbiografie: Geboren am 14. Juni 1958 in Osnabrück, Jura-Studium in Hamburg, seit 1985 als Rechtsanwalt tätig. Mitglied der SPD wird Scholz 1975. 1998 bis 2007 ist er mit kurzer Unterbrechung Mitglied des Deutschen Bundestages. Von Mai 2001 bis Oktober 2001 amtiert er als Innensenator in Hamburg. 2002 bis 2004 ist Scholz Generalsekretär der SPD, von 2005 bis 2007 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion. 2007 wird Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales und 2009 stellvertretender Parteivorsitzender. Ab 2011 ist Scholz Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, bis er im März 2018 als Bundesminister ins Finanzministerium wechselt.

Norbert Röttgen (CDU)
Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages

Kurzbiografie: Geboren am 2. Juli 1965 in Meckenheim, nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Bonn arbeitet er als Rechtsanwalt und promoviert 2001 in Bonn zum Dr. jur. In die CDU tritt er 1982 ein, zehn Jahre später schafft Röttgen den Sprung an die Spitze der Jungen Union NRW. Seit 1994 sitzt er im Deutschen Bundestag, zeitweise als rechtspolitischer Sprecher der Unionsfraktion. Von 2005 bis 2009 amtiert Röttgen als 1. Parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion, 2009 bis 2012 ist er Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Anschließend wird er stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, seit 2014 ist er dessen Vorsitzender. Röttgen ist Vorstandsmitglied der Atlantik-Brücke e.V..

Luisa Neubauer
„Fridays for Future“-Aktivistin

Kurzbiografie: Geboren 1996 in Hamburg, seit 2015 studiert sie Geografie in Göttingen. 2016 wird Neubauer Jugendbotschafterin der entwicklungspolitischen Organisation ONE. Als Jugenddelegierte für die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen ist sie 2018 beim Weltklimagipfel in Kattowitz. Bei dem Gipfel trifft sie auf Greta Thunberg. Neubauer ist Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Sie ist eine der Organisatorinnen des „Fridays for Future“-Schulstreiks in Deutschland.

Claudia Kade
Leiterin des Politikressorts bei „WELT“

Kurzbiografie: Geboren 1972, Studium der Journalistik und Volkswirtschaftslehre in Dortmund und Volontariat beim ZDF. Kade ist zunächst freie Mitarbeiterin beim ZDF bis sie 1999 als Redakteurin zu Reuters wechselt. Von 2008 bis 2012 ist sie als Redakteurin bei der „Financial Times Deutschland“ tätig. Seit 2013 arbeitet Kade bei der „Welt“. Dort ist sie seit 2017 Leiterin des Politikressorts.

Cerstin Gammelin
Stellvertretende Leiterin des Parlamentsbüros der „Süddeutschen Zeitung“

Kurzbiografie: Geboren 1965 im sächsischen Freiberg, Studium der Werkstofftechnik an der TU Chemnitz. Nach der Wende ist Gammelin journalistisch u.a. für den „Deutschen Fachverlag“, „Energie und Management“, den „Spiegel“, die „Zeit“ und die „Financial Times Deutschland“ tätig. Bis 2007 schreibt sie im Hauptstadtbüro der „Zeit“ mit den Schwerpunkten Klima und Umwelt. Von 2008 bis 2015 berichtet Gammelin als Europa-Korrespondentin der „Süddeutschen Zeitung“ aus Brüssel. Seit 2015 ist sie stellvertretende Leiterin des Parlamentsbüros der „Süddeutschen Zeitung“ in Berlin sowie Redaktionsleiterin für Wirtschaftspolitik.

„Anne Will“ heute Abend um 22:00 Uhr im Ersten

 
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