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Marcel Schenk interviewt Schauspieler Christof Arnold

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Christof Arnold wurde am 08.Juli 1970 in Schwäbisch Gmünd geboren. Der Schauspieler und Moderator lebt mit seiner Frau und zwei gemeinsamen Söhnen in München.

© Bavaria Filmstudios

Heute könnt ihr hier wieder ein Interview von Marcel Schenk lesen. Dieses Mal interviewte er Christof Arnold, bekannt aus „Sturm der Liebe“, „Marienhof“ und von „VIVA 2“.

Moderator Marcel Schenk trifft sich regelmäßig mit interessanten Menschen aus der Medienwelt und spricht mit Ihnen exklusiv für STARSonTV.

Marcel Schenk: Du hast als Kind Geigen-, Klavier- und Schlagzeugunterricht bekommen. Bist du auch heute noch musikalisch – oder warst du es schon damals nicht?

Christof Arnold: (lacht) Doch. Ich war es damals schon. Ich habe als Kind den Sohn eines Stargeigers gesehen und der hat unglaublich toll Geige gespielt. Also wollte ich das auch können, habe meinen Vater bekniet und er hat es mir nach einem Jahr bitten und betteln schließlich erlaubt. Obwohl ich nach schätzungsweise zwei Wochen schon gemerkt habe, das ich zwar Musik mag, aber Geige nicht unbedingt das passende Instrument ist, wurden letztlich viereinhalb Jahre Unterricht daraus. Gelitten hat damals aber die ganze Familie, denn sie mussten mein Geigenspiel mehr als nur einmal ertragen. Klavier und Schlagzeug kamen dann später und beides lag mir wirklich mehr im Blut. Die Musikalität war also schon da, heute spiele ich mit meinem Sohn Schlagzeug und unsere Jam-Sessions machen uns beiden richtig Spaß.


 

Marcel Schenk: Neben der Musik war und ist auch Sport ein wichtiger Teil deines Lebens, du hast 1988 als erster Deutscher den Rückwärtssalto mit dem BMX Rad geschafft. Könntest du ihn auch heute noch schaffen?

Christof Arnold: Ich habe ihn schon sehr lange nicht mehr ausprobiert. Als meine Kinder irgendwann davon erfahren haben, dass ich das damals geschafft hatte, wollten sie den Papa unbedingt auf dem BMX beim Rückwärtssalto sehen. Vor einem Jahr haben wir es hier in München dann in einer Funsporthalle tatsächlich umgesetzt – ich kann es also noch.

Marcel Schenk: 1996 kam dein großer Durchbruch als „Bastian Spranger“, du warst einer der Hauptdarsteller in der ARD-Soap „Marienhof“ und von jetzt auf gleich ein umschwärmter Teeniestar. Die Mädels lagen dir zu Füßen. Wie fühlt sich das an für einen jungen Schauspieler, der noch ganz neu und unbedarft in der Branche ist?

Christof Arnold: Es war wirklich ein Megahype. Aber nicht nur um meine Person. Alle Jungs, die im „Marienhof“ mitgespielt haben, standen bei den Mädels hoch im Kurs. Ganz so schlagartig kam es bei mir aber auch nicht, denn ich bin als „Bastian“ erstmal im Rahmen einer Nebenrolle eingestiegen und wurde Stück für Stück in den Hauptcast übergeführt. Es war auf jeden Fall krass. Egal wo ich war, sobald ich auf die Straße gegangen bin, haben sich Menschen nach mir umgedreht, mich angesprochen. Mädels sind uns auf der Autobahn hinterhergefahren, wir konnten in kein Lokal gehen, ohne von Fans umzingelt zu werden. Da sind wirklich viele lustige Sachen passiert, es war eine coole Zeit und ich bin sehr dankbar, dass ich das erleben durfte. Nebenbei bemerkt: Ich habe beim „Marienhof“ auch viel über die Schauspielerei gelernt in den vier Jahren.

Marcel Schenk: Sind Kontakte zu den ehemaligen „Marienhof“-Kollegen bis heute geblieben oder verliert man sich nach dem Ende einer Zusammenarbeit wieder schnell aus den Augen?

Christof Arnold: Im Filmbusiness ist es relativ normal, dass man nach dem Dreh wieder auseinander geht. Bei einer Serienproduktion ist man länger im Kollegenkreis zusammen, aber jeder geht nach Drehschluss meist seiner Wege. Man trifft sich aber natürlich immer mal wieder, gerade wenn man in derselben Stadt lebt, und dann sind es durchweg schöne Momente und man freut sich darüber. Man vergisst auch nicht, was man zusammen erlebt hat. Ein Verbund ist schon noch da.

Marcel Schenk: Neben der Schauspielerei hast du dir ein weiteres Standbein als Moderator aufgebaut, u.a. beim Kölner Musiksender VIVA zwei. Inzwischen ist die große Zeit des Musikfernsehens vorbei, auch der Hauptkanal VIVA wird Ende diesen Jahres eingestellt. Vermisst du es, Musikvideos ganz entspannt am Fernseher anschauen zu können, oder reicht dir heutzutage ein guter Streamingdienst fürs Handy aus?

Christof Arnold: Also ganz ehrlich: Ich vermisse es schon! Und obwohl ich VJ (VideoJockey, so bezeichnete man die Moderatoren bei VIVA und VIVA zwei) bei VIVA zwei war, vermisse ich als Zuschauer das klassische MTV. Den Sender gibt es zwar noch, aber nur noch als PayTV. Einfach den Fernseher einschalten und „nebenbei“ Musikvideos laufen lassen, das war schon klasse. Am Computer oder Handy wäre es nicht dasselbe.

Marcel Schenk: Für die VIVA zwei Moderationen musstest du damals auch häufig nach Köln pendeln….

Christof Arnold: Ich habe hier in Grünwald Montag bis Freitag für „Marienhof“ gedreht, jeden Freitagabend hat mich dann ein Fahrer zum Münchner Flughafen gebracht, von dort bin ich mit dem letzten Flieger nach Köln, kam gegen 22 Uhr an. Kurz vor 23 Uhr stand ich dann im VIVA zwei Studio und habe meine Anmoderationen aufgezeichnet, bin anschließend in Köln feiern gegangen und Samstagmittag stand ich für die nächsten VIVA zwei Moderationen wieder im Studio. Am Sonntag bin ich zurück nach München geflogen und am Montag begann die neue „Marienhof“-Drehwoche. Das war zwei Jahre lang ein voller Terminkalender, eine sehr aktive und wilde Zeit.

Marcel Schenk: 2006 bist du an deine frühere „Marienhof“-Wirkungsstätte in Grünwald zurückgekehrt, um zwei Jahre lang die Hauptrolle „Dr. Gregor Bergmeister“ bei „Sturm der Liebe“ zu übernehmen. Inzwischen ist ein Jahrzehnt vergangen. Du hattest zwar 2016 einen kurzen Gastauftritt mit deiner „Sturm der Liebe“ Rolle, aber hättest du nicht mal wieder Lust so richtig einzusteigen und zurück in den Hauptcast zu kommen?

Christof Arnold: Hm, da ist natürlich die Frage, ob es die Rolle noch hergibt. Bei einer Telenovela hat das Hauptpaar, das große Liebespaar der Story, am Ende sein glückliches Leben. Die Zuschauer fiebern bis zum Happy End mit und es soll dann auch ein schönes Ende bleiben. Wenn „Gregor“ also zurückkäme, dann müsste es zusammen mit seiner Ehefrau geschehen. Ob man da Potenzial für ein Comeback sieht? Ich weiß es nicht. Lust zum Schauspielern habe ich aber natürlich nach wie vor. Es ist und bleibt mein Traumberuf, hängt aber natürlich auch immer von der zu spielenden Geschichte ab.

Marcel Schenk: Du bleibst „Sturm der Liebe“ aber weiterhin beruflich verbunden, denn du bist inzwischen der Standfotograf der Serie, d.h. du machst unter anderem die Pressefotos und Autogrammkarten der Darstellerinnen und Darsteller. Wie kamst du von der Schauspielerei zur Fotografie?

Christof Arnold: Ich habe schon immer viel gefilmt und fotografiert, z.B. beim Snowboarden. Nach „Sturm der Liebe“ war ich kurz am Theater, letztlich hat mich aber auch ein Job hinter den Kulissen gereizt. Dafür habe ich dann wieder hier bei den Kollegen vom „Sturm“ angefragt. Bei einem Sommerfest wurde ich dann mit meiner Kamera gesehen und weil die Kollegen wussten, dass ich gerne fotografiere, sollte ich Testfotos machen. Die frühere Standfotografin stand kurz vor ihrer Pension und offensichtlich haben meine Fotos die Verantwortlichen überzeugt.

Marcel Schenk: Was geht dir durch den Kopf wenn du jetzt, mit deinem Fachwissen als Standfotograf über Belichtung/Bildausschnitt etc, deine ersten Autogrammkarten anschaust?

Christof Arnold: (lacht) Da gab es unglaublich unterschiedliche. Am coolsten fand ich meine VIVA zwei Autogrammkarte, die war schwarz-weiß und gefällt mir auch heute noch. Aber es ist natürlich reine Geschmackssache und auch eine Frage des Zeitgeistes.

Marcel Schenk: Wie hast du den Supersommer 2018 verbracht? Nur hinter der Fotokamera?

Christof Arnold: Fast. Ich habe wirklich sehr viel fotografiert. Auch privat in der zweiwöchigen Produktionspause. Ich bin ich mit meiner Familie hier in Bayern geblieben, wir waren viel an der Isar, am Starnberger See, wandern und angeln… Da gab es natürlich etliche schöne Motive. Bei der Arbeit war die Hitze teilweise wirklich heftig. Ich muss aber dazu sagen: Wir hatten dieses Jahr auch Außendrehs bei -15 Grad und haben auch extrem gefroren. Es hat sich also alles die Waage gehalten.

Marcel Schenk: Frieren ist ein gutes Stichwort. Was findet man immer in deinem Kühlschrank zuhause?

Christof Arnold: Puh, da muss ich kurz überlegen. Heidelbeeren, Mandelmilch und Ziegen- oder Schafskäse.

Marcel Schenk: Dann wünsche ich einen guten Appetit. Danke für das Gespräch und deine Zeit, lieber Christof!

Christof Arnold: Ich danke auch.

Christof Arnold bei Instagram: https://www.instagram.com/christof.arnold.photo/?hl=de
Christof Arnold Fanpage bei Facebook: https://www.facebook.com/www.christofarnold.de/?ref=br_rs




INFO


Christof Arnold wurde am 08.Juli 1970 in Schwäbisch Gmünd geboren. Der Schauspieler und Moderator lebt mit seiner Frau und zwei gemeinsamen Söhnen in München. Bekannt wurde er mit der Rolle „Bastian Spranger“ in der ARD-Soap „Marienhof“, die er von 1996 bis zum Jahr 2000 spielte. Nebenbei moderierte er Musikformate u.a. beim Kölner Sender VIVA Zwei. Auch beim Musikpreis Comet stand er am Mikrofon. Von 2000 bis 2003 folgte eine Hauptrolle in der Kinderserie „fabrixx“, bevor er im Jahr 2006 die Hauptrolle des „Dr. Gregor Bergmeister“ in der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ übernahm. Er spielte in der Telenovela bis 2008, kehrte 2016 für eine Folge in seiner Rolle zurück und arbeitet heute erfolgreich als Fotograf.

 
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