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Aktuelle Studiogäste, spannende Hintergründe, bewegende Schicksale, spektakuläre Studioaktionen und fesselnde Reportagen

© RTL / Stefan Gregorowius / i&u TV

Heute Abend gibt es eine neue Ausgabe von „stern TV“ mit Steffen Hallaschka bei RTL. Wir haben hier die Gäste und Themen der heutigen Sendung für euch.

Die Themen

+ Haben in Chemnitz wirklich keine Menschenjagden stattgefunden?
+ Depressionen und Dopingbeichte: Olympiasieger Christian Schenk live zu Gast bei stern TV
+ WG statt Knast: Wie der Verein „Seehaus“ kriminelle Jugendliche wieder in die Gesellschaft integriert
+ Einer der seltensten Vögel der Welt: Gelingt die Wiederansiedlung des Waldrapps in Deutschland?
+ Zu großer Hunger: Warum ein Triathlet beim „All you can eat“-Sushi Hausverbot bekam


 

Haben in Chemnitz wirklich keine Menschenjagden stattgefunden?

Der tödliche Streit am Rande des Chemnitzer Stadtfestes vor zwei Wochen, bei dem zwei Ausländer einen 35-Jährigen niedergestochen haben sollen, hat Deutschland und vor allem Sachsen aufgerüttelt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger von Chemnitz haben sich rechtspopulistischen Kundgebungen und Märschen angeschlossen, um ihre Ängste auszudrücken, so sagten sie. Es gab offensichtliche Übergriffe und Hassparolen.

In der Nacht zum Sonntag kam es auch in Köthen in Sachsen-Anhalt zu einem folgenschweren Streit zwischen einem Deutschen und zwei Afghanen, an dessen Ende der 22-jährige Deutsche gestorben ist – an akutem Herzversagen, so die Aussage der Behörden.

Die zwei Afghanen (18 und 20), die auf den jungen Mann eingeschlagen hatten, wurden wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge in Untersuchungshaft genommen. Und während in sozialen Netzwerken der empörte Teil der Bevölkerung von rechtsgesinnten, auch gewaltbereiten Gruppen und der AfD zu mehreren „Trauermärschen“ am Sonntag und Montag mobilisiert wurde, ruft die Politik erneut zur Besonnenheit auf.

Doch der aufgeheizten Stimmung der vielen Menschen in Sachsen und Sachsen-Anhalt ist mit Argumenten kaum beizukommen. Die Sozialarbeiterin Rola Saleh war am 26. August in Chemnitz unterwegs und hat hautnah mitbekommen, was sich auf der Straße abspielte.

Auch sie hat eine Meinung zu der von Verfassungsschutz-Chef Maaßen angestoßenen Fake-Video-Debatte um Hetzjagden in Chemnitz. „Ich habe diese berühmte Szene aus dem Internet, wo die jungen Männer über die Straße gejagt werden, die habe ich mit eigenen Augen von der gegenüberliegenden Seite der Straße gesehen.

Der Film ist kein Fake“, so die gebürtige Libanesin. Sie habe sich bei den Hassparolen auch eingemischt, „doch dann hat ein Polizist zu mir gesagt, dass wenn ich diese Menschen filme und beleidige, dass sie für meine Sicherheit nicht sorgen können.“

stern TV hat mit weiteren Augenzeugen und Bürgern der Städte Chemnitz und Köthen gesprochen. Wie will Deutschland die Vorfälle aufarbeiten und der inneren Haltung von immer mehr Bürgern begegnen?

Hat die Gesellschaft und Politik den auflebenden Radikalismus und Nationalismus zu lange ignoriert? Live in der Sendung wird Steffen Hallaschka mit Rola Saleh und mit Sachsens stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Henning Homann sprechen, der selbst beim Sammeln von Augenzeugenberichten aus Chemnitz mitwirkt, um die Fake-Debatte zu entkräften.

Depressionen und Dopingbeichte: Olympiasieger Christian Schenk live zu Gast bei stern TV

Laufen, Werfen, Weitsprung, Hochsprung – jahrelang war Christian Schenk in vielen Disziplinen Weltspitze. 1988 gewann er bei den Olympischen Spielen in Seoul – damals für die DDR – die Goldmedaille im Zehnkampf.

Mehrfach wurde er deutscher Meister. Schenk war Anfang der 90er Jahre auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Doch schon wenige Jahre später sollte es ganz anders aussehen. Heute sagt Christian Schenk (53) von sich, er leide an einer bipolaren Störung: Hochaktive, euphorische Phasen wechseln sich mit depressiven Phasen ab.

Manchmal könne er sich dann nicht einmal dazu aufraffen, Freunden die Tür zu öffnen. „Ich habe mich immer geschämt, wenn ich depressive Phasen hatte. Ich konnte kaum sprechen, fühlte nichts. Selbst als mein Vater im Sterben lag, habe ich kaum Trauer empfunden“, so der 53-Jährige.

Auch an Suizid habe er an den sehr düsteren Tagen seines Lebens schon gedacht. Und in den übrigen Zeiten könne er ebenso wenig selbstverständlich leben, sagt Christian Schenk: „Wenn es mir richtig gut geht, kommt schnell die Angst, gerade in einer manischen Phase zu sein.“

Christian Schenk hat über seine Krankheit ein Buch geschrieben. Darin offenbart er auch: Er habe zu aktiven Sportlerzeiten gedopt. Ob das Doping mit der Erkrankung zu tun hat, wird Schenk wohl nie erfahren.

Das Präparat, das er damals zu Dopingzwecken nahm, wird jedoch mit Depressionen in Zusammenhang gebracht. Live in der Sendung wird Christian Schenk mit Steffen Hallaschka darüber sprechen, wie er seine Sportkarriere rückblickend sieht und welche Erfahrungen er mit anderen teilen will.




WG statt Knast: Wie der Verein „Seehaus“ kriminelle Jugendliche wieder in die Gesellschaft integriert

Wohnen mit Seeblick und Vollpension – wenn es darum geht, kriminelle Jugendliche zu bestrafen, klingt das ziemlich paradox. Und doch handelt es sich um ein ernst gemeintes und sogar sehr erfolgreiches Erziehungsprogramm, das der Verein „Seehaus e.V.“ in Leonberg (Baden-Württemberg) und Leipzig (Sachsen) betreibt.

Das ungewöhnliche Wohnkonzept ist neben dem geschlossenen und dem offenen Jugendstrafvollzug eine dritte Option für jugendliche Straftäter, sich zu resozialisieren: Jugendstrafvollzug in freier Form.

Die 14- bis 23-Jährigen leben im Seehaus mit bis zu sieben Jugendlichen in einer Wohngemeinschaft – gemeinsam mit sogenannten „Hauseltern“ und deren eigenen Kindern. Für viele der straffällig gewordenen Jugendlichen ist das die erste Erfahrung mit einem geregelten Familienleben.

Allein das könne schon viel bewegen, sagt WG-Vater Franz Steinert: „Das ganze Thema Väter – Vorbilder – ist bei vielen dieser Jungs ein schwieriges Feld, wo sie wenig positive Erfahrungen gemacht haben.“

Der Alltag ist auch Erziehungsprogramm für die Jugendlichen. Von frühmorgens bis in die späten Abendstunden haben sie zu tun: Schule oder Ausbildung, Sportprogramm, gemeinnützige Arbeit, Hausputz.

Darüber hinaus setzen sich die jungen Männer in Sitzungen mit der Opferperspektive ihrer Verbrechen auseinander. „Ich habe im Seehaus extrem gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Das konnte ich davor gar nicht“, sagt der ehemalige Bewohner Richard (18).

„Man lebt dort zusammen, arbeitet zusammen, bekommt quasi alles voneinander mit. Dieses Gemeinschaftsgefühl ist so stark, dass man sich gegenseitig unterstützt. Und jetzt habe ich es geschafft, dass ich mein Leben selber organisieren kann.“

Was das Projekt besonders erfolgreich macht und wie sehr es die Jugendlichen prägt – darüber wird Steffen Hallaschka live mit den WG-Eltern Steffi und Franz Steinert sowie dem ehemaligen Häftling Richard sprechen.

Außerdem in der Sendung:

+ Einer der seltensten Vögel der Welt: Gelingt die Wiederansiedlung des Waldrapps in Deutschland?

Der Waldrapp ist einer der seltensten Vögel der Welt, in Deutschland und Mitteleuropa ist er seit Jahrhunderten ausgerottet. Doch die Chancen stehen gut, dass wir ihn bald wieder in freier Wildbahn sehen können. Sofern es diesen Forschern gelingt, den ahnungslosen Vögeln das Leben in Freiheit beizubringen.

+ Zu großer Hunger: Warum ein Triathlet beim „All you can eat“-Sushi Hausverbot bekam

Es gehört schon Einiges dazu, 80 Portionen Sushi zu verdrücken. Doch Triath­let Jaroslav Bobrowski hat in der Regel einen Bärenhunger, wenn er in sein Lieblings-Restaurant kommt. Der Mann isst 20 Stunden gar nichts, um sich dann den Bauch voll zu schlagen. Nicht bei mir, hat sich jetzt der Sushi-Laden-Besitzer gedacht.

„stern TV“ heute Abend um 22:15 Uhr bei RTL

 
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Über den Autor

Sebastian Heide

Schon immer TV- und Serien-Fan. Seit Oktober 2009 betreibe ich die Internetseite STARSonTV. Ab 2006 leitete ich das größte Forum Europas der Serie "Queer as folk". Bis 2007 leitete ich das größte, deutsche Serienforum "Serien Forum Central".

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