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access_time 12. September 2018
MAISCHBERGER immer Mittwochs um 22:45 Uhr im Ersten.

© WDR/Peter Rigaud

Heute Abend befasst sich Sandra Maischberger mit dem Thema „Die Mietenexplosion: Wird Wohnen unbezahlbar?“ und diese Gäste sind im Studio: Malu Dreyer, Karin Jünke, Christoph Gröner, Florian Schmidt, Anja Franz und Ursula Weidenfeld.

Rentner müssen nach Jahrzehnten ihre Wohnung verlassen. Familien mit Kindern finden keine Bleibe. Investoren kaufen Wohnungen als Geldanlage und lassen sie leer stehen. Kaum etwas beschäftigt die Deutschen so sehr wie die Frage nach bezahlbarem Wohnraum.

Die Sorge geht quer durch alle sozialen Schichten, nicht nur in Großstädten: Wie lange kann ich mir meine Wohnung noch leisten? Wird ein Grundrecht wie Wohnen immer mehr zu einem Luxusgut? Gehen politische Maßnahmen wie die von der Großen Koalition beschlossene Verschärfung der Mietpreisbremse nicht weit genug?

Könnte die aktuelle Forderung der SPD-Spitze nach einem Mietenstopp für fünf Jahre den Mietern helfen? Oder verprellen solche Eingriffe private Bauunternehmer?


 

Die Gäste heute Abend

Malu Dreyer, SPD (Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz)

„Grundstückspreise und Mieten schnellen in die Höhe“, beklagt die stellvertretende SPD-Vorsitzende. Mit einem 12-Punkte-Plan will ihre Partei nun gegen steigende Wohnkosten vorgehen und fordert einen „Mietenstopp, um die Preisspirale zu unterbrechen“. Mieter sollen besser geschützt und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen beschränkt werden. Der Kauf von Wohnraum als reines Gewinngeschäft soll höher besteuert werden. Mit den gerade vorgestellten Forderungen geht die SPD deutlich über die Vereinbarungen mit der Union im Koalitionsvertrag hinaus.

Karin Jünke (Rentnerin)

„Mein ganzes Leben hat sich in diesem Haus abgespielt“, berichtet die frühere Sekretärin. 70 Jahre lang lebte Karin Jünke in der Wohnung im beliebten Münchner Stadtteil Schwabing. Nach dem Tod Ihres Mannes versicherte ihr der Vermieter: „Sie bekommen keine Mieterhöhung, wir sind doch keine Unmenschen.“ Doch nachdem der Eigentümer die Immobilie an seinen Enkel übergeben hatte, sollte die Miete auf das Doppelte steigen, unter anderem wegen einer energiesparenden Modernisierung. Die Rentnerin musste ihre Wohnung aufgeben und an den Stadtrand ziehen.

Christoph Gröner (Bauunternehmer)

„Die Politik verhindert durch zu viele Verordnungen und enorme Hürden, dass mehr gebaut wird“, beklagt Christoph Gröner, der mit seiner Firma als einer der größten Immobilien-Entwickler Deutschlands gilt. „Daher bin ich gezwungen, viele teure Wohnungen zu bauen, um damit wenige preiswerte zu finanzieren.“ Der Unternehmer fordert Städte und Kommunen dazu auf, Bauflächen schneller freizugeben und verlangt von der Politik, dass Baurecht zu vereinfachen und Fristen zu verkürzen. Dann könne man doppelt so schnell und zum halben Preis bauen.




Florian Schmidt, B’90/Grüne (Baustadtrat Berlin-Kreuzberg)

„Städte dürfen nicht zu Reichenghettos verkommen“, warnt der Grünen-Politiker, der im Berliner Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain Immobilieninvestoren den Kampf angesagt hat. Diese seien ausschließlich auf Profit aus, kritisiert der „Robin Hood der Mieter“ („SZ“). Auch den Unternehmer Christoph Gröner zählt Florian Schmidt dazu: „Gröner will Luxushäuser für die Reichen errichten. Das unterstützen wir nicht.“ Mit einem Vorkaufsrecht der Stadt auf Immobilien will er alteingesessene Mieter schützen.

Anja Franz (Mieterverein München)

Die Münchner Rechtsanwältin kennt die Probleme auf dem hart umkämpften Wohnungsmarkt ihrer Heimatstadt. Dramatische Mieterhöhungen nach Modernisierungen seien keine Seltenheit und bezahlbarer Wohnraum werde immer seltener, sagt Anja Franz. „Das Problem betrifft längst nicht mehr nur Geringverdiener und kinderreiche Familien, sondern ist schon in der oberen Mittelschicht angekommen“, berichtet die Pressesprecherin des Münchner Mietervereins. In der Sendung erläutert sie die Rechte von Mietern und Vermietern.

Ursula Weidenfeld (Journalistin)

Die Wirtschaftsjournalistin hält die politischen Maßnahmen zur Linderung der Wohnungsnot für weitgehend ungeeignet. Beispielsweise verleite die Mietpreisbremse Investoren dazu, lieber an anderen Orten zu bauen als in Städten, die dieses Instrument nutzen. „Bauvorschriften, Steuern und komplizierte Verfahren machen das Bauen so teuer, dass kaum noch Wohnraum für weniger Wohlhabende geschaffen wird“, glaubt die renommierte Kolumnistin.

Wiederholungen der Sendung

Do, 13.09.18 | 00:40 Uhr | WDR
Do, 13.09.18 | 03:30 Uhr | Das Erste
Do, 13.09.18 | 08:05 Uhr | WDR
Do, 13.09.18 | 21:02 Uhr | tagesschau24
Fr, 14.09.18 | 01:50 Uhr | MDR
Sa, 15.09.18 | 04:30 Uhr | SWR BW
Sa, 15.09.18 | 23:15 Uhr | 3sat

Über Sandra Maischberger

Sandra Maischberger ist eine der glaubwürdigsten und beliebtesten Fernsehjournalistinnen Deutschlands.

Die Jury des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises lobte sie für ihre Fähigkeit, „die Persönlichkeit der Interviewten ohne Indiskretion und Tabubrüche darzustellen“. Neugier und Intelligenz gepaart mit Unnachgiebigkeit und journalistischem Instinkt prägen auch ihre Moderationen, Reportagen und Dokumentationen, in denen Sandra Maischberger Themen kompetent, kritisch und klar auf den Punkt bringt. „Journalismus ist meine Berufung“, sagt sie, „denn Journalismus ist für mich lebenslanges Lernen“.

Und gelernt hat sie viel, seit sie 1989 ihre ersten Erfolge mit der Jugendsendung „Live aus dem Schlachthof“ (Bayerisches Fernsehen) feierte. 1991 folgte „Talk im Turm“ (Sat.1) mit Erich Böhme, bevor sie 1992 durch ihre erste tägliche Interviewsendung, „0137“ (Premiere), führte. Von 1993 bis 1994 moderierte und konzipierte sie das wöchentliche Format „Spiegel TV Interview“ (Vox).

1995 machte sie eine achtmonatige Weltreise. Im Jahr darauf moderierte sie für SPIEGEL TV die Sendung „Freitag Nacht“ (Vox). Es folgten „Greenpeace TV“ (RTL) und Arbeiten für das ZDF, den WDR und den Bayerischen Rundfunk.

Im Januar 2000 startete sie mit ihrer preisgekrönten Talkshow „Maischberger“ (n-tv). 2002 drehte sie die viel beachteten Dokumentationen „‚Dr. Wedel und Mr. Hyde‘ – der Regisseur der Affäre Semmeling“ (ZDF) und „Es ist 20 Uhr … – Die Tagesschau wird 50!“ (NDR/WDR).

Im Zuge der Bundestagswahl 2002 moderierte sie gemeinsam mit Peter Kloeppel die Polit-Talk-Reihe „Im Kreuzfeuer“ (RTL). Seit 2003 prägt sie das ARD-Talkformat „Menschen bei Maischberger“ (heute: „Maischberger“).

„Maischberger“ heute Abend um 22:45 Uhr in der ARD

 
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Über den Autor

Sebastian Heide

Schon immer TV- und Serien-Fan. Seit Oktober 2009 betreibe ich die Internetseite STARSonTV. Ab 2006 leitete ich das größte Forum Europas der Serie "Queer as folk". Bis 2007 leitete ich das größte, deutsche Serienforum "Serien Forum Central".

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