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MAISCHBERGER immer Mittwochs um 22:45 Uhr im Ersten.

© WDR/Peter Rigaud

Heute Abend befasst sich Sandra Maischberger mit dem Thema „Israelhetze und Judenhass: Gibt es einen neuen Antisemitismus?“ und diese Gäste sind im Studio.

Die umstrittene ARD-Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ hat viele Fragen aufgeworfen: Macht sich ein neuer Antisemitismus in Deutschland und Europa breit?

Ein Antisemitismus, der sich vor allem aus dem israelisch-arabischen Konflikt im Nahen Osten nährt? Sind es wirklich vor allem muslimische Migranten, die ihre Abneigung gegenüber Juden bei uns offen zum Ausdruck bringen und damit ein antisemitisches Klima in der ganzen Gesellschaft befördern?

Die Gäste heute Abend

Michael Wolffsohn (Historiker)

„Es gibt neue Formen des Antisemitismus, von alten und neuen Rechten, Teilen der Linken und ganz entscheidend aus Teilen der muslimischen Welt“, sagt der Geschichtsprofessor, der die Dokumentation als herausragend lobt. Deutschland und Europa seien durch die Bevölkerung eng mit dem Nahen Osten verflochten und so zum westlichen Nebenkriegsschauplatz geworden. „Die Juden werden seit den sechziger Jahren von Extremisten und Islamisten als fünfte Kolonne Israels gesehen und sind daher im fundamentalistischen Fadenkreuz.“

Norbert Blüm (CDU-Politiker)

Der frühere CDU-Bundesminister, der sich lange für die Palästinenser in besetzten Gebieten engagierte, sah sich vor einigen Jahren mit dem Vorwurf des Antisemitismus konfrontiert, weil er militärische Vergeltungsaktionen Israels scharf kritisierte. Dieser Vorwurf werde „auch als Knüppel benutzt, um jeden Hinweis auf die Missachtung der Menschenrechte totzumachen“, erwiderte Norbert Blüm, der bis heute betont: „Ich verteidige immer das Existenzrecht Israels, aber dann muss man auch das Existenzrecht der dort lebenden Araber akzeptieren.“

Ahmad Mansour (Psychologe)

Der Berliner Extremismusexperte und Berater der Filmautoren beobachtet unter jungen Muslimen in Deutschland einen wachsenden Antisemitismus. Er gehöre „in muslimischen Familien zur Erziehung“. Ahmed Mansour, der als Palästinenser in Israel aufwuchs, kennt diese Einstellung aus seiner eigenen Vergangenheit: „Als Jugendlicher habe ich den Juden den Tod gewünscht und sie mit Schweinen verglichen.“ Erst die Begegnung mit jungen Israelis und Juden während seines Studiums in Tel Aviv habe seine Sicht grundlegend verändert.

Gemma Pörzgen (Journalistin)

„Der Film hat einfach eine sehr klare propagandistische Linie und zeigt aus meiner Sicht eben diese ganze Thematik sehr einseitig“, sagt die Nahostexpertin. Viele Probleme würden in einem sehr aufgeregten Stil verrührt. „Ich bedaure, dass dadurch der Zuschauer weniger über die eigentlichen Probleme sowohl in der Region wie auch über den Antisemitismus in Europa erfährt“, sagt die langjährige Auslandskorrespondentin.

Rolf Verleger (ehem. Mitglied „Zentralrat der Juden in Deutschland“)

Der frühere Psychologieprofessor zeigt sich über den Antisemitismus in Deutschland nicht verwundert: „Wenn Politiker und Medien Israels Politik für richtig halten und Repräsentanten des Judentums jede Kritik an Israel zur Kritik an Juden erklären, fordert man antisemitische Parolen geradezu heraus.“ Für Rolf Verleger sieht die Logik der Argumentation in dem Film so aus: „Es gibt keinen Grund, Israel zu kritisieren, denn die Palästinenser haben Unrecht, daher ist jede Kritik an Israel unsachlich.“ Das aber, so das ehemalige Mitglied im „Zentralrat der Juden in Deutschland“, sei falsch.


Jörg Schönenborn (WDR-Fernsehdirektor)

WDR und Arte sahen sich wegen der Ablehnung der Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt – Der Hass auf Juden in Europa“ scharfer, auch polemischer Kritik ausgesetzt. Von Zensur, aber auch von „antizionistischen Ressentiments“ war die Rede. Jörg Schönenborn stellt sich bei „maischberger“ dieser Kritik.

„Maischberger“ heute Abend um 23:45 Uhr in der ARD

 
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