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Jannik Scharmweber spielt Nico Zenker in der "Lindenstraße"

© WDR/Steven Mahner

Moderator Marcel Schenk trifft regelmäßig Schauspieler/innen vom Ensemble der ARD-Kultserie „Lindenstraße“ zum Gespräch. Folge 2: Jannik Scharmweber als „Nico Zenker“.

Marcel Schenk: Hallo Jannik, schön, dich zu treffen.

Jannik Scharmweber: Ja, schön, dass es geklappt hat.

Marcel Schenk: Du bist Jahrgang 1990. Das heißt, die Serie ist schon älter als du selbst. Was ist denn deine erste eigene Erinnerung an die „Lindenstraße“?

Jannik Scharmweber: Meine ersten Erinnerungen sind tatsächlich die 90er Jahre, weil meine Mutter immer die „Lindenstraße“ geguckt hat. Deswegen bin ich im Prinzip mit der Serie aufgewachsen. Umso spannender ist es dann natürlich auch für mich gewesen, hier irgendwann selber zu stehen. Leider konnte meine Oma das nicht mehr miterleben, sie ist schon verstorben, aber sie hat die „Lindenstraße“ auch immer geguckt. Also, es geht da schon ein Traum in Erfüllung, hier zu drehen. Ein Traum von dem man vorher als Kind gar nicht wusste, dass es ihn gibt.

Marcel Schenk: Wie war dein Weg zur Schauspielerei? Entdeckt wurdest du ja nicht nur auf der Bühne, sondern auch als Model. Du hattest schon Shootings in New York, davon können andere nur träumen.

Jannik Scharmweber: Genau, ja und ich shoote auch heute noch. Aber die Schauspielerei ist schon etwas Besonderes. Ich hab früh mit Schauspiel zu tun gehabt, da meine Mutter mich sehr gefördert hat. So in Punkten wie Improvisationstheater. Einfach, damit ich ein gutes Körpergefühl bekomme. Ich war in Urlauben immer bei Kindermusicals dabei. Dann kam aber irgendwann der Zeitpunkt, wo Pokémon-Karten und sowas wichtiger waren, als eine Rolle im nächsten Kindertheater. Für meine Mutter war das kein Problem, sie sagte, ich solle mich erstmal auf die Schule konzentrieren. 2008 oder 2009 wusste ich dann selber nicht, wo der Weg mich hinführt und was ich machen werde. Ich merkte aber, dass mich das Künstlerische schon interessiert, habe viel gemalt, immer noch ab und zu geschauspielert und bin dann, recht spontan, nach Berlin gegangen.

Jannik Scharmweber spielt Nico Zenker,
© WDR/Steven Mahner

Marcel Schenk: Jetzt bist du noch nicht soooo lange in der „Lindenstraße“ dabei, aber gab es vielleicht schon einen lustigen, emotionalen oder eben ganz besonderen Moment, der dir in Erinnerung bleiben wird?

Jannik Scharmweber: Ja also, es gibt bestimmt einige Momente, es war viel Witziges dabei. Ich wurde von Anfang an von allen hier sehr gut aufgenommen. Manchmal haben mir Kollegen z.B. irgendwas in die Hand gedrückt beim Dreh, eine Decke oder so, eben einen Gegenstand, der mit der Spielszene gar nichts zu tun hatte. Und ich hatte das dann in der Hand, eher überflüssig, das war schon lustig, sowas gehört irgendwie auch dazu. Aber jetzt so richtig extrem im Gedächtnis, als besonderer Moment, bleibt die Live-Folge. Das war schon etwas ganz Besonderes! Da musste man innerhalb von Sekunden reagieren und agieren. Von Studio 1 nach Studio 2, und plötzlich musste ich in – ich sag‘ mal drei oder vier Atemzügen – so runterfahren, dass ich im nächsten Livebild so spielen konnte, als sei ich gerade aus dem Bett aufgestanden. Das war alles spannend. Hier in der „Lindenstraße“ gibt es immer wieder besondere Momente. Es macht, und das ist wichtig, immer Spaß!


Marcel Schenk: Wie lernst du deine Texte? Hast du ein Ritual?

Jannik Scharmweber: Ich konnte schon immer relativ gut auswendig lernen. Früher habe ich die Texte auch noch abgeschrieben, um sie mir darüber einzuprägen … und dann kam es immer mehr, dass ich die Drehbücher nur noch gelesen habe, und sie waren dann auch präsent. Man muss sich da auch auf sich verlassen, man muss den Text „denken“.

Marcel Schenk: Stell dir vor, du hättest morgen einen freien Tag, so einen Tag, an dem du machen kannst, was du willst. Wie sieht solch ein Tag bei dir aus?

Jannik Scharmweber: Das ist tatsächlich eine schwierige Frage, weil ich gar nicht weiß, was wirklich perfekt wäre und was nicht so perfekt ist. Ein Tag für mich kann so aussehen, dass ich wirklich ausschlafe und einfach mal nix tue. Aber es gibt auch freie Tage, da frage ich mich: „Hey, warum stehst du jetzt nicht auf, das passt doch gar nicht zu dir.“ Ich steh‘ gern morgens auf, mache mir ein Porridge mit Banane, gehe zum Sport und freue mich, wenn meine Freunde auch Zeit haben und wir etwas gemeinsam unternehmen können. Oder ich gehe mit meinem Papa Tennis spielen, also es gibt viel, was an einem perfekten freien Tag möglich wäre. Das variiert.

Marcel Schenk: Wenn „Nico Zenker“ ein Junge aus deiner Nachbarschaft wäre, würdest du ihn mögen? Wärt ihr Freunde?

Jannik Scharmweber: (lacht) Wäre ich jünger, bestimmt. Ja also, ich finde, dass nicht ich mich in Nico wiedererkenne, sondern dass es unter den Zuschauern einige geben könnte, die sich in Nico wiederfinden. Ob sie damals sechzehn waren oder jetzt eben zweiundzwanzig sind. Es gibt einiges Positives an ihm, deshalb würde ich mit Nico auf jeden Fall klarkommen …. ich komme aber allgemein mit allen Menschen klar. Nico ist ein kleiner Tollpatsch und macht ein bisschen Blödsinn, aber ich glaube, eigentlich kann man ihm das gar nicht übel nehmen. Deswegen würde ich wahrscheinlich auch mal mit Nico losziehen.

Marcel Schenk: Danke für deine Zeit, Jannik.

Jannik Scharmweber: Gern. Danke dir!

INFO


Jannik Scharmweber
Rolle: Nico Zenker

In der „Lindenstraße“ seit: Folge 1539 (er übernahm die Rolle von Jeremy Mockridge)

Jannik wurde 1990 in Lüneburg geboren und lebt heute in Hamburg.


 
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