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Moderatorin Anne Will führt durch den Sonntagstalk im Ersten.

© NDR/Wolfgang Borrs

Heute Abend geht es bei Anne Will um das Thema „Bundespräsident Steinmeier – Der richtige Mann in rauen Zeiten?“ und diese Gäste sind vor Ort im Studio.

Frank-Walter Steinmeier gilt als beliebtester Politiker Deutschlands. Nun soll er die Nachfolge von Joachim Gauck antreten und am Sonntag zum neuen Bundespräsidenten gewählt werden. Doch ist er der richtige Bundespräsident in rauen Zeiten? Und welche Akzente kann und muss Steinmeier setzen?


Die Gäste

Hannelore Kraft (SPD)
Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen

Kurzbiografie: Geboren am 12. Juni 1961 in Mülheim, Ausbildung zur Bankkauffrau, Wirtschaftsstudium in Duisburg und London. Anschließend arbeitet sie als Unternehmensberaterin und Projektleiterin. 1994 tritt sie in die SPD ein. Im Jahr 2000 zieht Kraft in den Landtag von Nordrhein-Westfalen ein. Von April 2001 bis November 2002 ist sie Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, anschließend bis zur Abwahl der Regierung Steinbrück Ministerin für Wissenschaft und Forschung. Von 2005 bis 2010 amtiert Kraft als SPD-Fraktionschefin im Landtag. Im Juli 2010 wird sie zur Ministerpräsidentin gewählt. Zudem ist Kraft seit 2009 stellvertretende Bundesvorsitzende ihrer Partei.

Andreas Scheuer (CSU)
Generalsekretär

Kurzbiografie: Geboren am 26. September 1974 in Passau, Lehramtsstudium sowie Studium der Politikwissenschaft, Wirtschaft und Soziologie an der Universität Passau. 1994 tritt Scheuer in die Junge Union und die CSU ein. In der Jungen Union ist er zunächst im Deutschlandrat und steigt dann in den Landesvorstand auf, 2002 wird er für die CSU in den Passauer Stadtrat gewählt, im selben Jahr zieht er für seine Partei in den Bundestag ein. 2007 wird Scheuer Bezirksvorsitzender der JU-Niederbayern. 2009 bis 2013 ist er als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung tätig. Generalsekretär der CSU ist Scheuer seit 2013.

Gregor Gysi
Bundestagsabgeordneter (Die Linke)

Kurzbiografie: Geboren am 16. Januar 1948 in Berlin, Studium der Rechtswissenschaften in Berlin, Promotion im Jahr 1976. Seit 1971 ist Gysi Rechtsanwalt in Berlin. 1967 tritt er der SED bei, nach der Wende wird er zum Vorsitzenden der Nachfolgepartei PDS gewählt (1989 bis 1993). Im Deutschen Bundestag sitzt Gysi von 1990 bis 2002, zeitweise als Chef der PDS-Fraktion. 2002 wechselt er als Wirtschaftssenator in die Berliner Landesregierung, tritt aber nach einem halben Jahr zurück. Seit 2002 ist er wieder als Rechtsanwalt tätig. Bei den Bundestagswahlen 2005 und 2009 gewinnt er als Spitzenkandidat der Linken jeweils ein Direktmandat. Von 2005 bis 2015 amtiert Gysi als Chef der Linksfraktion. 2016 wird er zum Vorsitzenden der Europäischen Linken gewählt. Gysis Partei schickt mit dem Armutsforscher Christoph Butterwege einen eigenen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl ins Rennen.

Shermin Langhoff
Intendantin des Maxim Gorki Theaters Berlin, nimmt am Sonntag an der Bundespräsidenten-Wahl teil

Kurzbiografie: Geboren 1969 in Bursa (Türkei), Lehre zur Verlagskauffrau und Volontariat beim NDR. Währenddessen wirkt sie an Filmproduktionen mit. Einblicke in die deutsche Theaterlandschaft erhält sie an der Berliner Volksbühne unter Frank Castorf. 2004 bis 2008 Kuratorin am Berliner Theater Hebbel am Ufer (HAU). Anschließend gründet sie im Berliner Stadtteil Kreuzberg das Ballhaus Naunynstraße, das sie bis 2013 leitet. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Langhoff Intendantin des Maxim Gorki Theaters Berlin. Sie prägte den Begriff des „postmigrantischen Theaters“. Langhoff wird als Wahlfrau der Berliner Bündnis 90/Die Grünen-Fraktion in die Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten entsandt.

Ulf Poschardt
Chefredakteur von WeltN24

Kurzbiografie: Geboren am 25. März 1967 in Nürnberg, Journalistik- und Philosophiestudium in München, Promotion im Jahr 1995. Ab 1996 Chefredakteur des „SZ-Magazins“, muss Poschardt diesen Posten 2000 abgeben. Bald darauf heuert er beim Axel-Springer-Verlag als Creative Director der „Welt am Sonntag“ an. 2007 gibt Poschardt ein Gastspiel bei Condé Nast als Chef der deutschen Ausgabe von „Vanity Fair“, kehrt aber 2008 als stellvertretender Chefredakteur der „Welt am Sonntag“ zu Springer zurück. Seit 2009 fungiert Poschardt zudem als Herausgeber der Musikmagazine des Axel-Springer-Verlags. 2010 wird Poschardt stellvertretender Chefredakteur der Welt-Gruppe, steigt er zum Chefredakteur von WeltN24 auf.

„Anne Will “ heute Abend um 21:45 Uhr in der ARD

 
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