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Katrin (Ulrike Frank) will die gemeinsame Zeit mit Till (Merlin Leonhardt) am Meer genießen, doch Till findet keine Ruhe...

© RTL / Benjamin Kampehl

Heute Abend wird bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ die Liebe von Katrin und Bommel auf tragische Weise enden. Wir haben die letzten Infos für euch.

Bommel leidet seit langem an einer unheilbaren Nervenkrankheit: Dem „Lancaster-Syndrom“ in der Serie. Alle Lebenskräfte haben ihn verlassen. „Bommel“ und „Katrin“ stehen kurz vor der Entscheidung: Freitod oder aktive Sterbehilfe?

Damit greift Deutschlands beliebteste Vorabend-Serie wieder ein großes Tabuthema auf. Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Tod kommt im deutschen Fernsehen noch immer viel zu kurz. Doch die Macher der Serie setzen nicht auf den billigen Schock-Effekt, sondern wollen auch zur Auseinandersetzung mit dem Thema anregen.

GZSZ-Producer Damian Lott betont: „Selbstverständlich gab es viele und heftige Diskussionen – wie bei allen unseren Stories. Sobald wir uns eines Themas annehmen, von dem wir wissen, dass es nach wie vor heftige Kontroversen auslöst, spiegelt sich dies natürlich auch in unserem Umgang damit: Alle Argumente für und wider werden auch innerhalb des Story-Teams und der Produktion diskutiert und von allen Seiten beleuchtet.“


Der Tod von „Bommel“ wird nicht nur bei den Zuschauern von GZSZ für viele Tränen sorgen. Auch das gesamte Team war vom Drehbuch gerührt. Die dramatischen Szenen entstanden in Sankt Peter-Ording an der Nordsee.

Ulrike Frank (spielt Katrin Flemming) erinnert sich: „Es war die perfekte Kulisse für diese bewegende, tragische Geschichte. Wir hatten großes Glück mit dem Wetter. Uns blies zwar der kalte Wind um die Nase, teilweise waren die Priele gefroren und es lag Schnee. Aber nicht nur ich hatte leichten Sonnenbrand, weil die ganze Zeit die Sonne strahlte. So konnten wir unser gewaltiges Drehpensum schaffen. Immer wieder mussten wir vor der Flut weichen oder dem Wasser hinterhereilen.“

Das Video zum Making Of

Das Schicksal ihrer Serien-Figur bedauert die Schauspielerin ungemein: „Kaum hat Katrin mit Till die große Liebe gefunden, wird ihr dieses Glück so grausam entrissen. Bis zuletzt reißt sie sich für ihn zusammen, aber nach seinem Tod fehlt ihr der Halt, die Perspektive und ich wünsche ihr, dass sie die Lebensfreude, die sie mit Till erfahren hat, irgendwann wiederfindet.“

Ulrike Frank steht zu 100 Prozent hinter der Entscheidung, ein solch kontroverses und schwieriges Thema in der RTL-Serie aufzugreifen: „GZSZ wagt sich immer wieder an kontroverse Themen, wie zuletzt mit der Inzest-Geschichte im Umfeld der 6000. Folge. Das regt an, sich darüber Gedanken zu machen und erzeugt Spannung.“ Sie verspricht: „Wir haben uns dem Thema selbstbestimmtes Sterben mit Respekt und Sorgfalt genähert.“

Die letzten Bilder von Katrin und Bommel


 

Freitod oder aktive Sterbehilfe – bei dieser schwierigen Frage hat Ulrike Frank noch keine definitive Antwort für sich selbst gefunden: „Katrin bietet Till Beihilfe zur Selbsttötung an und das verstehe ich. Ich weiß allerdings nicht, was ich in dieser Situation tun würde.“

Merlin Leonhardt scheidet mit dem Serien-Tod endgültig bei GZSZ aus, hat keine Chance auf eine Rückkehr. Er sieht das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Für mich ist es ein schönes Ende dieser Zeit bei GZSZ. Ich bereue es nicht, weil es für mich wie das Ende eines Abschnitts meines Lebens war. Und jetzt freue ich mich auf das, was kommt.“

GZSZ-Produzentin Petra Kolle stellt sich derweil auf eine überwältigende Zuschauerresonanz ein: „Wir haben im letzten Jahr einige krasse Tabuthemen angepackt: Inzest, stille Geburt, Stalking. Unsere Zuschauer haben darauf durchweg positiv reagiert.“ Die erfahrene Fernsehmacherin weiß: „Sowohl durch die guten Quoten als auch in den Reaktionen auf Social Media Plattformen sowie in unserer Markforschung erhalten wir von den Zuschauern enormen Zuspruch. Sie sind oftmals froh, dass GZSZ Themen anpackt, die anderswo gern vermieden werden, im Alltag der Menschen aber durchaus vorkommen. Und das ist ja auch der Kern unserer Arbeit: No Conflict – No Story!“

„GZSZ“ täglich um 19:40 Uhr bei RTL

 
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