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Moderatorin Anne Will führt durch den Sonntagstalk im Ersten.

© NDR/Wolfgang Borrs

Heute Abend geht es bei Anne Will um das Thema „Trump im Amt – Verändert das die Weltordnung?“ und diese Gäste sind dieses Mal vor Ort im Studio.

Mit seiner Vereidigung ist Donald Trump 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Wird seine Präsidentschaft die bisherige Weltordnung verändern? Inwieweit können EU und NATO noch auf den Partner USA setzen?

Mit Sorge reagieren deutsche Entscheider in Politik und Wirtschaft auch auf Trumps Credo „America first“. Doch wem würde Trump mit einer Politik der Abschottung wirklich schaden?


Die Gäste

Ursula von der Leyen (CDU)
Bundesministerin der Verteidigung

Kurzbiografie: Geboren am 8. Oktober 1958 in Brüssel, Studium der Volkswirtschaftslehre in Göttingen und Münster sowie der Medizin in Hannover. Anschließend arbeitet sie als Assistenzärztin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und promoviert 1991. Nach einem vierjährigen USA-Aufenthalt ist von der Leyen von 1996 bis 2002 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der MHH tätig. Seit 1990 CDU-Mitglied, engagiert sie sich zunächst in der Kommunalpolitik und wird 2003 von Christian Wulff als Sozialministerin in die niedersächsische Landesregierung geholt. 2005 wechselt sie als Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Bundeskabinett und übernimmt 2009 das Arbeits- und Sozialministerium. Seit 2010 ist von der Leyen auch stellvertretende Parteivorsitzende. 2013 wird sie die erste Bundesverteidigungsministerin in der Geschichte Deutschlands.

Günter Verheugen (SPD)
Ehemaliger EU-Erweiterungskommissar und Kommissar für Unternehmen und Industrie

Kurzbiografie: Geboren am 28. April 1944 in Bad Kreuznach, Volontariat bei der Neuen Ruhr Zeitung und Neuen Rhein Zeitung in Essen und Köln, Studium der Geschichte, Soziologie und der Politischen Wissenschaften in Köln und Bonn. 1969 wird Verheugen Referatsleiter im Bundesinnenministerium, später im Auswärtigen Amt. Ab 1977 führt er die Geschäfte der FDP, 1978 wird er zum FDP-Generalsekretär gewählt. Nach dem Bruch der sozialliberalen Koalition 1982 wechselt Verheugen von der FDP zur SPD, für die er von 1983 bis 1999 im Deutschen Bundestag sitzt. 1999 geht Verheugen als EU-Erweiterungskommissar nach Brüssel, von 2004 bis 2010 amtiert er als Industriekommissar. 2010 gründet er die „European Experience Company GmbH“ mit Sitz in Potsdam, die in europapolitischen Fragen berät. Derzeit hält er eine Honorarprofessur an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder).

Dieter Kempf
Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V. (BDI)

Kurzbiografie: Geboren am 10. Januar 1953 in München, wo er auch Betriebswirtschaftslehre studiert. Zunächst arbeitet er bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur & Young (heute Ernst & Young). 1991 wird Kempf Vorstandsmitglied bei der DATEV eG in Nürnberg, deren Vorstandsvorsitzender er ab 1996 ist. Ab 1999 sitzt er im Vorstand des neu gegründeten Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V., kurz BITKOM. 2011 wird er dessen Präsident. Seit 2005 hat Kempf eine Honorarprofessor an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 2011 bis 2015 ist er Vizepräsident des BDI, seit dem 1. Januar 2017 Präsident des BDI. Er sitzt in verschiedenen Aufsichtsräten und Beiräten.

Michael Wolffsohn
Historiker

Kurzbiografie: Geboren am 17. Mai 1947 in Tel Aviv, Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Berlin, Tel-Aviv und New York. 1975 promoviert Wolffsohn an der Freien Universität Berlin, 1980 wird er in Politikwissenschaft und Zeitgeschichte habilitiert. Ab 1981 bis zu seiner Emeritierung 2012 ist Wolffsohn Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr München. Dort gründet er 1991 die Forschungsstelle für deutsch-jüdische Zeitgeschichte. Inzwischen ist Wolffsohn vorwiegend als Publizist tätig.

Ralph Freund
Vizepräsident „Republicans Overseas Germany“

Kurzbiografie: Geboren am 20. Dezember 1965 in Frankfurt am Main, Studium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre in San Francisco, Mannheim und Darmstadt. Anschließend ist Freund zunächst für Investmentbanken in New York und Frankfurt tätig. 1997 gründet er eine Unternehmensberatung. 2008 tritt er den Republicans Overseas bei, die republikanische Werte im Ausland vertreten, und ist deren Schatzmeister und Vizepräsident. Freund ist Mitglied der CDU sowie der Republikanischen Partei der USA. Als Deutscher ist er in den USA nicht wahlberechtigt, seine Stimme aber hätte er Donald Trump gegeben.

„Anne Will “ heute Abend um 21:45 Uhr in der ARD

 
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