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„500 – Die Quiz-Arena“: Michael Marji will heute richtig absahnen

„500 – Die Quiz-Arena“: Michael Marji will heute richtig absahnen

access_time 11. Juli 2016 chat_bubble_outline 0 Kommentare
Kandidat Michael Marji spielt heute erneut bei "500 - Die Quiz-Arena" bei RTL.

© RTL / picture alliance / Jan Haas

Heute Abend zeigt RTL die zweite Ausgabe von „500 – Die Quiz-Arena“ und Kandidat Michael Marji will alles geben und den großen Gewinn abräumen. Schafft er das?

Michael Marji (30, Student aus Mainz) schaffte es in der ersten Show am vergangenen Montag bis Frage 54 und spielt heute als Überhangkandidat bei RTL weiter (40.000 € sind bisher sicher).

Er wohnt im Studentenwohnheim auf 16 qm! Im Interview spricht er über die schnelle Quizshow.

Was hat Sie an der Teilnahme gereizt?
Michael Marji: „Es ist eine Sendung, bei der man sein Wissen gut ausspielen kann. Es gibt zum Beispiel keine vorgegebenen Antwortmöglichkeiten. Das ist ein großer Vorteil für mich, denn so kann ich direkt mein aktives Wissen abrufen. Ich quizze schon seit einigen Jahren und habe daher Erfahrung darin. Nun kann ich die Listen, die ich seit Jahren zum Lernen anfertige, super einbringen. Und dass man dazu auch noch viel Geld gewinnen kann, ist natürlich auch nicht von Nachteil.“

Sie sind also ein großer Quiz-Fan?
Michael Marji: „Ja, diese Gier nach Wissen und Information hatte ich schon als ich noch ein kleiner Junge war. Schon damals habe ich gerne Quiz-Spiele gespielt, aber niemand wollte mit mir mitspielen. Daher habe ich mir die Fakten dann alleine angeeignet. Irgendwann bin ich auf WWM aufmerksam geworden und habe an einem Freund gesehen, dass man auch ohne große Vorbereitung sehr viel wissen kann. Daraufhin habe ich mir überlegt, dass man mit einer systematischen Herangehensweise noch sehr viel mehr erreichen kann. So habe ich vor vier Jahren angefangen, sehr intensiv WWM zu schauen, die Fragen zu kategorisieren und in Computer-Dateien festzuhalten. Es sind vor allem die Aha-Momente, die mich reizen, wenn sich Dinge in Zusammenhang setzen lassen und dabei helfen, die große Vielfalt der Welt besser zu verstehen.“

Wie haben Sie sich auf die Show vorbereitet?
Michael Marji: „Für eine erfolgreiche Teilnahme an der Show ist es wichtig, sich Listen zu bestimmten Themen zu erstellen und auswendig zu lernen. Ich habe mir immer wieder Informationen notiert, von denen ich dachte, dass sie relevant sein könnten. Solche Listen mit nützlichen Fakten lege ich bereits seit einigen Jahren an. Außerdem bin ich dem deutschen Quiz-Verein beigetreten. Hier wird regelmäßig gequizzt und das schult natürlich.“

Hatten Sie eine bestimmte Erfolgsstrategie?
Michael Marji: „In dieser Show gibt es bestimmte Kategorien, aus denen ausgewählt werden kann. Darunter sind natürlich immer mal welche, die einem besser oder schlechter liegen. Deswegen ist es ratsam, die schlechteren Kategorien früh abzuhandeln, um zu vermeiden, dass einem der Kontrahent einen reinwürgt. Wenn ich beispielsweise schon zwei X habe, würde der Herausforderer möglichst eine Kategorie wählen, die mir nicht liegt.“

Wo liegen Ihre Wissenslücken?
Michael Marji: „Klatsch und Tratsch und Mode – bei diesen typischen Frauen-Kategorien bin ich eher schwach.“

Waren Sie bei Ihrem Auftritt sehr nervös?
Michael Marji: „Die Nervosität war nicht besonders groß. Da ich schon Erfahrung mit Quiz-Sendungen habe, wusste ich, was auf mich zukommt. Durch meine bisher erzielten Gewinne habe ich auch schon eine gewisse Selbstsicherheit entwickelt. Mir war klar, dass ich mich nicht vollkommen blamieren würde, auch wenn es immer mal Dinge gibt, die einem nicht einfallen wollen – wie die Sache mit dem Kölner Dom.“

Bringt Sie ein solches Blackout aus der Fassung?
Michael Marji: „In dem Moment fand ich es gar nicht schlimm. Ich musste selbst darüber lachen. Was ich allerdings nicht verstehe, ist, warum manche Leute nun meinen, ich würde den Kölner Dom nicht kennen. Es war eher so, dass ich sehr konkret gedacht habe. Es wurde nach einer Sehenswürdigkeit am Rhein gefragt. Der Rhein ist sehr lang, 1233 Km um genau zu sein. Also habe ich versucht, den Rhein in Gedanken abzugehen und bin dabei auf keine konkrete Sehenswürdigkeit gekommen. Wenn ich etwas abstrakter gedacht hätte – statt an den Rhein an sich, eher an Bauwerke in der Nähe – wäre ich sicherlich schnell darauf gekommen. Jeder Kölner kommt natürlich sofort darauf, aber ich als Mainzer habe ich nicht direkt an Köln gedacht.“

Was ist die größte Herausforderung an der Show?
Michael Marji: „Viele tun sich schwer mit dem Kontrahenten, der einem direkt im Nacken sitzt und der bei den Duellen immer wieder die Möglichkeit hat, dir ein X zu verpassen und somit drastisch die Chance erhöht, aus der Sendung zu fliegen. Ich glaube, es ist wichtig, dass man genau in diesen Momenten cool bleibt und sich genau überlegt, hinter welchen Fragen Duelle oder Listen stehen könnten, um zu vermeiden, ein weiteres X zu bekommen.“

Wie gehen Sie mit diesem Druck um?
Michael Marji: „Das ist natürlich eine sehr spezielle Situation, aber ich habe mich einfach auf meine Stärken besonnen und mir überlegt, welche Fragen bei bestimmten Gebieten kommen könnten. Außerdem bin ich überzeugt, dass ich durch meine gründliche Vorbereitung weit kommen und die richtigen Dinge zum richtigen Zeitpunkt abrufen kann.“

Was ist Ihr Vorteil gegenüber Ihren Herausforderern?
Michael Marji: „Mein größter Vorteil ist, dass ich mich schon immer sehr stark mit Quiz-Shows beschäftigt habe. Seit vier Jahren eigne ich mir systematisch Wissen an. Außerdem bin ich durch meine Wettkampfpraxis auf solche Ausnahmesituationen gut vorbereitet. In Mainz gehe ich zum Beispiel alle zwei Wochen zum Kneipen-Quiz. Wenn man sich regelmäßig mit solchen Dingen beschäftigt, ist man in der Lage, schnell nötiges Wissen abzurufen.“

40.000 Euro haben Sie nach der 1. Folge sicher. Gehen Sie die zweite Runde nun ruhiger an?
Michael Marji: „In dem Moment, wo ich das Geld sicher hatte, ist eine große Last von mir abgefallen und ich war wieder entspannt, weil ich finanziell abgesichert bin. Ich freue mich jetzt einfach darauf, weiter zu quizzen und noch eine schöne Zeit mit Herrn Jauch zu verbringen.“

Mit welchem Ziel gehen Sie an die Show heran?
Michael Marji: „Meiner Meinung nach verkrampft man nur, wenn man sich ein spezielles Ziel setzt und nur noch an das Geld denkt. Dann ist es wahrscheinlich nach fünf Fragen aus. Letztendlich geht es darum, raus zu gehen, Spaß zu haben und sich auf die Fragen zu konzentrieren.“

Was haben Sie mit dem Gewinn vor?
Michael Marji: „Ich möchte gerne mal wieder verreisen. Ich gehe sehr gerne wandern und möchte als nächstes für drei Monate nach Neuseeland und mir das Land anschauen.“

Gibt es eine Frau in Ihrem Leben, mit der Sie den Gewinnen teilen müssen?
Michael Marji: „Nein, zum Glück ist alles für mich. Spaß beiseite. Ich habe zur Zeit keine Freundin, bin aber auch nicht aktiv auf der Suche. Ich bin ziemlich wählerisch. Meiner Meinung nach sollte man nur dann eine Beziehung führen, wenn man auch wirklich gut zusammen passt. Daher schaue ich mir die Frau ganz genau an, um festzustellen, ob wir auf einer Wellenlänge sind, ähnliche Hobbys haben und ob sie auch gerne in der Natur unterwegs ist und Sport macht. Wenn ich so eine Frau hätte, wäre das schon schön, aber ich bin sehr geduldig.“

Studieren Sie zu Ende, wenn Sie den riesen Gewinn machen?
Michael Marji: „Ich bin schon relativ weit im Studium, daher wäre es sehr schade, wenn ich achte Jahre lang studiert hätte, ohne das Studium abzuschließen. Aber ob ich danach wirklich als Lehrer arbeite, ist eine andere Frage. Da ich mich auch sehr für Ernährung interessiere, denke momentan darüber nach, noch eine Ausbildung als Ernährungsberater zu machen.“

„500 – Die Quiz-Arena“ heute Abend um 20:15 Uhr bei RTL

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