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“Sing meinen Song 2016” mit Songs von Wolfgang Niedecken

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access_time 10. Mai 2016 chat_bubble_outline 0 Kommentare
V.l.: Xavier Naidoo, Seven, Samy Deluxe, Wolfgang Niedecken, Sascha Vollmer, Annett Louisan, Alec Völkel und NENA.

© VOX / Markus Hertrich

Heute Abend zeigt VOX die fünfte Folge von „Sing meinen Song“. Dieses Mal werden die Musiker Songs von Wolfgang Niedecken neu interpretieren.

„Heute wird ein grandioser Abend, heute wird eine Legende gefeiert“, bringt es Samy Deluxe auf den Punkt. Die Nervosität unter den Musikern ist zum Greifen nah. Vor BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken, der die Musikszene deutschlandweit seit Jahrzehnten mit seinem Kölsch-Rock begeistert, möchten alle ihr Bestes geben. Den Auftakt macht Xavier Naidoo.

Er hat sich das Lied „Songs sinn Dräume“ (Songs sind Träume) ausgesucht, zu dem Niedecken durch einen Satz aus Bob Dylans Autobiografie „Chronicles“ inspiriert wurde. „Das ist mein wichtigstes und schönstes Lied, ein Highlight aus der ganzen Staffel“, so Naidoo.

„Ich habe es ganz frei entkölscht. Ich möchte, dass viele Menschen einfach auch mal einen Text von BAP verstehen.“ Doch es kommt, wie es kommen musste. Xavier Naidoo bricht die Präsentation ab und muss neu ansetzen. Kann er das Lied noch so performen, wie er es sich gewünscht hat?

Nicht weniger Last hat sich Annett Louisan auf ihre zarten Schultern geladen. Sie wird den wohl bekanntesten aller BAP-Songs „Verdamp lang her“ performen, den Wolfgang Niedecken für seinen damals verstorbenen Vater geschrieben hat. „Ich habe einen Wahnsinns Respekt vor diesem Lied“, so Annett.

„Aber es holt mich gerade in meiner jetzigen Zeit so dermaßen ab. Für mich bedeutet der Song so etwas wie ein Neuanfang.“ Mit ihrer Version überrascht die blonde Sängerin alle. Der bekannte, große Song wird bei Annett ganz leicht und sanft und zaubert allen Musikern ein großes Lächeln ins Gesicht, allen voran Wolfgang Niedecken: „Es war absolut bezaubernd.

Annett ist unsere große deutsche Chanson-Sängerin! Überhaupt zu wagen, diesen Song zu machen, das bedeutet schon einiges.“

Bilder der heutigen Sendung

Dann ist es soweit. Die größte Überraschung des Abends wartet auf die Musiker. Denn einer von ihnen hat sich tatsächlich vorgenommen, seine Cover-Version auf Kölsch zu performen: „Ja, der Schweizer singt heute einen Song auf Kölsch“, so Seven.

„Ich bin mir bewusst, dass ich hier das Risiko eingehe, dass ich in Köln Hausverbot bekomme. Ich begebe mich sozusagen auf kölsches Glatteis.“ Für diesen gewagten Sprachausflug hat sich Seven den BAP-Song „All de Aureblecke“ ausgesucht. Ein Soulsong „op Kölsch“ – das hört man auch nicht alle Tage.

Erstaunte Blicke und offene Münder begleiten die Performance von Seven. Geht das Risiko auf? Alle warten gespannt auf das Urteil von Wolfgang Niedecken! Ist das schon der Song des Abends?

Auch nach 40 Jahren BAP-Musikgeschichte gehen Wolfgang Niedecken weder Ideen noch Lieder aus. Mit seinem neuesten Song „Alles relativ“ aus dem aktuellen Album „Lebenslänglich“ stellt der Kölsch-Rocker einmal mehr unter Beweis, was für ein herausragender Geschichtenerzähler er ist: „Es ist meine Biografie in acht kurzen Strophen. Die Erkenntnis aus dem Stück ist: In dem Moment, in dem du erkennst, dass alles relativ ist, wirst du erwachsen.“ „Er berührt mich total im Herzen, wenn er singt“, so Nena. „Er ist ein unfassbarer Songschreiber.“

Wie persönlich und nah die Texte sind, zeigt sich auch im nächsten BAP-Lied „Alles im Lot“. „Das ist ein Lied über das Ende meiner ersten Ehe“, so Wolfgang Niedecken. „Das skurrile ist, dass es oft missinterpretiert wurde, nämlich so, als wäre wirklich alles im Lot.“

Heute wird es von den Country-Rockern Alec und Sascha von The BossHoss performt. „Wir haben ihn uns ausgesucht, weil es ein mega Songwriting ist. Es gibt ganz viele Akkorde, es ist mega komplex“, so Sascha. „Wir machen den Song auf Hochdeutsch“, stellt Alec klar.

„Der Song war eine der ersten Nummern, die wir für ‚Sing meinen Song’ gemacht haben und er hat uns geholfen, uns wohl dabei zu fühlen, auf Deutsch zu singen. Deswegen ist uns der Song recht wichtig.“ Und mit ihm treffen sie voll ins Schwarze!

Für Gänsehaut sorgt auch Erfolgs-Rapper Samy Deluxe im Anschluss. Mit den Worten „Der nächste Song ist sehr politisch“, kündigt Xavier Naidoo die Cover-Version von Niedeckens „Kristallnaach“ an. „Es ist ein Stück über die Verführbarkeit von Massen, die niedrigsten Instinkten folgen und Sachen machen, die sie als einzelne nie tun würden“, so der BAP-Frontmann.

„Auf Kölsch habe ich höchstens ein Zehntel des Textes verstanden“, gesteht Samy. „Und auch auf Hochdeutsch zuerst höchstens zu 50 Prozent verstanden. Es ist irgendwie einfach so ein Lied, das alles sagt, aber wenn man nicht genau hinhört, einem auch nichts sagen kann, weil es einfach sehr codiert ist. Es ist ein unglaubliches lyrisches Werk. Ich habe mir dafür eine besondere Art des Vortragens überlegt – weder gerappt, noch gesungen…sondern ich werde preachen!“

Und diese Performance geht unter die Haut. Nena bringt es auf den Punkt: „Es gab schon wieder diesen speziellen Moment!“

Und für genau den sorgt auch Nena selbst. Sie geht als letzte an diesem Abend auf die Bühne und legt über alles noch mal einen besonderen Zauber – mit dem beliebtesten aller BAP-Songs „Do kanns zaubre“ (Du kannst zaubern).

„Es ist ein Liebeslied, das ich damals für die spätere Mutter meiner Söhne geschrieben habe. Ich war einfach hin und weg, habe an nichts anderes mehr gedacht“, so Niedecken. Und an diesem Gefühl lässt Nena ihre Musikerkollegen teilhaben: „Wolfgang spricht in so starken Bildern. Ich fühle diesen Song einfach und ich singe ihn so gerne. Ich werde diesen Song auch auf jeden Fall in meinen Konzerten spielen, ich kann gar nicht mehr anders!“

Der Song wird zur wunderbaren Liebeserklärung an ihren Musikerkollegen Wolfgang Niedecken und zieht alle in seinen Bann. „Es war so schön“, so Niedecken. „Nena singt es so ungeheuer charmant!“

„Ich glaube, ich habe das alles nur geträumt“, lautet am Ende das Fazit von Kölsch-Rocker Wolfgang Niedecken. „Gott sei Dank bin ich hergekommen. Diese unglaubliche Erfahrung wäre mir sonst durch die Lappen gegangen.“

„Sing meinen Song“ heute Abend um 20:15 Uhr bei VOX