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Dschungelcamp Tag 5 – Das passierte im Dschungel

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Gemeinsam mit Dr. Bob (r.) verlässt Gunter Gabriel freiwillig das Camp.

© RTL / Stefan Menne

An Tag 5 im australischen Dschungel zog Gunter Gabriel freiwillig aus, hinterließ aber noch eine unsaubere Toilette, was den anderen gar nicht gefiel.

Die Bilder von Tag 5

Dschungel-Update zu Tag 5 mit Mr. Trash TV

Große und kleine Geschäfte

Klo-Gate, zweiter Teil. Die Camps wurden zusammengelegt, doch es gibt im „Base Camp“ immer noch nur ein Klo und seit gestern mehr Camper mit menschlichen Bedürfnissen. Nachdem sich Thorsten bereits gestern über das verschmutzte und vollgepinkelte Dschungelklo aufgeregt hat, wurden die Geschäfte größer und das Klo nicht sauberer.

Bei der Morgentoilette stellt Thorsten nochmal klar: „Ich setzte mich nur hin beim Pinkeln. Ich bin nicht einer der im Stehen pinkelt. Das ist ja ekelhaft. “ Jenny: „Es ist ekelhaft und schlimmer als eine Bahnhofstoilette.“

Thorsten: „Es ist eine Frechheit.“ Jenny: „Ehrlich gesagt, sah das Klo vorher nicht so aus…, es sind halt jetzt mehr Leute drauf. Die Toilette ist schon sehr heftig.“ Dann verschwindet der Ex-Fußballprofi und Fußballtrainer beim FC Remscheid hinter dem Toilettenvorhang: „Es ist ekelhaft. Das Schlimmste für mich ist eine stinkende Toilette. Und wenn Leute vor der Tür stehen, dann kann ich nicht Pipi machen.“ Jenny feuert an: „Thorsten, Thorsten… Ich wäre schon erstickt, wenn ich so lange da drin wäre.“ Thorsten: „Heftig, heftig.“

Auch im Camp ist die Toilette ein Thema: Sophia: „Thorsten, ich kann hier nicht auf Toilette gehen. Der David hat für uns Frauen immer im Sitzen gepinkelt. Jetzt sagt er, wenn das so aussieht, dann kann er sich auch nicht mehr raufsetzten.“

David: „Das Problem sind die Älteren, Rolf und Gunter.“ Die Toilette des „Base Camps“ ist durch den Zuzug aus „Snake Rock“ voller geworden. Sophia: „Wir haben immer darauf geachtet…“

Und weiter: „Hier sind Leute drin, die auf die Gesundheit der Anderen scheißen. Wo wir hier waren, hat es geklappt. Ich kann da nicht raufgehen.“ Jürgen: „Da gräbst du lieber ein Loch im Dschungel und sch… darein.“

Dann kommt David vom Dschungelklo: „Es wird immer schlimmer. Da hat jemand auf die Klobrille geschissen.“ Menderes: „Echt, wirklich.“ David: „Erst Pisse und jetzt Kacke.“ Jürgen stinksauer: „So geht das nicht!“ Jenny: „Und wer macht das jetzt weg?“ David: „Ich nicht..!“ Und weiter: „Ich habe jetzt auch im Stehen gepinkelt, ich setzte mich da nicht mehr hin.“

Jürgen: „Ich kann das nicht wegmachen, sonst muss ich ko….“ Jenny: „Ich kann es auch nicht.“ Menderes geht zum Dschungelklo und trifft dort Nathalie, die davor wartet. Das Model: „Es waren die alten Männer.“

Schließlich nimmt sich Jenny der Sache an und will entschlossen das Klo putzen. „Es muss ja gemacht werden.“ Kurz davor trifft sie Ricky der vor Wut über das dreckige Plumpsklo schreit.

Der Moderator und Schauspieler hat bereits mit dem Kloputzen angefangen. Jenny und David übernehmen den Klo-Putzdienst und bald ist es wieder einsatzbereit. Und Ricky hat eine Idee: „Was machen die im Altersheim, wenn es nicht funktioniert? Die nehmen eine Windel!“

Die Jungs vom Seniorenstift

Zwei Camps, zwei 70-Jährige! Rolf und Gunter, die Jungs vom Dschungel-Seniorenstift.

Ricky spielt Altenpfleger und begleitet Rolf zum Dschungelklo. Rolf: „Ist hier ein Licht drin?“ Ricky: „Jetzt bist du drin.“ Rolf: „Oh, die muss sauber gemacht werden.“ Rolf: „Ich finde den Deckel nicht.“ Ricky: „Lass mal auf, ich mache zu.“ Nach dem Geschäft führt Ricky den Schauspieler wieder ins Camp zurück.

Dort spricht er mit Brigitte auf der Pritsche über Rolf. Ricky: „Ein liebevoller Mann..“. Brigitte: „Ja, er ist fantastisch…“ Ricky: „Aber die Toilette!“ Und beide: „Oh, nein!“ Ricky: „Der sieht nix, überall, überall…“ Brigitte: „Oh, nein…. Es tut weh, es ist eine Arbeit wie im Altersheim.“

Ricky: „Ich habe die ganze Zeit vor der Toilette gewartet und gehört, ob etwas in den Eimer gegangen ist. Und ich weiß nicht, ob etwas im Eimer ist.“ Brigitte entsetzt: „Du denkst, er hat alles über alles gemacht?“ Ricky bestätigt: „Daneben…“ Brigitte: „Oh, nein. Oh, mein Gott! Es ist wie bei Kindern.“

Ricky deutet auf den laut schnarchenden Gunter: „Wie bei ihm auch…“ Brigitte: „Es tut mir so leid, um diese zwei Männer wirklich…“ Ricky wieder über Rolf: „Ich habe ihn heute Nacht dreimal begleitet…“ Brigitte: „Wenn ich das sehe, dann verstehe ich, wie hart Krankenschwestern arbeiten müssen.“

Ricky: „Pfleger.“ Brigitte hat heute oftmals Gunter begleitet und kommentiert: „Was machen wir, wenn er fällt. Wir sehen nachts nichts. Ich bin keine Krankenschwester.“ Ricky: „Wir sind keine Altenpfleger.“ Brigitte: „Ich kann das nicht mehr machen, es ist genug. Ich will ja helfen, aber es ist zu gefährlich.“

Gunter geht!

Immer hat er es angekündigt und am fünften Tag im Dschungelcamp macht er schließlich ernst! Gunter zieht die Reißleine. Er hat genug vom Dschungel und ruft den berühmten Satz „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ Die Hitze, Reis und Bohnen, die harte Pritsche, die Mitcamper und der Dschungel – alles wurde dem Country- und Schlagersänger zu viel!

Im Camp tritt Gunter vor seine Mitcamper: „Ich will mich von euch verabschieden, ich bin am Ende. Deshalb bleiben unsere Bekanntschaft und vielleicht sogar unsere Freundschaft erhalten. Aber ich muss mich schützen. Ich weiß, dass ich schon über meine Grenzen gegangen bin – was ich nicht vermutet habe. Ich muss jetzt aber an mich denken. Bei aller Leidenschaft muss ich jetzt daran denken, dass ich nicht kaputt gehe. Ich komme ja gar nicht mehr richtig den Weg hier hoch. Ich versuche es immer, aber ich fühle mich total kaputt.“

David: „Du bist für mich ein großer Mann, bleibe so wie du bist.“ Rolf: „Ich verstehe dich total.“ Gunter zu David: „Nebenbei gesagt, ich achte dich auch, auch wenn du manchmal in falschen Schubladen rumkramst, aber das ist ja dein Leben und dein Land und deine Eltern, die dich erzogen haben. Und ich wünsche dir viel Erfolg, was immer du tust.“

Und zu Nathalie: „Du Süßeste, Frucht aller Früchte. Du erinnerst mich an meine Töchter.“

Dann zu Brigitte: „Du warst für mich die Königin. Die Stärkste.“ Und zu Ricky: „Er tut mir leid, dass ich mich so blöd verabschieden muss, aber ich muss mich retten.“

Gunter: „Ich bin erlöst, ich bin Gott sein Dank erlöst. Das eine ist der Wille und das andere ist der Körper. Ich will den 100-Meter-Lauf in acht Sekunden laufen, aber ich schaffe es nicht.“

Und weiter zu allen Campern: „Ihr habt mich auch dazu gebracht, dass ich mich verabschiede, weil ihr so vital geworden seid mit der Zeit. Daran messe ich mich: Ich bin altersmäßig noch sechs Jahre entfernt von Udo Jürgens, der einfach umfiel, das ist mir immer im Gedächtnis. Es kann ganz plötzlich kommen. Um darum habe ich gedacht, ich muss die Reißleine ziehen. Und ich möchte natürlich noch ein paar Jahre machen. Kreativ machen. Ich bin ein Malocher. Ich muss über mein eigenes Ego meinen Weg gehen. Leck mich am A… Ich muss nach Hause, sonst gehe ich kaputt.“

Und weiter zu Menderes: „Ich hoffe, du bekommst eine große Karriere hin. Wenn du Ratschläge brauchst, dann rufe mich an.“ Und zu Jürgen: „Wenn du mal einen guten Song brauchst, dann rufe mich an. Ich habe nämlich einen.“

Dann ruft er den berühmten Satz „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ und packt seine Sachen. Sein Kopfkissen bekommt Nathalie. Gunter: „Ich hätte nie gedacht, dass ich so lange durchhalte. Schon am zweiten Tag wollte ich flüchten.“ Dann verlässt der Country- und Schlagersänger als erster Kandidat der 10. Jubiläumsstaffel das Dschungelcamp.


Alle Infos zu „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de.