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Leon Windscheid aus Münster

© RTL

Gestern Abend passierte bei „Wer wird Millionär“ mal wieder das, weswegen wir Zuschauer die Sendung schauen. Es gibt einen neuen 14. Millionär: Leon Windscheid!

In der Sendung vom Montagabend musste Leon Windscheid nur noch eine Frage – die alles entscheidende – richtig beantworten. Allerdings brauchte der Doktorand und Eventveranstalter nahezu 35 Minuten dafür.

Er hatte keine Joker mehr und auch wenn er früh einen vielversprechenden Ansatz hatte, war er sich erst nach längerer Zeit sicher, dass C die richtige Antwort auf die Millionenfrage sein muss: „Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel?“ A: 22; B: 24; C: 26; D: 28.

Leon: „In so einer Situation kann man sich nicht ganz sicher sein. Die Aufregung ist viel zu groß. Aber ich war mir am Ende so sicher, dass ich es mir nie verziehen hätte, es nicht zu riskieren und habe C gesagt. Ich habe lange an der Lösung gearbeitet. Zuerst war ich komplett auf dem Holzweg, weil ich Zauberwürfel größer in Erinnerung hatte. Nach sehr viel „Handarbeit“ und dem Prüfen aller Möglichkeiten, stand mein Entschluss dann aber fest. Und dann habe ich es mit allen Konsequenzen durchgezogen.“ [lacht]

Leon Windscheid im Interview

Wann haben Sie das mit der Million realisiert?
Ich kann es noch immer gar nicht glauben. Eine Eins mit sechs Nullen. Das fühlt sich an, wie in einem ziemlich verrückten Traum. Das Ganze muss ich erstmal verdauen, denn damit hatte ich natürlich nie gerechnet. Ich werde erst meine Freundin und dann meine Familie zu Reisen an den Golf von Guinea auf die Urwaldinseln São Tomé und Príncipe einladen. Außerdem werde ich an zwei Projekte in Münster (Flüchtlingshilfe und Boostrapper e. V.) und an eines in meiner Heimatstadt Solingen (Flüchtlingshilfe) spenden! Wenn die Ämter in Münster zustimmen, wird es bald die MS Günther auf dem Kanal in Münster geben. Auch wenn der Name für ein Schiff vielleicht etwas altmodisch klingt, stehe ich natürlich zu meinem Wort und ich hatte Günther Jauch schließlich versprochen, unser Schiff nach ihm zu benennen. Unsere Webseite ms-günther.de ist schon online, ein Boot haben wir gefunden und eine sehr erfahrene Kapitänin will bei uns anheuern. Zu hoffen bleibt nur noch, dass die Stadt zustimmt. Günther Jauch jedenfalls will zur Eröffnung kommen.
Das Geld macht es mir außerdem möglich, meinen Traum vom eigenen Buch zu verwirklichen. Ich liebe die Psychologie und werde darüber schreiben, wie man mit den richtigen Methoden und Kniffen Herr im eigenen Oberstübchen wird und so einiges erreichen kann. Psychotricks verdanke ich extrem viel. Jetzt auch noch eine Million Euro [lacht].
Was mir schon vor der Bewerbung klar war, selbst wenn ich eine Million hole, mache ich nichts anders. Was ich mache, liebe ich und mache es mit Herzblut. Daran ändert Geld sicher nichts.

Wie haben Sie die Million gefeiert?
Gemeinsam mit meiner Freundin und meinen Eltern bin ich nach der Aufzeichnung zu McDonald’s gefahren. Nach der Show war ich so fertig und ausgelaugt, dass ich erstmal ganz viel Zucker brauchte. Unser Gehirn ist ein extremes Organ, immer hungrig nach Energie. Man hat keine Vorstellung davon, wie anstrengend so eine Show ist. Mein Gehirn war extrem hungrig danach [lacht]. Also Milkshakes, Burger und Pommes Mayo vom Tablett. Zu Hause hat’s dann nicht mal mehr für Sekt gereicht. Ich war einfach nur k. o. und bin ins Bett gefallen. An Schlaf war leider nicht zu denken. Ich war noch so durcheinander mit den Gedanken, dass ich die ganze Nacht eine Doku über Flugzeugträger geguckt habe. Für die richtige Party habe ich aber alle meine Freunde nach Münster in einen Club eingeladen. Dort feiern wir Mitte Dezember meinen Geburtstag und die Million nach.

Haben Sie Günther Jauchs Anzug noch?
Günther Jauch hat mir am Ende der Show seinen Anzug versprochen und zu seinem Wort gestanden! Das Jackett hatte er mir schon in der Show gegeben. Als alles vorbei war, durfte ich dann in seine Umkleide. Ohne Umschweife zog der Quizmaster sich bis auf die Unterhose aus und gab mir zum Jackett noch Hemd, Hose, Gürtel und Krawatte. Günther Jauch in Unterhose zu sehen war lustig, etwas ungewohnt [lacht] und hat mich an die Psychotrick erinnert mit denen ich mich auf die Show vorbereitet habe. Die Krawatte werde ich als Andenken behalten. Der Anzug wird bei einer Benefizgala Anfang 2016 auf der MS Günther für den guten Zweck versteigert.

Warum baut man als Kind einen Zauberwürfel auseinander?
Ich war immer schon neugierig und wollte wissen, wie die Dinge funktionieren. Als Kind habe ich jedes Krabbeltier in mein Lupenglas geworfen, versucht Kaulquappen im Einmachglas zu züchten und tiefe Löcher gegraben, um zu sehen, was da wohl kommt. Ich glaube, deswegen bin ich heute auch begeisterter Wissenschaftler mit großer Leidenschaft an Forschung. Den Zauberwürfel habe ich als Kind auseinandergenommen, um meinem Bruder einen Streich zu spielen. Ich wollte den Würfel so wieder zusammenbauen, dass alle Farben an der richtigen Stelle sind. Das hat natürlich nicht geklappt. Der Würfel war danach kaputt und mein schändliches Vorhaben entlarvt [lacht].

Wie holt man die Million?
Es gibt, glaube ich, kein Patentrezept. „Wer wird Millionär?“ ist eine Spielshow. Und Spiel heißt auch Glück. Ich hatte Glück mit manchen Fragen und Pech mit anderen. Manche Antworten wusste ich oder konnte sie mir herleiten, bei anderen brauchte ich die Hilfe der Joker. Woran ich als Psychologe aber ganz fest glaube ist, dass man sein Glück in einer Quizsendung durch Psychotricks und richtiges Training beeinflussen kann. Man hat sein Schicksal also bis zu einem gewissen Ausmaß selbst in der Hand. Mir hat es extrem geholfen, mich vorher auf die Aufregung vorzubereiten. Ich habe trainiert, mit Psychotricks den Stress auf dem Stuhl zu bezwingen und einen klaren Kopf zu bewahren. Es ist außerdem unglaublich wichtig, Günther Jauch einzubeziehen. Ohne seine Hände hätte ich mir den Zauberwürfel für die Millionenfrage nur schwer vorstellen können. Als Vollprofi hilft er einem außerdem, schon allein durch seine Ausstrahlung, cool zu bleiben und das Ganze nicht zu verbissen anzugehen.

Konnten Sie als Psychologe in Günther Jauchs Gesicht lesen?
Psychologie ist eine Wissenschaft und Gesichter lesen gehört, wie Handlesen eher auf den Jahrmarkt. Trotzdem sensibilisiert einen das Psychologiestudium und mein Interesse für Psychotricks natürlich für bestimmte Arten von Reaktionen. Man ist geschult darin, sein Gegenüber einzuschätzen. Günther Jauch ist allerdings eine ganz harte Nuss. Wenn es drauf ankommt, verzieht der Quizmaster keine Miene. Als es aber darum ging, die Millionenfrage aufzulösen, habe ich einen kurzen Schimmer Freude schon in seinen Augen gesehen, kurz bevor es dann mit Feuerwerk und Konfetti hieß „C ist richtig“!