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Moderator Jochen Bendel führt durch die Entscheidungsshows

© sixx/Martin Saumweber

Unser Redakteur Holger Guderitz mit seiner ganz persönlichen Meinung zur gestrigen ersten Big Brother-Liveshow auf sixx nach der Einzugsshow.

Liebe Freunde des großen Bruders,

ich bin eigentlich ein großer Freund von Big Brother. Wer mich in den letzten Jahren verfolgt hat, weiß das. Seit der ersten Staffel begleite ich das Format und live seit Staffel 5. Über die aktuellen Bewohner will ich hier gar nichts sagen, da wurde genug drüber geschrieben und gesagt. Mein Thema soll hier die gestrige Liveshow sein. Um es mal kurz anzuschneiden:

Was bitte war das denn für eine Unverschämtheit?

Ja, früher haben wir auch öfter über die Machart der Liveshows gemeckert. Aus heutiger Sicht waren das aber Feuerwerke der Abendunterhaltung. Matches, Challenges, Aktionen und und und.

Die Shows auf sixx dauern auch wieder 120 Minuten, gefüllt wurde diese mit endlosen Wochenrückblicken, einem so überflüssigen 30-Sekunden-Interview mit der Exit-Bewohnerin, fünf Minuten Promi-Big Brother-Gewinner David Odonkor und seiner Frau, Nominierung und dem kurzen Besuch des Bewohners Hans-Christian im Studio, der einen Umschlag gezogen hat. Ach ja, dazu noch mehr Wochenrückblicke.

Einige sagen nun, „Ja, war toll. Wir haben doch alle Infos bekommen, die wir brauchen“. Denen sage ich: Die Liveshows waren und sind das Aushängeschild von Big Brother. Diese gestern wirkte wie eine Schlaftablette. Okay, Rainer Laux wollte „Back to the Roots“.

Aber mit diesem puren Konzept lockst du heute kaum noch einen vor die Glotze. Haben gestern übrigens auch viele Zuschauer ebenfalls (nicht) so gesehen: Nur katastrophale 1,2% in der 14-49-Zielgruppe. Fußball als Konkurrent ist kein Grund dafür, lief nur auf Sky.

Jochen Bendel wirkt meiner Meinung nach noch etwas zu sehr in ein Korsett gesteckt. Bei der Late-Night zu Promi-Big Brother war er frecher und direkter. Vielleicht kommt das ja noch. An ihm liegt es jedenfalls nicht, er steht für Big Brother wie kein anderer Moderator in der Historie.

Laut Rainer Laux,- seines Zeichens Executive Producer und damit Chef von Big Brother,- sind die Zeiten von Challenges etc vorbei und trifft damit Aussagen, die sich in keiner Weise mit den Wünschen der Fans decken. Die deutliche Mehrheit wünscht sich zwei Bereiche, Wechselmatches, einen Matchraum und ein Matchfield. Wünsche, die in Köln zwar bekannt sind, aber überhört werden. Handwerklich war die Show einfach mies gemacht, wie Borris Brandt sagen würde. Das war alles nur Dienst nach Vorschrift und das hat auch nichts damit zu tun, dass es auf einem kleinen Sender wie sixx läuft.

Der Zuschauer hat nur eine Wahl: Die Macher zu bestrafen, indem er nicht einschaltet. Das haben gestern viele gemacht. Sehr viele. Warum auch, dass was war, lässt sich in 2-3 Sätzen nachlesen, dafür muss man sich nicht zwei Stunden vor den Fernseher setzen.

Ich frage mal direkt: Herr Laux, wie wäre es nochmal mit „Big Brother Reloaded“?