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Die "Supertalent" Bühne beim Casting in Bremen.

© RTL / Axel Kirchhof

Heute Abend geht es in die zweite Castingrunde bei „Das Supertalent“. Wir stellen euch hier die Talente in der zweiten Castingsendung genauer vor.

Der US-Amerikaner Daniel Sullivan (23) lebt derzeit in Montreal und ist ein Akrobat am Luftring. Er ist der erste Zirkus-Artist in seiner Familie und will Jury und Publikum mit einer Comedy-Akrobatik-Nummer am Ring überzeugen. Doch vorher macht Landsmann Bruce Darnell den Deutsch-Check: „Sollen wir uns auf Deutsch oder Englisch unterhalten?“ – „Ich möchte Deutsch sprechen.“ – „Das finde ich gut, denn mein Deutsch ist perfekt“, verkündet Bruce stolz, worauf Daniel ihn fragt: „Willst Du mein Deutschlehrer sein?“ Darum lässt sich Bruce nicht zweimal bitten und macht ihn mit wichtigen Sätzen m deutschen Sprachgebrauch vertraut. „Guten Tag. Wie geht es Dir? Wo ist der Hauptbahnhof. Hast du ein Schnitzel für mich?“ Nach der Deutschstunde hat der Akrobat die Sympathien auf seiner Seite, aber wird er mit seinem Auftritt auch die Herzen und „Ja“-Stimmen der Jury bekommen?

Das sind die Talente heute

Cansu Kaya (15) aus Offenbach besucht die 8. Klasse einer Gesamtschule. Seit der Scheidung ihrer Eltern vor vier Jahren, lebt die 15-Jährige bei ihrer Mutter, ihren Vater sieht sie regelmäßig zweimal in der Woche. Ihre Mutter unterstützt Cansu bei ihrem großen Traum, Sängerin zu werden. Allein ihr Vater hat sie noch nie singen hören. Das soll sich mit ihrem Auftritt bei „Das Supertalent“ ändern: Hier will sie ihrem Vater ihr Talent zeigen und ihn stolz machen. Für ihren Auftritt hat sich die Schülerin „Something’S Gotta Hold On Me“ von Christina Aguilera ausgesucht.

Georg Romeo Djordevic (5) und Dragan Djordevic (4) aus Berlin sind Brüder und zwei echte kleine Checker. Die beiden selbstbewussten Steppkes wissen genau, was sie wollen: Nämlich die Supertalent-Zuschauer mit ihren Tanz-Moves begeistern. Seit ihr Onkel Drago das Talent der beiden Mini-Entertainer entdeckt hat, proben sie jeden Tag für ihren großen Auftritt. Bruce Darnell findet schon mal, dass die beiden „zwei ganz, ganz coole Typen“ sind, worauf Dragen lässig erwidert: „Wir sind auch ganz ganz coole Kinder.“ Ob die Brüder mit ihrer Choreographie überzeugen können?

Michael Korbmacher (48) aus Düsseldorf verdient sein Geld als Bauchredner. Seit 22 Jahren tritt er mit diesem Talent auf – und will nun auch das Supertalent-Publikum daran teilhaben lassen. Dafür hat er seinen Affen „Charly Presley“ mitgebracht.

Auf einen Durchbruch als Bauchredner hofft auch Frank Lorenz (47) aus Idar-Oberstein. Kurioserweise hat der kaufmännische Angestellte dafür ebenfalls einen Affen namens „Charly“ im Gepäck. Im Gegensatz zu seinem Konkurrenten hat Frank erst vor zwei Jahren mit dem Bauchreden angefangen. Mittlerweile kann der Familienvater (verheiratet, zwei Kinder) bis zu 70 Auftritte pro Jahr für sich verbuchen.

Stefanie Millinger (23) aus A-Salzburg kann als Voltigiererin in ihrer Heimat bereits auf einige Erfolge zurückblicken. Seit inzwischen drei Jahren trainiert sie außerdem drei bis sieben Stunden täglich für ihre andere Leidenschaft, die Handstandakrobatik. „Ich mache das nicht professionell, sondern nur für mich zu Hause“, erklärt Steffi vor ihrem Auftritt und hofft: „Ich möchte nachher nur drei grüne Leuchten sehen.“ Wird sie die Jury mit ihrem Auftritt überzeugen?

Dasha Shelest (25) und Vadym Parkevych (27) aus der Ukraine haben sich vor neun Jahren kennengelernt und treten seitdem gemeinsam als Akrobaten an den Strapaten auf.

Dieses Duett ist besonders, denn Christian Schmitt (29) und Frederick Calloway (28) aus Würzburg haben ein Handicap: Christian ist seit seiner Geburt körperlich und geistig behindert, Freddy hat seit seiner Kindheit eine leichte Spastik in den Beinen. Seit ihrer Kindheit kennen sich die beiden und arbeiten auch gemeinsam in den Mainfränkischen Werkstätten. Dort sind sie auch Teil der Inklusionsband „Mosaik“, mit der sie derzeit einmal pro Woche proben. Während Christian leidenschaftlich gerne singt, hat Freddy sein Talent für das Rappen entdeckt. Mit dem Song „Ich wollte nie erwachsen werden“ (Peter Maffay, in der Version von Nessaja) wollen die beiden bei „Das Supertalent“ nun die Jury und das Publikum begeistern – und eines ist Freddy dabei ganz wichtig: „Künstliches Mitleid brauchen wir nicht!“

Diosmani Aguero (39) und Leosvel Gutierrez (34) haben ihre Ausbildung an der Zirkusschule im kubanischen Havanna genossen und treten seit sechs Jahren als Duo auf. Sie zeigen bei „Das Supertalent“ ihre Performance am chinesischen Mast.

Christopher Meyer (21), Jakob Teepe (21), Tim Lucas (20) aus Hamburg kennen sich seit dem ersten Schuljahr und gründeten gemeinsam die Band WegoEGO, mit der sie hauptsächlich Beatles-Songs coverten. Als sie bei einer gemeinsamen Reise nach Los Angeles im Frühjahr 2015 US-Amerikaner Kent Jenkins (23) kennenlernten, wurde aus dem Trio schnell ein Quartett: Seitdem musizieren die Jungs zusammen. Für ihren Auftritt bei „Das Supertalent“ flog Kent extra aus seiner Heimat Los Angeles ein, um mit seinen Freunden den UB40 Song „Red Red Wine“ zu performen. Der Clou an ihrem Auftritt: Während Kent an seinen selbstentwickelten und -gebauten „Rimba Tubs“ (bestehend aus Abflussrohren, das Patent ist bereits angemeldet) in die Tasten haut, stimmen die drei anderen Bandmitglieder den Song stilecht an gefüllten Rotweingläsern an.

Das „International Rope Skipping Show Team“ hat sich auf die Fahne geschrieben, das „Seilchenspringen“ zur Trendsportart zu machen. Sebastian Deeg (30) aus Flörsheim sowie die Zwillinge Wilem und Wouter Tack (26) aus Belgien kennen sich von Wettkämpfen, wo sie gegeneinander angetreten sind. Seit vier Jahren sind sie gemeinsam als Show Team unterwegs und möchten beweisen, dass „Rope Skipping“ längst keine Mädchensportart mehr ist.

Alle Infos zu ‚Das Supertalent‘ im Special bei RTL.de.

„Das Supertalent“ heute Abend um 20:15 Uhr bei RTL