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© SAT.1

© SAT.1

Die Ereignisse der letzten Tage ging an dem Format „Newtopia“ nicht spurlos vorbei. Jetzt meldet sich auch endlich John de Mol zu Wort und bei uns erfahrt ihr, was er gesagt hat.

Die BILD-Zeitung sprach nun mit John de Mol, dem Erfinder von „Utopia“, das bei uns in Deutschland „Newtopia“ heißt. Zunächst ist einmal festzuhalten, dass die Show nicht abgesetzt wird. Das wird diejenigen freuen, die noch Fan der Show sind.

John de Mol erklärt in dem Interview, dass er von dem Vorfall am Montagmorgen erfahren habe. Dass um 2 Uhr nachts jemand in die Scheune ging und bewusst Einfluss genommen habe, war eine außerordentliche Entscheidung der Person, die es getan hat. Er habe davon nichts gewusst.

Auf die Frage, ob der Zuschauer verarscht wird, verneinte John de Mol dies natürlich. Er erläuterte das an dem Beispiel Holland, wo das Format nun fast anderthalb Jahre läuft und sagt, dass er sich bisher nur zweimal dazu entschied, reingehen zu müssen, weil er es für absolut notwendig hielt.

Einmal griff er ein, weil die Pioniere ständig ein Schimpfwort benutzten. Er prangerte hierbei die Vorbildfunktion der Pioniere an. Ein anderes Mal griff er ein, als die Pioniere bei schönstem Wetter faul in der Sonne rumlagen und weil sie nicht mehr mit der Grundidee von „Utopia“ beschäftigt waren, dem Gründen einer neuen Gesellschaft.

Zum Vorfall in Deutschland verteidigt er sich damit, dass er nicht 24 Stunden aufpassen kann. Warum Jaqueline Boßdorf in die Scheune ging, wüsste er noch nicht. Deshalb trifft er sich am Freitag mit ihr.

Weiter gibt John de Mol zu, dass im Technikraum nicht nur die Batterien gewechselt werden, sondern die Pioniere auch Tipps und Hinweise erhalten. Mal werden sie auf ihre Vorbildfunktion hingewiesen und mal werden sie auch darauf hingewiesen, etwas zu tun.

Ein Drehbuch würde es bei „Newtopia“ nicht geben. Dennoch haben sie den Pionieren den Tipp gegeben, ein Restaurant zu eröffnen, um Geld zu verdienen.

Das Komische ist, dass SAT.1 und Talpa immer wieder von einer Soap sprechen, jedoch John de Mol nur von einem Reality-Projekt. So auch im weiteren Verlauf des Interviews, denn „Newtopia“ sei eines von den vielen Reality-Formaten, das am wenigsten beeinflusst wird. Es ist real.

Es wird nur unterschwellig auf die Pioniere eingeredet und man sagt ihnen: „Hey, Leute, Ihr habt hier einen Job zu machen – also erfüllt eure Aufgabe! Ihr und wir haben ein Ziel. Deswegen habt ihr euch beworben. Ihr wurdet gecastet, ausgewählt – und verliert das nicht aus den Augen.‘ Was die damit machen, ist die alleinige Entscheidung der Pioniere.“

John de Mol versteht nicht, dass die Zuschauer das Vertrauen in „Newtopia“ verloren haben. Er vergleicht es mit einem Schiedsrichter beim Fußball. Wenn dieser gekauft wird, würde das längst nicht heißen, dass der ganze Fußball ein Riesenbetrug wäre, sondern ein Einzelfall wäre.

Dann kommt John de Mol auf Veränderungen bei „Newtopia“ zu sprechen, die es wohl tatsächlich geben soll. Demnach will man den Zuschauer viel mehr einbinden als bisher. Sie sollen in Zukunft am Bildschirm mitentscheiden. Außerdem sollen sie Impulse geben, ob ein Pionier rein oder raus muss oder Vorschläge machen für Projekte, die dann erfüllt werden können.

Danach geht man noch etwas näher auf die Executive Producerin ein und John de Mol fügt hinzu, dass sie seit dem ersten Tag dabei war und extrem zuverlässig, sehr loyal und total motiviert war. Aber eine Entlassung würde es nicht geben, denn dazu wäre sie zu lange dabei und der Fehler nicht groß genug.

Er bezeichnet ihr Handeln auch als menschliches Versagen. Er sagt, dass sie einen Anruf bekam, weil die Atmosphäre unter den Pionieren drohte aggressiv zu werden. Er sagt, sie habe sich sofort ins Auto gesetzt (was eigentlich unverantwortlich ist, da sie ja betrunken war, Anm. d. Red.) und entschied eigenständig, dort rein zu gehen. Ihre impulsive Entscheidung war falsch. Sie ging in die Scheune, um die Situation zu retten. Sie würde den Fehler sicher nie mehr begehen.

Und auch John de Mol wird dieser Fehler nie wieder passieren. Sagt er.

„Newtopia – Vollkommenes Glück oder totales Chaos?“ von montags bis freitags um 19:00 Uhr in SAT.1.


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