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stern TV: Die Themen & Gäste heute Abend bei RTL (24.05.2017)

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access_time 24. Mai 2017

Heute Abend gibt es eine neue Ausgabe von „stern TV“ mit Steffen Hallaschka bei RTL. Wir haben hier die Gäste

Big Brother Tagebuch: Das war Tag 69 im BB-Haus

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Musikantenstadl: Karl Moik mit 76 Jahren gestorben

Musikantenstadl: Karl Moik mit 76 Jahren gestorben

access_time 26. März 2015
Karl Moik starb im Alter von 76 Jahren

© BR

Karl Moik, der ehemalige Moderator des „Musikantenstadls“ in der ARD, verstarb heute Morgen im Alter von 76 Jahren in einer Salzburger Klinik. Wir haben alle Infos.

Im Februar 2014 erlitt Karl Moik einen schweren Herzinfarkt, von dem er sich nicht mehr richtig erholte. Seit drei Wochen wurde er in einer Salzburger Klinik wegen Nierenproblemen behandelt. Laut der BILD-Zeitung soll Moik bis zum Schluss bei Bewusstsein gewesen sein, war aber sehr schwach. Zudem befand sich Wasser in seiner Lunge.

Das Leben von Karl Moik

Karl Moik absolvierte nach der Schule zuerst eine Lehre als Werkzeugmacher, doch hatte es ihm bereits als Schüler Spaß bereitet, andere zu unterhalten. Schon früh widmete sich Moik dem Klavier und dem Akkordeon. 1970/71 absolvierte er eine Sprechausbildung im Mozarteum in Salzburg.

Karl Moik begann in seinem erlernten Beruf als Werkzeugmacher. Später arbeitete er als Vertreter von Kopiergeräten und Fernsehantennen. Da es ihn zum Fernsehen und Showgeschäft hinzog, tingelte er neben seinem Beruf auch als Mitglied des Jazz-Trios Jolly Austrians durch die Lande. Damals versuchte er sich auch als Interpret volkstümlicher Lieder. Seit 1964 war er mit der Kärntnerin Edith verheiratet. Die beiden haben zwei Kinder: Wolfgang und Evelyn.

1973 moderierte Moik für den ORF-Oberösterreich im Rundfunk die Sendung Volkstümliche Hitparade, die schon bald ein Publikumsrenner wurde. Mitte der 1970er Jahre trat die deutsche ARD an den ORF heran. Gemeinsam suchte man nach einem Format für eine Sendung mit Smalltalk und volkstümlicher Musik. Dieses Konzept wurde schließlich im Musikantenstadl realisiert, der seit 1981 im österreichischen Fernsehen und ab 1983 auch im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Die Moderation übernahm Moik, ergänzt wurde die Sendung 1981 bis 1991 durch Einlagen des „lustigen Hias“. So wurde Karl Moik einem Millionenpublikum bekannt. Zusammen mit dem schweizerischen Fernsehen DRS wurde der Musikantenstadl in Co-Produktion mit dem ORF und der ARD zur Hauptsendezeit ausgestrahlt. Moik gastierte mit dem Musikantenstadl auch mehrfach im Ausland, darunter in Südafrika und China.

Der Musikantenstadl ging auch auf Tournee, meist im deutschsprachigen Raum, ohne dass diese Veranstaltungen fürs Fernsehen aufgezeichnet wurden. Am 21. Juni 2005 gaben ARD und ORF die Trennung von Moik bekannt. Eine Verlängerung des Vertrags um zwei Jahre kam nicht zu stande, der Musikantenstadl wurde ab Herbst 2006 mit Andy Borg besetzt.

Neben dem Musikantenstadl moderierte Karl Moik bis 1999 auch die österreichische Vorentscheidung zum Grand Prix der Volksmusik bzw. mit seinen Kollegen Carolin Reiber und Sepp Trütsch auch die internationale Veranstaltung der drei Länder.

Moik moderierte zum letzten Mal am 31. Dezember 2005 den Silvesterstadl. Während der fast fünfstündigen Live-Sendung kam es zu Durchblutungsstörungen des Gehirns, die bei Moik Erschöpfungserscheinungen auslösten und im Anschluss an die Sendung am 1. Januar 2006 zu einem Schwächeanfall führten. Der 67-Jährige wurde in die neurologische Intensivstation des LKH Klagenfurt gebracht, die er am 9. Januar wieder verlassen konnte.

Von Juni bis September 2006 moderierte Moik im ORF-Radio Salzburg an Samstagen das Reisemagazin Rund um die Welt.

Für Empörung bei stalinistisch Verfolgten sorgte im November 2006 seine Äußerung in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt, in dem er Parallelen zwischen sich und Stalin feststellte: „Er [Stalin] war in der Schule auch nicht der Beste. Und er hat sich mit harter Arbeit durch viele Intrigen durchkämpfen müssen.“

Auch seine im Musikantenstadl getätigte Bezeichnung von Italienern als „Spaghettifresser“ schlug hohe Wellen. In einer Fernsehsendung erklärte er diese Aussage mit der Wirkung von Narkotika, er sei nicht Herr seiner Sinne gewesen. Moik hatte nach einem Herzinfarkt drei Bypässe bekommen.

Als Diabetiker setzte er sich bei der Stiftung „Chance bei Diabetes“ als Botschafter für Lebensstil-Änderungen bei Typ-2-Diabetikern ein.