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Walter Freiwald musste das Camp verlassen. In Freiheit denkt er über seine Situation nach.

© RTL

Am 14. Tag im australischen Dschungel flog Walter raus, ziehen Maren und Walter ein Fazit, wird beim Abwasch über Walter gelästert und Walter genießt die Freiheit.

Walter ist raus

Die Überraschung ist groß, als Sonja und Daniel verkünden, dass Walter gehen muss. Maren: „Der Walter hatte nie ein `vielleicht‘, deshalb war das eine besondere Überraschung für mich.“ Der Moderator wollte doch Dschungelkönig werden. Dieser Traum ist nun zerplatzt. Tanja: „Ich hätte das nie gedacht.“ Aurelio voller Genugtuung: „Früher oder später doch. Als Sara vor ein paar Tagen gesagt hat, dass Walter gewinnt, habe ich gesagt – never. Am Ende siegt immer die Gerechtigkeit!“

Während Walter zum letzten Mal im Dschungeltelefon ist, holen Rolfe und Aurelio Holz. Rolfe: „Ich freu‘ mich so für dich. Denn du bist jetzt positiv. Und wenn du den Leuten zeigst, dass du willst, dann geht das auch weiter. Nicht so in sich zusammensacken – das geht nicht.“ Aurelio: „Ich freu mich auch. Ehrlich! Mein Ziel war die letzten fünf.“ Jörn: „Ja, wir können uns echt freuen, dass wir noch hier sind!“ Dann muss Walter das Camp verlassen: „So, Dschungel, mach‘s gut, vergiss‘ mich nicht und benimm‘ dich“, so der Moderator mit einem Blick in den Himmel. Dann verabschiedet er sich von den anderen mit einem „Ihr macht das schon. Wir sehen uns ja bald wieder. Ciao.“ – und ist weg.

Maren und Walter ziehen Fazit

„Ist doch gut gelaufen, bist doch lange hier geblieben“, so Maren zu Walter, bevor er das Camp verlässt. Walter ist sichtlich angeschlagen: „Es ist ein Spiel, Maren, und ich habe nicht gewonnen. Und? Nicht schlimm. Aber es wird trotzdem laufen. Ich meine, welcher 60-Jährige sieht so aus wie ich? Und alle drei jungen Mädchen haben hier auf mich gestanden. Das war für mich eine Genugtuung ohne Ende.“ Maren: „Vor allem hast du jetzt schon mal Zeit, deine neuen Engagements zu checken!“ Walter: „Genau, da bin ich gespannt. Noch bin ich nicht vom Markt. Jetzt kriegen wir noch mal ein Titelseiten-Bild, aber Teleshopping mache ich nicht mehr.“

Walter in Freiheit

In Freiheit denkt er über seine Situation nach und gönnt sich zuerst einmal frisches Wasser. Und wie geht es dem Fast-Bundespräsidenten? Walter: „Eigentlich gut, endlich wieder richtiges Wasser gehabt. Es ist, als wenn einem die Englein auf die Zunge pinkeln. Tut gut.“ Und ist Walter traurig? „Natürlich ist man am Ende traurig, weil es nicht geklappt hat. Ich war mir totsicher, dass ich in die richtige Richtung arbeite. Aber irgendwo hat es gequietscht und ich weiß nicht wo. Vielleicht das Management von Aurelio, das in Indien ein Callcenter engagiert hat? Ich weiß es nicht genau.“ Was hat er bei der Bekanntgabe seiner Abwahl gedacht?

„Ich habe gedacht, da ist was schiefgelaufen. Aber ich kann mir die Schuld dabei nicht geben. Ich habe persönlich alles richtig gemacht, und es lief am Anfang sehr gut. Viele haben die ganzen Tage angerufen und plötzlich reißt das ab und das macht mich nachdenklich.“ Und weiter: „Als es verkündet wurde, habe ich gedacht, mich trifft ein Hammer, weil ich nicht damit gerechnet habe.“ Ist es eine Niederlage für Walter?

„Für mich ist es keine Niederlage. Ich musste damit rechnen, dass es nicht gut geht.“

Waschweiber

Walter ist raus, doch er ist immer noch Thema im Dschungelcamp. Maren und Rolfe spielen Waschweiber und wenn man schon abwäscht, dann richtig! Beim Abwasch wird kräftig über Walter gelästert. Und Aurelio bekommt auch noch sein Fett weg.

Rolfe: „Ich bin ja nicht so hypersensibel, aber ich hatte Tränen in den Augen, wie ich das mit Walter gehört habe.“ Maren: „Ja? Mir ging das gestern bei Rebecca so.“ Rolfe: „Walter hat so viel Esprit, so viel schwarzen Humor.“ Maren: „Ich stehe nicht darauf.“ Rolfe: „Der war auch so schlagfertig. Ich liebe ja Leute, die schlagfertig sind. Also ich kenne ihn ja auch nicht so lange wie du. Ich weiß, dass er Probleme mit Rebecca hatte und mit dir ein bisschen.“

Maren: „Ja, aber mit mir noch mehr. Ganz schlimm. Ich bin gewohnt von Männern nett behandelt zu werden. Dich hat er in Ruhe gelassen, aber bei Frauen hat der ein anderes Ding. Die Mädels, die auf ihn standen, da konnte er gut mit umgehen. Rebecca und ich sind aber ein bisschen älter und kommen aus einer anderen Schule. Wo wir mit mehr Respekt behandelt und nicht so angeschnauzt werden wollen. Ich lasse mich nicht von einem Mann anschnauzen!“

Rolfe: „Zu Rebecca hat er ein- oder zweimal gesagt: Ich kann dich sowieso nicht ausstehen.“ Maren: „Auweia!“ Rolfe: „Ja, hat er gesagt. Ich kann dich nicht ausstehen, lass‘ mich in Ruhe, ich will mit dir nicht reden, halte die Schnauze.“ Maren ist entsetzt: „So etwas macht man nicht!“ Rolfe: „Nee, sowas macht man auch nicht.“ Maren: „Und er sagt immer, er war eine Führungspersönlichkeit. Wer eine Führungsperson ist, der kann so nicht mit Leuten umgehen, auch nicht mit Untergebenen. Und schon gar nicht mit Leuten in einer Gemeinschaft.“

Rolfe: „Im Job war er auch ein bisschen garstig?“ Maren: „Nicht zu jedem.“ Und weiter: „Deswegen war ich so happy, dass er und nicht du rausgewählt wurdest. Mit dir ist ja alles superschön und ich habe dich richtig lieb. Aber Walter? Auf den kann ich verzichten.“

Rolfe: „Wenn einer in der Gruppe ist, der dich zur Sau macht, dann ist das nicht schön.“ Maren: „Ich hatte früher nie was Negatives mit ihm.“ Rolfe: „Nur hier im Camp?“ Maren: „Ja, hier hat er mich so behandelt, wie er auch die Kollegen oft behandelt hat. Die dann zu mir kamen und gefragt haben: wie hältst du das aus?“ Rolfe: „Wie lange hast du ihn nicht gesehen?“ Maren: „Fünf Jahre.“ Rolfe: „Vielleicht hat er sich in den fünf Jahren verändert?“ Maren: „Da ist so viel bei ihm passiert, das hat seine Spuren hinterlassen.“ Rolfe: „Vergrämt.“

Maren: „Er ist sehr verbittert. Aber das würde er nicht zugeben.“ Rolfe: „Man merkt es ja, wenn er so redet.“ Maren: „Ja, man hat in fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel und so. Er ist tief enttäuscht.“ Rolfe: „Ja, und dann auch noch die Probleme mit seiner Frau, ist auch schlimm.“ Maren: „In dem Moment, wo er eine gewisse Machtposition hat, traut sich keiner, was zu sagen. Aus Angst, dass diese Machtposition ausgenutzt wird. Aber ich weiß ja, was in den Büros gesprochen wird. Vielleicht hätte früher jemand zu ihm ehrlich sein sollen, dann hätte er ein paar Fehler vermieden.“

Und dann kommt Aurelio ins Spiel. Rolfe: „Aurelio macht sich Sorgen.“ Maren: „Ja, er ist sehr schwer von der Seele. Er hat Mauern, so dick wie die Chinesische Mauer. Wie kann ein so junger Mann schon so negativ drauf sein. Er ist dogmatisch.“ Rolfe: „Es sind oft Menschen, die unsicher sind und sich dadurch absichern.“ Maren: „Ja, kann gut sein. Vielleicht hat er auch irgendetwas erlebt? Er sagt, er hat es nicht.“

Und weiter: „Er sieht nur Negatives. Ganz schlimm. Schade, weil er eigentlich ein herzlicher Mensch ist, aber er lässt keine Herzlichkeit für sich zu… weil er niemandem vertraut. Jeder ist sich selbst der Nächste, sagt er. Und jeder Mensch ist falsch. Ganz übel. Er hat tausend Schutzmechanismen, die er gar nicht nötig hat.“ Und weiter: „Es ist ja auch noch nicht so lange her, mit seiner Trennung von seiner Verlobten. Er erzählt ja auch nicht, was vorgefallen ist. Er vertraut nur seinen Hunden.“ Rolfe: „Man denkt, man ist mit einer Maschine zusammen. Wie ein getuntes Auto.“ Maren: „Ja, ist ein guter Vergleich.“


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Alle Infos zu „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de.