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Günther Jauch mit Thorsten Fischer aus Hannover

© RTL / Frank Hempel

In der Jubiläumsshow zum 15. Geburtstag von „Wer wird Millionär?“ gewann Kandidat Thorsten Fischer eine Million Euro und ist somit der neunte Millionär der Sendung.

Der gelernte Hotelfachmann Thorsten Fischer (48) aus Hannover ist neuer Millionär bei Günther Jauch! Der selbstständige Gastronom (Betreiber des Forsthauses Finkenborn in Hameln) beantwortete in der Sendung zum 15. Geburtstag von „Wer wird Millionär?“ die Millionenfrage richtig und gewann 1 Million Euro. Damit ist er der neunte Millionär bei Günther Jauch (ohne Prominenten-Specials).

Die Millionenfrage: „Die Entfernung von der Hauptstadt Berlin zum Erdmittelpunkt ist ungefähr so groß wie zwischen Berlin und …?“ A: Tokio B: Kapstadt, C: Moskau, D: New York (richtige Antwort D).

Vom Gewinn möchte der American-Football-Fan u.a. zum Super Bowl in die USA fahren, die Ausbildung seiner drei Kinder finanzieren, die Wohnung renovieren und in seinen Betrieb investieren. Außerdem ist eine riesige Weihnachtsfeier mit allen Angestellten geplant.

Thorsten Fischer wählte die klassische Spielvariante mit drei Jokern. Erfolgreich spielte sich der Familienvater bis Frage 10 (16.000 €). Dafür musste er jedoch alle seine Joker einsetzen. Entschlossen wählte er als erster Kandidat die Abkürzung zur Million, spielte direkt mit der Millionenfrage weiter und konnte sie ohne Joker richtig beantworten!

Hier ein kleines Interview mit Thorsten Fischer

© RTL

© RTL

Haben Sie damit gerechnet?
„Nein, wirklich nicht. Die Chance, auf den Stuhl zu kommen, lag bei fünf bis sieben Prozent. Wir waren 100 Kandidaten im Studio, und ausgerechnet ich schaffe es! Das ist wirklich sensationell, unglaublich, traumhaft!“

Hatten Sie einen Plan?
„Ich wollte es unbedingt bis zur Abkürzung zur Million bei 16.000 Euro schaffen. Und ich habe mir gedacht: Wenn ich so weit komme, dann werde ich direkt versuchen, die Millionenfrage zu beantworten. Und das hat geklappt!“

Haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?
„Ich bin vielseitig interessiert und lese viele Zeitungen, Magazine und schaue mir Dokumentationen an. Außerdem spiele ich unzählige Quiz-Apps.“

Was machen Sie jetzt mit dem ganzen Geld?
„Ich habe keine großen Konsumwünsche. Ich habe drei Kinder, die irgendwann studieren oder eine Ausbildung machen wollen und das kostet. Wir werden aber unsere Wohnung renovieren und in Urlaub fahren. Und ein Teil des Geldes fließt in meinen Betrieb: Ich bin Inhaber des Forsthauses Finkenborn bei Hameln, und da werden wir investieren. Und ich fahre zum Super Bowl in die USA.“

Werden Sie Ihre Mitarbeiter am Gewinn beteiligen?
„Ich arbeite selbstständig in der Gastronomie, zwischen 70 und 90 Stunden in der Woche. Mit dem Geld kann man viel machen, damit es für alle ein wenig entspannter läuft. Ich werde neues Personal einstellen und dann ist es für alle nicht mehr so stressig. Und es wird für meine Mitarbeiter eine riesige Weihnachtsfeier geben.“

Wie nervös waren Sie, als Ihre Nummer erschien und Sie wussten: Jetzt geht es wirklich los!
„Sehr nervös. Man kann sich das gar nicht vorstellen. Natürlich habe ich viele Möglichkeiten auf dem Weg ins Studio im Kopf durchgespielt und ich habe über mögliche Fragen nachgedacht und mein Wissensstand in Gedanken nochmal abgespult. Aber wenn man dann tatsächlich im Studio Günther Jauch gegenübersitzt, ist es einfach unglaublich und unvorstellbar.“

Waren Sie denn froh, dass Sie nur elf Fragen beantworten mussten und es etwas leichter war, zur Millionenfrage vorzurücken?
„Ja, klar. Ich habe vorher mit meiner Frau darüber gesprochen, dass wir, wenn ich 16.000 Euro gewinne, die Wohnung ein bisschen renovieren und in den Urlaub fahren können. Alles andere danach ist aber auch Glück. Es war einfach die Chance in der Jubiläumssendung, den Weg zur Million abzukürzen. Eine Million mit 15 Fragen zu erarbeiten ist natürlich der schwierigere Weg.“

Was denken Sie, wie lange Sie brauchen, bis Sie den Gewinn wirklich realisieren?
„Ich bin überglücklich und kann es noch nicht fassen. Ich glaube, in einigen Tagen habe ich es erst realisiert.“

War Günther Jauch so, wie Sie sich ihn vorgestellt haben?
„Ich finde, Günther Jauch ist ausgesprochen nett. Manchmal versucht er aber, einen in eine andere Richtung zu lenken. Ich fand ihn aber sehr fair und er hat mich einfach machen lassen. Das war sehr angenehm, muss ich sagen.“