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Verbotene Liebe: Patricia Schäfer stirbt den Serientod

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Das Supertalent 2014: Die Kandidaten am 15.11. bei RTL

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access_time 11. November 2014

In der achten Show am kommenden Samstag von „Das Supertalent 2014“ sehen wir die jüngste Kandidatin der aktuellen Staffel. Außerdem

Eurovision Song Contest 2015: Moderatoren stehen fest!

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ESC 2014 Halbfinale 2: Das sind die 15 Teilnehmer (Videos)

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access_time 8. Mai 2014
Heute Abend findet das zweite Halbfinale des "Eurovision Song Contest" statt.

© DR

Heute Abend findet das zweite Halbfinale des „Eurovision Song Contest“ statt. Wir stellen euch die 15 Teilnehmer ausführlich vor und haben alle Videos für euch.

Wir haben für euch alle Videos der heutigen 15 Teilnehmer im zweiten Halbfinale. Außerdem ausführliche Informationen zu jedem einzelnen Teilnehmer. Zusätzlich haben wir natürlich auch Bilder der Teilnehmer für euch.

Firelight – Coming Home (Malta)

Eingängiger Folkrock, eine erfrischende, leicht nasale Stimme, eine kräftige Portion Mumford & Sons: Man wähnt sich beim Hören dieses Songs bei einem amerikanischen Radiosender. Kalt, kalt, geografisch kalt. Das Lied „Coming Home“, das zum Mitwippen einlädt, kommt von der Mittelmeerinsel Malta. Und dieser Beitrag vom kleinen Land an der Schwelle zu Afrika erinnert an ein Ereignis, das sich 2014 zum 100. Mal jährt: der Beginn des Ersten Weltkriegs. Damit ehrt die Malteser Band Firelight, wie im Video zu sehen, all jene, die nie nach Hause kamen: „Remembering Those Who Never Came Home“.

Dramatisch beginnt auch das offizielle Video der erst im Juni 2013 gegründeten Kombo. Gekleidet als Soldat im Ersten Weltkrieg im Graben, schreibt der Leadsänger und Autor des Songs, Richard Edward, Notizen in ein Büchlein. Er kann gerade noch einen Satz schreiben, als eine Bombe alles auslöscht. Die Musik feiert in den folgenden Bildern aber das Gegenteil – den Neubeginn. Es zeigt einen Vater, der von der Schlacht heimkehrt. Fröhlich blickt auch der 31-jährige Sänger im Duett mit seiner Schwester, der Keyboarderin Michelle Mifsud, in die Kamera.

Dabei spielt er auf einem im Folk häufiger verwendeten Instrument, der Appalachian Dulcimer, einer Art Zither oder Akustikgitarre. Diese dürfte ein Debüt auf der internationalen Bühne des Eurovision Song Contest feiern, bei der die Malteser das 2. Halbfinale am 8. Mai eröffnen. Zur Band gehören zwei weitere Geschwister: Wayne William als Backgroundsänger, mit dem Richard bereits Hits in Malta geschrieben und gelandet hat, und Daniel Micallef an der Akustikgitarre.

Der Bassist Tony Polidano am Kontrabass und Leslie Decesare als Percussionist an der Mundharmonika ergänzen das Sextett. Für Leadsänger Richard geht damit ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Nach einem längeren Aufenthalt in Großbritannien mit einem gewissen Erfolg bei „X-Factor“ und einer ausgiebigen Tour durch Südengland mit einer Band kehrt er 2009 nach Malta zurück. Zuvor hat er bereits 2003 und 2005 als Teil der Band The Mics vergebliche Anläufe auf den ESC beim Malta Eurovision Song Contest unternommen. 2011 landet er mit dem Song „Finally“ immerhin auf Platz zwei.

Nun werden Firelight erst einmal ihren ESC-Titel international promoten und etwa in Amsterdam beim Event Eurovision in Concert auftreten. Dort hat ihr Vorgänger Gianlucca Bezzina, der singende Kinderarzt, auf der Bühne bereits kräftig Sympathiepunkte gesammelt. Parallel erscheint das erste Album, das wie der ESC-Beitrag „Coming Home“ heißt. Die musikalischen Paten der Folkrock-Pop-Songs sind für Leadsänger Richard etwa Stevie Wonder, Paul McCartney, Coldplay und Pink Floyd. Er führt aber auch seinen Vater Joe George an – ein in Malta bekannter Musiker.

Eines kann der Leadsänger, der Fan des englischen Fußballclubs Manchester United ist, nach eigenen Angaben übrigens ganz schlecht: Angeln. Er habe nie etwas gefangen, behauptet Richard. Aber Angeln ist beim Eurovision Song Contest ja in den 180 Sekunden auf der großen Bühne keine Voraussetzung, um gehäuft Anrufe der Televoter zu bekommen. Glückliche Bilder von heimkehrenden Soldaten könnten da schon eher für Anrufe sorgen.

Mei Finegold – „Same Heart“ (Israel)

Von Israel haben viele ESC-Zuschauer lange nichts mehr gehört. „Nehmen die überhaupt noch teil?“, mögen sich manche gefragt haben, die sich für den Eurovision Song Contest höchstens mal beim Finale erwärmen können. Denn in einem solchen war Israel seit 2010 nicht mehr zu hören – in den vergangenen drei Jahren bedeuteten die Halbfinals jeweils das Ende aller Träume. Für die erfolgsverwöhnten Israelis ein unhaltbarer Zustand.

Gut, die großen ESC-Zeiten liegen für das kleine nahöstliche Land schon ein paar Jährchen zurück. Seit 1973 nimmt Israel am europäischen Liederwettstreit teil und zwischen 1978 und 1983 dominierte man den Wettbewerb wie keine zweite Nation: Zwei erste und zwei zweite Plätze sicherten dem Land den lang währenden Status einer kleinen großen ESC-Nation.

Auch danach schafften es israelische Lieder mit schöner Regelmäßigkeit, in die Top Ten gewählt zu werden. 1998 ließ Dana International („Diva“) mit ihrem ersten Platz in Birmingham den Ruhm noch mal aufblitzen. Doch danach gab’s wenig Glanz, dafür umso mehr Verzweiflungstaten wie etwa Danas zweite Rekrutierung, 2011 mit „Ding Dong“.

Nun soll Mei Finegold die goldenen Zeiten wieder beleben. Die 31-jährige Sängerin wurde in Israel durch die Teilnahme an der überaus beliebten Castingshow „Kochav Nolad“ bekannt, durch die schon so erfolgreiche ESC-Teilnehmer wie Boaz Mauda, Shiri Maimon und Harel Skaat bekannt wurden. Im Januar nominierte sie die Rundfunkanstalt IBA, das Lied wurde aus 78 Einsendungen ausgewählt und schließlich mit zwei anderen zur Telefonabstimmung gestellt.

Carl Espen – „Silent Storm“ (Norwegen)

Die Geschichte von Carl Espen Thorbjørnsen könnte die eines Einzelkämpfers sein – die des Underdogs, der plötzlich im Rampenlicht steht: Eben noch Schreiner und Türsteher im norwegischen Bergen, jetzt beim Eurovision Song Contest auf der Showbühne. Dabei ist es eigentlich die Geschichte von zwei Menschen.

Rückblick: An einem Abend im Jahr 1998 nimmt Carl Espen bei einem Musikwettbewerb auf seiner Heimatinsel Osterøy teil. Im Publikum: seine Cousine Josefin Winther. Carl ist 16, Josefin zwölf – und mächtig stolz, als er gewinnt. Doch wie das Leben spielt: Sie selbst ist es, die später Musikerin wird, zwei erfolgreiche Alben veröffentlicht.

Carl dagegen geht zum Militär, muss ins Kosovo. Danach wird er Handwerker, arbeitet mit Holz und Glas und nachts auch als Türsteher in einem Rockclub in Bergen. Jahrelang. Dass seine kleine Cousine immer kompromisslos ihrem Traum folgt, imponiert Carl. Sie wird „Norwegens PJ Harvey“ genannt – er selbst lebt seine große Liebe für die Musik nicht aus.

Bis Josefin, die inzwischen in London lebt, ihm im Sommer 2013 ein Lied schreibt: „Silent Storm“, eine fragile, aber kraftvolle Ballade, eine mit Klavier und Celli und viel Seele. Josefin findet: Die Leute sollen endlich Carls Stimme hören! Und Carl weiß sofort: Das ist sein Song. Fortan sind der leise Wikinger und die toughe Künstlerin mit dem kurz rasierten Schopf auch musikalisch ein Dreamteam. Als Managerin engagieren sie Josefins Lebensgefährtin.

Carl bewirbt sich beim norwegischen ESC-Vorentscheid Melodi Grand Prix. Als der bärtige, tätowierte Hüne dort tatsächlich im Jeanshemd und mit klobigen Schuhen auf der Bühne steht und mit zerbrechlich wirkender Stimme seinen „Silent Storm“ singt, erntet er einen Sturm der Begeisterung. Ist es der Kontrast aus hart und zart? Ist es der Song oder die Story? Die Norweger jedenfalls sind verliebt.

The Shin & Mariko – „Three Minutes To Earth“ (Georgien)

Ist das noch Popmusik? „Three Minutes To Earth“, Georgiens Lied für Kopenhagen, wird selbst hartgesottene ESC-Fans herausfordern. Was sich zu Beginn noch wie der Gesang nordamerikanischer Ureinwohner anhört, entwickelt sich alsbald zu einer Mischung aus mehrstimmigem, mit Scat-Phrasierungen gepfeffertem Folk und ethnisch angehauchtem Jazzrock.

Das ist schräg, aber mitreißend – und lässt sich nicht leicht verorten. Ungewöhnlich wie der Song sind auch seine Interpreten: Das georgische Fernsehen entschied sich erneut gegen die Ausrichtung eines nationalen Vorentscheids und schickt gleich zwei Acts in einem nach Dänemark: The Shin und Mariko Ebralidze.

The Shin ist eine nicht nur in Georgien bekannte Weltmusik- und Jazzband. Gegründet wurde sie 1998 in Deutschland, wo zwei ihrer Mitglieder seit 20 Jahren leben. Die vier Musiker im besten Alter veröffentlichten bisher sieben Alben und erspielten sich in Ethnojazz-Kreisen einen hervorragenden Ruf. Ebenfalls im Jazz zu Hause ist Mariko Ebralidze. Die 1984 in Tiflis geborene Künstlerin singt als Solistin in der Big Band des örtlichen Hauptstadtorchesters und gilt als feste Größe der georgischen Jazzszene.

„Three Minutes To Earth“ soll die adrenalinerfüllten Minuten eines Fallschirmspringers zwischen Absprung und Landung schildern. Der Song streift dabei alle Emotionen eines solchen Abenteuers. Lediglich Mariko Ebralidzes leicht knödelnder Gesang irritiert den freien Fall, der jedoch mit Zaza Miminoschwilis folkigem Gitarrenspiel vielleicht sogar Fans der Olsen Brothers auf den Plan rufen wird. Das dänische Folkduo wirkte bei seinem Überraschungssieg 2000 in Stockholm nicht weniger skurril als heute The Shin und Mariko Ebralidze.

Donatan & Cleo – „Slavic Girls“ (Polen)

„Zuerst war das Stück ‚My Słowianie‘ (Slavic Girls) ein Gag, den wir aufgezeichnet haben, um uns im Studio aufzuwärmen'“, erzählt Donatan. „Dann aber war es einfach zu gut, um es in der Schublade liegen zu lassen.“ Glücklicherweise hat der Musikproduzent das richtige Gespür bewiesen, denn Donatan & Cleos Song wird zum größten polnischen YouTube-Hit aller Zeiten.

Von der Veröffentlichung im Oktober 2013 bis zu seiner Ernennung zum ESC-Beitrag im Februar 2014 erhält das Video rund 38,5 Millionen Klicks. Dass der Fernsehsender TVP ein derart erfolgreiches Projekt nach Kopenhagen schickt, ist wohlkalkuliert. In den vergangenen zwei Jahren hat das Land aus Kostengründen nicht am ESC teilgenommen. Wie es aussieht, setzen die Verantwortlichen beim Comeback darauf, dass viele ausländische Fans für „My Słowianie“, so der Originaltitel, stimmen. Denn bei 38,5 Millionen Klicks ist klar, dass die nicht nur aus Polen kommen.

Ausschlaggebend für den immensen Erfolg dürfte weniger der Song, sondern vor allem das Video sein, in dem sich vollbusige Polinnen in tiefdekolletierten Trachten in ländlicher Idylle räkeln. Der Clip spielt mit Vorurteilen vom rückständigen Bauernvolk und dreht den Spieß einfach um: Anstelle klischeehafter Kopftuch-Omis stampfen hier sexy Models die Butter, in eindeutig zweideutigen Posen.

Inmitten der slawischen Schönheiten singt die nicht minder attraktive Cleo den partytauglichen Song, eine wilde Mischung aus Pop, Hip Hop und Folklore. Auch Produzent Donatan hat seinen Auftritt: der Hip-Hop-Macho hat seine Rapper-Utensilien, dicke Kette, Basecap und Protz-Uhr, abgelegt und schläft sich mit mehreren Damen im Bauernbett aus. Das Video setzt ganz klar auf Erotik, aber auch auf Ironie – und es verbreitet jede Menge Spaß.

Der Haken: Der Grand Prix ist kein Wettstreit um das beste Video, sondern um den besten Song. Jetzt ist das Duo gefragt, den Charme des Clips auf die Bühne in Kopenhagen zu übertragen. Auf Extremdekolletés werden sie dort sicherlich verzichten, um niemanden zu verprellen.

Auf der nächsten Seite geht es mit den Ländern Österreich, Litauen, Finnland, Irland und Weißrussland weiter.

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Hier alle 15 Teilnehmern mit ihren Songs im Video

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