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ESC 2014 Halbfinale 1: Die 16 Teilnehmer inkl. Videos

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Heute überträgt www.eurovision.de per Video-Livestream von 21.00 bis 23.00 Uhr das erste Halbfinale.

© Eurovision / Sander Hesterman (EBU)

Der 59. Eurovision Song Contest findet am Samstag in Kopenhagen statt. Heute Abend steigt das erste Halbfinale mit 16 Teilnehmern. Hier die Teilnehmer des 1. Halbfinales.

Insgesamt kämpfen 37 Länder um die Siegerkrone – wer von ihnen beim Finale antreten darf, entscheidet sich im ersten und zweiten Halbfinale am 6. und 8. Mai – beide Shows werden ab 21 Uhr auf EinsPlus und Phoenix übertragen sowie als Livestream auf eurovision.de.

Heute überträgt eurovision.de per Video-Livestream von 21.00 bis 23.00 Uhr das erste Halbfinale. Insgesamt 16 Länder kämpfen in diesen zwei Stunden um zehn Plätze im ESC-Finale. Vor der Show, von 19.00 bis 21.00 Uhr, gibt es zur Einstimmung die ersten beiden Folgen der „Songchecker“ zu sehen – ein erster Vorgeschmack auf die Songs, die Europa beim Eurovision Song Contest erwarten.

Musik- und ESC-Experten wie der ESC-Kommentator des NDR, Peter Urban, und der Youtube-Star Fresh Torge diskutieren und bewerten die Songs und schätzen ihre Chancen ein.

Die 16 Teilnehmer im 1. Halbfinale

Aram MP3 – Not Alone (Armenien)

Er ist Schauspieler, Comedian, Sänger und eines der bekanntesten Gesichter des armenischen Fernsehens. Jetzt wird Aram Sargsyan, Fans besser bekannt als Aram Mp3, sein Heimatland beim Eurovision Song Contest 2014 vertreten. Die Entscheidung fiel bereits Silvester vergangenen Jahres, als der Staatssender APMTV während einer Galashow seinen Kandidaten für Kopenhagen bekannt gab. Und traut man den Stimmen in den Internetforen, traf Mp3s Nominierung in Armenien auf breite Zustimmung.

Der 1984 in der Hauptstadt Eriwan geborene Sänger wird vor allem für seine Showqualitäten gerühmt. Mit seiner variantenreichen Stimme präsentiert er sich als Entertainer alter Schule, der sich vor seinen westlichen Kollegen nicht verstecken muss. Das wird ganz besonders bei dem Lied deutlich, mit dem er in Kopenhagen im ersten Halbfinale antreten wird. „Not Alone“ wurde in einem langen Prozedere aus 75 Einsendungen ausgewählt und gehört ganz sicher zu den stilvollsten und überzeugendsten ESC-Songs der vergangenen Jahre.

Aarzemnieki – Cake To Bake (Lettland)

Er kann mit Einhörnern sprechen, zur Milchstraße reisen und Sherlock Holmes‘ Fälle lösen. Aber eines kann er laut seinem Liedtext nicht: einen Kuchen backen. „I’ve got a cake to bake“ singt Jöran Steinhauer im gleichnamigen Beitrag und hat sich damit in die Herzen der lettischen Zuschauer gesungen, die ihn mit dessen Band Aarzemnieki – zu deutsch: Ausländer – das Vertrauen schenken, mit dem Folkrocksong den Fluch der Halbfinalhürde Lettlands beim Eurovision Song Contest zu überwinden.

Seit 14 Jahren nimmt das kleine baltische Land am ESC teil – hat in den ersten Jahren Top-Ten-Plätze erreicht und mit Marie N einmal gesiegt. Das ist gefühlt eine Ewigkeit her, seit fünf Jahren hat kein lettischer Künstler mehr das ESC-Finale erreicht. Aber einer Band, die mit einem neckischen Lied auf YouTube einem ganzen Land ein Stück weit die Angst vor dem Euro nehmen wollte – Aarzemiki schaffte es mit „Paldies Latiņam“, zu deutsch Tschüß Lat, sogar in die Abendnachrichten – trauen die 2014 der Eurozone beigetretenen Balten wohl Einiges zu. Vielleicht war es beim Vorentscheid auch nur das harmonischste aller Lieder, das angesichts der unruhigen Situation im Baltikum wegen der Krimkrise ein beruhigendes Gefühl auslöst.

Das Lied „Cake To Bake“ ist eingängig, kann mit wenigen Akkorden an jedem Lagerfeuer nachgespielt werden und bringt Instant-Gute-Laune-Feeling. Da stört es auch nicht besonders, wenn die vierköpfige Band, bestehend aus Steinhauer, dem Pianisten und Komponisten des Songs Guntis Veilands, der Geigerin und Sängerin Katrīna Dinanta sowie dem Drummer Raitis Vilumovs, zumindest beim nationalen Finale dem einen oder anderen Ton hinterhergesungen hat. Der Frontsänger Jöran Steinhauer kommt aus Bochum und lebt schon eine Weile in Lettland. Genauer gesagt – wenn auch mit Unterbrechungen – seit dem Abitur.

Wie das kam? Durch die Liebe zur Musik: Im Jahr 2000, dem Jahr von Lettlands Debüt beim ESC, hatte ihn seine Mutter zum Mitgucken des Song Contests dazugerufen. „Damals war eine Band da, Brainstorm, die wurden Dritte. Die haben mich so mitgerissen, da habe ich mir im Plattenladen gleich zwei Alben von ihnen geholt“, sagt Jöran. 2005 war er für einen Monat Austauschschüler im neuen Land, lernte in der Stadt Talsi seine erste Freundin kennen, dadurch auch die lettische Sprache und leistete seinen Zivildienst in Lettland.

Tanja – Amazing (Estland)

Wie man Top-Kondition mit kraftvollem Gesang vereint, zeigt eindrucksvoll der estnische Beitrag „Amazing“ von Tanja. Die Estin mit russischen Wurzeln wurde als Tanja Mihhailova in Kaliningrad geboren, zog aber schon im zarten Alter von zwei Monaten in die neue Heimat. Im Video tanzt, springt, hüpft sie und wird von ihrem Tänzer durch die Luft gewirbelt, dass einem schon beim Zuschauen schwindelig wird. Wie der Songtitel „Amazing“ treffend ausdrückt, bleibt ihr erstaunlicherweise dabei weder der Atem stehen, noch der Ton im Hals stecken.

Dass der Eurodance-Titel, der nach nicht einmal 50 Sekunden mit Discorhythmen aufwartet, entfernt an Loreens „Euphoria“ erinnert, liegt wohl auch daran, dass Tanja ebenfalls barfuß, mit wallendem Kleid und einem Tänzer auftritt. Damit sind die Gemeinsamkeiten auch schon erschöpft. In Estland ist die heute 30-Jährige ein Superstar. Seit ihrem vierten Lebensjahr tanzt Tanja und hat diese Disziplin an der Kulturakademie Viljandi studiert. Sie hat bei etlichen großen Musicals wie „Chicago“, „Fame“ oder „Phantom der Oper“ gesungen, ist mit ihren bislang sechs Alben häufiger in den Charts vertreten und hat nun endlich, beim dritten Anlauf, mit der Eigenkomposition „Amazing“ den Sprung zum Eurovision Song Contest geschafft.

Erste Versuche hat sie bereits 2002 mit der Band Nightlight Combo unternommen, landete jedoch knapp hinter Sahléne. Ein Jahr darauf misslang ihr der zweite Anlauf. Mit der Eigenkomposition „Amazing“ mit Ko-Autor Timo Vendt setzt sich die Sängerin und Tänzerin dann endlich in einem knappen Superfinale des nationalen Vorentcheids Eesti-Laul überraschend gegen die Konkurrenz durch.

Estland ist für seine junge ESC-Geschichte fast schon erfolgsverwöhnt: Acht Top-Ten-Plätze, darunter ein Sieg 2001 für Tanel Padar und Dave Benton, seit der ersten Teilnahme im Jahr 2000. Nun will Tanja in Kopenhagen an diese Erfolgsgeschichte anknüpfen. Den nötigen langen Atem dafür hat sie bis hierher schon bewiesen.

Sanna Nielsen – Undo (Schweden)

Knapp, knapper, Sanna Nielsen. Nein, die Rede ist nicht vom Outfit der schwedischen Eurovisionsteilnehmerin, sondern vom Abstand, mit dem sie den nationalen Vorentscheid Melodifestivalen für sich entscheiden konnte: Nach sechs Shows in sechs Wochen mit 32 Kandidaten hatte die Jury bereits für die etwas rotzige Ace Wilder gestimmt – da machte es das Zuschauervoting noch mal spannend. Am Ende gewann doch „der blonde Engel“ Nielsen mit zwei verträumten Pünktchen Vorsprung. Nie zuvor in der 55-jährigen Geschichte des legendären schwedischen Musikwettbewerbs gab es ein engeres Ergebnis.

Für die Sängerin ging an diesem 8. März 2014 in Stockholm ein Lebenstraum in Erfüllung – einer, auf den sie mit Ehrgeiz, Ausdauer und Leidensfähigkeit hingearbeitet hatte. Es war Sannas siebter (!) Versuch beim Melodifestivalen. Jedes Mal hatte sie es ins Finale des Vorentscheids geschafft, jedes Mal stand am Ende jemand anderes auf dem Treppchen.

Dabei ist die elegante 29-Jährige seit Jahren eine der populärsten Sängerinnen des Landes, hat bereits neun Alben veröffentlicht und ist regelmäßig an der Spitze der schwedischen Charts vertreten. Ihre Inspiration ist Céline Dion, und der Song, mit dem Nielsen nun nach Kopenhagen fährt, hätte auch der großen Diva gefallen. „Undo“ ist eine klassische Powerpopballade, hymnisch und kraftvoll. Geschrieben hat das gute Stück der unermüdliche und höchst populäre Fredrik Kempe. Der gelernte Opernsänger wird in Deutschland gerne mal als „der schwedische Ralph Siegel“ bezeichnet – ein Titel, den er sich allerdings mit dem ebenso umtriebigen Thomas G:son teilen muss, dem Komponisten von Loreens Siegertitel von 2012, „Euphoria“.

Mit Kempes Hilfe will Sanna Nielsen die Schweden nun glücklicher machen, als Robin Stjernberg, der im vergangenen Jahr in Malmö nur 14. wurde. Zumindest die Buchmacher sehen da gute Chancen: Die Schwedin spielt bei den Wetten ganz vorne mit. Insgesamt würde eine gute Platzierung auch ins Bild passen: Im Jahr 40 nach Abba steht Schweden ziemlich gut da beim Eurovision Song Contest.

Als die fantastischen Vier im April 1974 im englischen Brighton mit „Waterloo“ den Grand Prix gewannen, war das nicht nur der Beginn ihrer eigenen beispiellosen Karriere, sondern auch der Startschuss für eine andere Erfolgsgeschichte: Abba holten den ersten von fünf schwedischen ESC-Siegen. Neben Loreen gewannen die Herrey’s (1984), Carola (1991) und Charlotte Nilsson (1999). Bei 53 Teilnahmen landete Schweden 35-mal in den Top Ten.

Auf der nächsten Seite erfahrt ihr mehr zu den Teilnehmern Island, Albanien, Russland und Aserbaidschan.

Hört euch hier alle 16 Teilnehmer des 1. Halbfinales bei ihren Proben an

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