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Tag 11 im Camp - Larissa Marolt hat mit voller Wucht das heisse Wasser in den Beutel geschüttet.

© RTL

Am elften Tag im Dschungel musste Mola das Camp verlassen, es wird über Winfried gelästert, Gabby ist sauer auf Mola, Jochen macht Larissa an und dann gab es noch den Wasser-Eklat.

Mola muss gehen
Melanie trifft es besonders hart, dass Mola als Dritter das Camp verlassen muss: „Die drei Menschen, die mir hier Kraft gegeben haben, sind jetzt weg.“ Nachdem sich der Moderator von allen verabschiedet hat, gibt es von ihm noch ein paar letzte Worte in die Runde: „Ich laufe jetzt ganz schnell hier raus, sonst fange ich an zu heulen. Ich habe euch alle ganz doll lieb, und ich warte auf euch.“

Und wie geht es dem 40-Jährigen nach dem Auszug? „Ich bin sehr glücklich das Camp verlassen zu dürfen. Es war ne‘ tolle Erfahrung – ich habe alles gelernt, was man hier im Busch lernen kann und ich bin froh, dass mein Aufruf erhört wurde und ich gehen darf“. Rund eine Stunde später ist Mola dann noch glücklicher, denn ein frischer Burger steht vor ihm, und die letzten Meter zurück zum Versace legt er mit dem Jetski zurück.

Lästerrunde
Winfried hat die emotionale Stimmung beim Verlesen der Briefe total zerstört. Grund genug für Marco, Mola, Jochen und Gabby über Winfried zu lästern. „Ich hab ihn total gern, aber das war jetzt ein bisschen zu viel. Dass sich der Älteste wie der Jüngste benimmt ist komisch“, so Marco. Gabby: „Er muss einfach echt ein bisschen mehr Rücksicht nehmen. Er wirft anderen Kasperletheater vor – aber das ist doch das, was er tut. Das ist doch alles gespielt. Das macht der extra um uns auf die Palme zu bringen. Du musst immer noch bedenken, dass er Schauspieler ist.“

Mola: „Das ist nur der Respekt vor dem Alter, und ich schätze den Winfried sehr, aber die Aktion – ein Gleichaltriger kriegt ne‘ Ohrfeige dafür.“ Marco: „Der zerstört ganze Momente, die für andere wichtig waren.“ Mola: „Mir ist es nicht wichtig, dass er weiß wie meine Meinung dazu ist, sonst würde ich mit ihm reden.“

Gabby ist sauer auf Mola
Beim abendlichen Abwasch mit Melanie lässt Gabby ihrer Wut auf einen männlichen Mitcamper freien Lauf: „Mich deprimieren hier von manchen Leuten die Kommentare. Da könnte ich nur reinschlagen. Die mischen sich in Konversationen rein, die Leute sollen sich aus meinen Gesprächen raushalten. Und ich möchte auch für meine Kommentare nicht angekackt werden gleich.“

Melanie: „Du meinst von Winfried?“ Gabby: „Ne, ich meine auch Mola. Das kotzt mich langsam echt an. Der macht das andauernd und richtig gemein bei mir. Mit so einem Ton, dass es richtig weh tut langsam.“ Melanie: „Mir ist heute aufgefallen, dass er dich extrem lange beobachtet!“

Gabby: „Ich weiß nicht, was der von mir will. Er hatet mich total unterbewusst. Er ist die Person, die mich grad richtig runterzieht. Wozu macht er das? Macht er das mit Absicht? Warum gibt er mir die ganze Zeit Befehle? Es geht schon so weit, dass wenn ich ihn sehe, ich ihm aus dem Wege gehe.“ Auch im Dschungeltelefon spricht Gabby über ihr Problem mit Mola, und dabei kommen ihr sogar die Tränen.

Jochen pampt Larissa an
Fast alle Camper schauen Jochen beim Frühstückmachen zu. Es gibt angebratenen Reis. Larissa hungrig: „Wie lange dauert denn der Reis noch?“ Jochen leicht gereizt: „Fünf Minuten. Hältst du das noch aus, bevor du ausrastet oder ohnmächtig wirst?“ Mola: „Da ist aber einer auf Krawall gebürstet!“ Jochen: „Hast du Hunger? Dann gib mir deine Schüssel, du kannst das schon essen!“ Er gibt ihr angebrannte Reisreste vom Vortag, während er frisches „Reisrisotto“ in der Pfanne rührt. Larissa: „Bekomme ich jetzt kein Risotto?“

Jochen: „Nein! Wenn du nicht warten kannst, so ungeduldig bist und seit zehn Minuten hier Stress machst. Ich habe keine Lust mehr. Hier sitzen alle rum und warten und du bist die einzige die rumnölt. Das ist total respektlos.“ Larissa will was sagen. Jochen fällt ihr ins Wort: „Aber, aber, aber, aber. Reiß dich zusammen. Ich habe keine Lust auf deine Zickereien am Morgen. Du bist jetzt raus. “

Larissa sieht überhaupt nicht ein, warum sie nichts von dem frischen Reis bekommen soll und will den alten aus ihrer Schüssel zurücktun. Jochen erlaubt es ihr nicht: „Das ist jetzt so, wie wenn dich ein Restaurantbesitzer aus dem Restaurant schmeißt. Du bist ein nölender Gast. Du sitzt hier rum und meckerst.“ Larissa: „Das war das erste Mal in zehn Tagen. Ich hab so Hunger….“

Jochen: „Das ist mir völlig egal. Es ist mir auch völlig egal, wie es dir geht. Weil wir sonst immer Rücksicht auf dich nehmen. Bitte iss‘ jetzt deinen Reis und dann ist gut, aber diskutier nicht mehr mit mir. Bitte provozier mich nicht weiter.“ Larissa zieht sich sichtlich angeschlagen und schweigend in ihre Hängematte zurück. Melanie kommt mit ihrer Portion zu ihr und will teilen. Larissa: „Er tut so, als ob wir hier im Gourmetrestaurant wären…“ Melanie: „Komm, iss was. Er hat überreagiert. Ich kann seine Stimme auch morgens nach dem Aufstehen nicht ertragen.“

Der Wasser-Eklat
Larissa hat sich bereit erklärt, dass heiße Wasser aus dem Topf in den Wasserbeutel zu füllen. Winfried gibt ihr genaue Anweisungen und beäugt ganz genau was sie macht. Winfried: „Es ist heiß. 80 Grad. Halt! Nimm die Handschuhe! Ich komme mit und mach dir das Loch auf!“ Die beiden ziehen los. Winfried hält den Beutel oben auf und Larissa schüttet mit voller Wucht das Wasser rein. Es spritzt ordentlich nach allen Seiten und auch Winfrieds Hand kriegt eine Ladung ab.

Er brüllt wie von der Tarantel gestochen los: „Aua, Mensch bist du blöd! Pass doch auf!“ Larissa haucht: „Tschuldigung!“ Winfried schreit weiter: „Ich habe doch gesagt, es ist heiß.“ Er geht ein paar Schritte zurück zu den anderen: „Da macht die mit einem Schwung das Wasser da rein und auf meine Hand. Die hat eine Meise.“ Larissa: „Ich hab das doch nur da rein geschüttet! Ich mach hier nix mehr!“ Winfried: „Das ist glaube ich besser!“ Eine Diskussion unter allen Campern entsteht.

Melanie: „Das kann doch jedem mal passieren.“ Jochen: „Du bist so ein Tollpatsch. Es ist wirklich besser wenn du gar nichts mehr machst….“ Das lässt sich Larissa nicht gefallen: „Dann tu halt die Finger weg! Dann lass mich halt auch mal alleine was machen. Ich bin kein Trottel. Es tut mir leid, aber lasst mich doch mal alleine was machen. Ihr beobachtet mich wie Spione! Alles was ich mache ist falsch.“ Jochen: „Du fällst ja aber auch alle fünf Meter hin, du stauchst dir das Handgelenk….“

Winfried weiter im Brüllmodus: „Und das weil wir dich beobachten? Du spinnst doch wohl!“ Larissa wird auch laut: „Ihr macht doch auch eure Sachen alleine. Nur bei mir steht ihr herum und kontrolliert mich.“ Jochen spricht genervt ein Schlusswort: „Weißt du, was ich schade finde? Mit dir kann man nicht in Ruhe und ganz normal reden. Du bist wie eine Fünfjährige, die immer dazwischen redet. Das ist total unreif und deshalb möchte ich mit dir gar nicht mehr weiter sprechen – weil es nichts bringt!“

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